Bomber Manolo on Januar 5th, 2018

Was hab ich ihn damals gefeiert. Ein Talent aus der fränkischen Region! Doch nun kam traditionell zum Jahreswechsel „the same procedure as every year“ der Wechsel eines Nürnberger Offensivspielers zum FC Schalke 04: Nach 2016 Allesandro Schöpf und 2017 Guido Burgstaller folgte nun in 2018 Cedric Teuchert dem Ruf… von was auch immer, nennen wir es Perspektive. An dieser Stelle, danke Cedi, machs gut auf Schalke, aber bitte nicht gegen uns! 😉

Alle Jahre wieder…

Man möchte verzweifeln und schon fast Wut auf die „großen“ Freunde von S04 entwickeln. Doch um das vorweg zu nehmen: So wird das Spiel nunmal gespielt. Denn so wie uns die Bundesligisten der zweiten Reihe die Spieler wegschnappen, so schnappen wir den Drittligisten die Spieler weg – und die den Landeslisten. Der „2. Reihe“ wiederum wird von der „1. Reihe“ (FC Bauern, Doofmund) oder gar internationalen Vereinen beklaut. Willkommen im Geschäft Fußball. Wem das nicht passt, der sollte mal wieder auf den Sportplatz beim Dorfverein gehen, die freuen sich immer über Zuschauer! 🙂

Zurück zum Cedi. Ich habe ihn (fast) immer gefeiert! Ein Talent aus Franken, aus Coburg, noch dazu mit der Spielweise die ich mag: Schnell, schnörkellos, immer mit Zug zum Tor. Erinnerungen an „meine Glubb-Zeit“ mit Eckstein & Co. wurden wach. Sein erster Profi-Treffer in Paderborn ist mir genauso im Kopf wie sein Weltklasse-Tor gegen Union oder eben jenen unwiderstehlichen Alleingang gegen den VFB Stuttgart. Völlig zurecht wurde Teuchert in 2017 von Stefan Kuntz in die U21-Nationalmannschaft berufen.

Doch gerade im ersten Halbjahr der Saison 2017/18 sah man auch den anderen Teuchert, das „schlampige Talent“. Kam er in der Vorsaison ins Spiel, wirbelte er häufig und trieb an. Diese Saison gabs auch oft hängende Schultern und hängen lassen nach Ballverlusten. Vielleicht sahen so auch seine Trainingsleistungen aus, die ihn immer wieder aus der Startelf beförderten.

Ganz klar, ich mochte Teuchert und hab mich teilweise über seine Tore besonders gefreut. Aber ich halte es da mit Uli Digmayers „Warum der Club Cedric Teuchert nicht nachtrauern muss„: Teuchert wollte weg und ließ sich auch von lohnenden Offerten des FCN nicht zu einer Verlängerung bewegen. Dass Bornemann dann zugreift, wenn es jetzt wenigstens noch Geld gibt ist für mich absolut nachvollziehbar – und Trainer Köllner sagte es auch richtig „Cedric wollte unbedingt weg, und ein unzufriedener Spieler hilft uns nicht weiter.“

Wichtig ist nun dass keine weiteren Stammspieler gehen (sofern man Teuchert als Stammspieler bezeichnen möchte), denn dann bin trotzdem weiterhin der Meinung: Da kann was tolles entstehen in Nürnberg!

PS: Heute wurde bekannt, dass Links-Verteidiger Ulisses Garcia von Werder zum Glubb kommt. Hoffentlich keine Vorsorge, weil Leibold vielleicht wechselt?!


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Bomber Manolo on Dezember 22nd, 2017

aufstieg2009_001Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und wir befinden uns mitten im Endspurt auf 2018! Nach dem trotz der Niederlage im beeindruckenden Match gegen Wolfsburgs Millionentruppe ist es an der Zeit die Hinrunde Revue passieren zu lassen. Es gab Höhen und Tiefen, aber unterm Strich wächst da etwas sehr positives in Nürnberg! Wenn möglichst alle Spieler hier bleiben und sich nicht verletzen, könnte das wahr werden, wovon wir alle schon länger träumen! Aber im Einzelnen:

Schon vor der Saison ließ die Köllner-Truppe aufhorchen, da in der Vorbereitung u.a. Inter Mailand und Borussia Mönchengladbach besiegt werden konnten. Zum 1.Spieltag erwartete der Glubb dann den 1. FC Kaiserslautern bei bestem Fussballwetter im frisch umbenannten Max-Morlock-Stadion. Nürnberg überrollte den Deutschen Meister von 1998 mit 3:0 und grüsste von der Tabellenspitze!

Also musste am 2.Spieltag dieser Platz verteidigt werden: Beim Aufsteiger SSV Jahn Regensburg siegte der FCN verdient mit 1:0 und blieb an der Spitze! Im Pokal gabs dann das erste Gegentor durch einen Elfmeter, trotzdem siegte der Glubb souverän in Duisburg mit 2:1 und damit war „Pokal nicht nur einmal im Jahr“! 😉

Am 3.Spieltag dann gleich das Spitzenspiel 1. FC Nürnberg – 1. FC Union Berlin, wo der FCN 2x einen Rückstand aufholte, aber nach einem 2:2 die Tabellenspitze räumen musste – Leider hat sich in dem Spiel Sebastian Kerk schwerer verletzt.

Doch bevor die Bäume in den Himmel wachsen, gab es rumms am 4.Spieltag die erste Niederlage! Ausgerechnet beim FC Erzgebirge Aue mit 1:3, das Spiel 1 nach Kerks Ausfall. Wenig später im Heimspiel gegen den FC St. Pauli ein 0:1. Bricht der Glubb nach dem tollen Saisonstart jetzt ein?

Nur eine Woche später gings mit einer „Notelf“ zum MSV Duisburg… doch dort ging dann beim 6:1-Auswärtsieg (höchster Auswärtssieg des FCN in der 2.Liga überhaupt) der Stern des 3-fachen Torschützen Mikael Ishak auf! Mit einem 3:1-Heimsieg gegen den VfL Bochum gings dann weiter: Der erste Sieg gegen Bochum in der 2.Liga überhaupt! Und da wir gerade einen Lauf hatten in dieser Englischen Woche, gab es ein 3:1 im Fürther Rohnhof! Der erste Sieg dort seit 38 Jahre! Derbysieger, Derbysieger, hey, hey!

Und wieder wuchsen die Bäume nicht in den Himmel: Unglückliche 1:2-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld, aber gleich das 4:3-Torspektakel in Darmstadt hinterher! Ein erstes Ausrufezeichen an die Konkurrenz! Im Heimspiel drauf gab es ein 2:1-Sieg über SG Dynamo Dresden, bei dem man nicht wirklich überzeugen konnte, aber eben ein Tor mehr als der Gegner machte. „Im Stile eine Spitzenmannschaft“ sagt man da. 😉

Nun gings im Pokal an die Bremer Brücke, wo Bundesligist Hamburger SV in der ersten Runde scheiterte. Der FCN bestand mit 3:2 gegen Osnabrück und zog in die nächste Runde ein. Doch dieses Kampfspiel hinterließ Spuren, am Wochenende drauf setzte es eine 0:1-Pleite beim 1. FC Heidenheim und eine Woche drauf ein 1:2 im Spitzenspiel zuhause gegen Ingolstadt. Ich dachte damals wir wären erstmal raus aus dem Aufstiegsrennen…

Aber so eine Saison ist lange! Im nächsten Spitzenspiel ging ein starker FCN gegen Spitzenreiter Kiel mit 2:0 in Führung, am Ende stand es aber „nur“ 2:2. Ein Nackenschlag für die geplangte Glubb-Seele, der Unmut im Umfeld wurde hörbar. Doch dann trat der „Rekord-Glubb“ wieder in Erscheinung: Bei Eintracht Braunschweig war es der 1. FC Nürnberg der nach einen zwischenzeitlichen 2:1 für die Heimelf zurückkam und 3:2 siegte! Mit Rekord: Mikael Ishak erzielte das 1000. Glubbtor in der 2. Liga!

Nun war die Glubb-Seele wieder obenauf, zumal eine Woche drauf der SV aus Sandhausen mit 1:0 geschlagen werden konnte, während sich Kiel und Düsseldorf die Punkte klauten! Und dann das letzte Hinrundenspiel: Fortuna Düsseldorf – 1. FC Nürnberg und hier gibts das absolute Ausrufezeichen! Ein 2:0-Auswärtssieg inklusive Bredlows gehaltenem Elfmeter und Platz 2! Überragend!

Leider hatte der Glubb am 18.Spieltag nicht das nötige Glück und schenkte dem Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern beim 1:1 einen Punkt. In der „Pokalkür“ gegen Wolfsburg fehlte dann leider auch das Glück und Nürnberg unterlag in der Verlängerung mit 0:2, bot aber eine echt tolle Leistung.

Fazit:

Was man bei diesem Rückblick leicht erkennen kann: Die Truppe von Michael Köllner wird immer besser, doch Doppelbelastungen wie Pokal oder nur kurze Pausen zwischen den Spielen treffen uns bisweilen recht hart. Aber die Mannschaft kommt immer wieder zurück und jagt gerne Rekorde, das kann noch Freude machen. Wichtig ist für uns, dass möglichst keine Spieler den Verein verlassen und vor allem dass unsere Leistungsträger gesund bleiben! Das Beispiel Ishak, dem auch ich das Stürmer-Gen einst abgesprochen habe, lässt uns hoffen, dass das mit dem agilen Salli noch was werden kann. Zudem wird Adam Zrelak zurückkehren und wohl auch Vorlagengeber Sebastian Kerk bald wieder eingreifen können. Dazu ist das Umfeld IM Verein (das Umfeld des FCN ist immer unprofessionell, da fordern wahrhaftig welche die Entlassung Köllners), das ruhig und professionell arbeitet. Das kann echt was werden beim 1.FC Nürnberg anno 2018! Ich bin zwar kein Optimist, aber wenn ich mir vorstelle ich wäre Düsseldorfer oder Kieler, hätte ich Bammel vor der Wucht mit der der Glubb da von Platz drei drückt!

Der Glubb-Blog Nürnberg wünscht ein erholsames Weihnachtsfest und ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr 2018!

Alles für rot-schwarz

Jahresabschluss-Gespräch 2017 mit Sportvorstand Andreas Bornemann und Chef-Trainer Michael Köllner:


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Schade, schade, Männer! Die Chancen waren da, aber leider, leider haben wir diese nicht gemacht. Damit scheidet der 1.FC Nürnberg nach tollem Spiel gegen die Millionen-Truppe des VFL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal aus. Mit dieser Leistung muss einem nicht Bange sein vor der Rückrunde der 2. Bundesliga, so rocken wir die Liga! Doch so mancher Fan meinte dass das Ergebnis heute ungerecht wäre…. nun, das ganze Leben ist ungerecht, was man an dem Schicksal der kleinen Lina erkennen kann. Die Ultras haben heute der kleinen Kämpferin mit einer Trauer-Choreo gedacht. Respekt, Nordkurve Nürnberg.

Nordkurve Nürnberg trauert um FCN-LinaDer Kaderwert von 19 Millionen empfängt den Kaderwert 150 Millionen. Damit war die Favoritenrolle vor dem Spiel klar vergeben. Nur dass es der klamme Zweitligist war, der die Nationalspieler zunächst an die Wand spielte. Behrens verpasste schon nach 5 Minuten nur knapp. Danach drückte der FCN weiter und hatte Schußchancen, die dickste Möglichkeit der 1. Hälfte vergab aber Möhwald, als er von links von Behrens glänzend bedient wurde und den Ball über das Tor setzte. Aber auch Wob war nicht ungefährlich, doch deren dickste Möglichkeit könnte Bredlow gegen Dimata parieren. Der VFL rettet das 0:0 in die Kabine.

Nürnberg trauert um Lina Nach der Pause nun „Golfsburg“ mit mehr Druck, doch die Nürnberger Hintermannschaft stand. Irgendwann kam der FCN dann wieder zu Möglichkeiten. In der 56. dann DIE bezeichnende Szene: Leibold zieht nach innen und wuchtet aufs Tor, der extrem starke Grün kann nur abklatschen, Behrens versucht das Ei irgendwie in Richtung Tor zu bekommen, jeder Glubbfan hatte schon die Arme oben, doch Tisserand klärt kurz vor der Linie. Wenig später der wieder sehr agile, aber unglückliche Salli mit einer Schußchance, Grün hält – und dann Ishak im 1 gegen 1, wieder der Wolfsburger Torhüter Sieger. Grün war eindeutig bester Wolfsburger an diesem Abend.

Nun aber schwanden beim FCN die Kräfte. Wolfsburg hatte nun mehr Chancen. Valentini wollte eine Flanke mit der Brust auf Bredlow ablegen, doch Gomez spritze dazwischen und knallte das Ding an die Latte. Wenig später ein Querpass vors Nürnberger Tor, doch Bredlow klärt wieder gegen Gomez, der dann entnervt ausgewechselt wurde. 90 Minuten rum, Verlängerung.

Dass Köllner erst in der 82. Werner für mehr Offensive brachte und bei Sallis Verletzung sich für Gislason entschied, war für viele nicht verständlich. Als es Wolfsburg in der 96. Minute durch Uduokhai dann plötzlich gelang den Ball ins Nürnberger Tor zu stochern, brachte Köllner Kammerbauer für den erschöpften Erras und Teuchert schließlich erst in der 116. Minute (mehr dazu im Fazit). Wenig später konterte der VFL über links, eine Flanke in die Mitte wo Werner retten wollte, ihn aber in die Mitte „zurücklegte“ wo Ex-Glubberer Didavi wartete und trocken einschob. Ja klar, man lernt das in der D-Jugend, dass man nicht in die Mitte klärt, ich denke das war auch nicht so gewollt.

Dann wars vorbei, Mega-Applaus im Max-Morlock-Stadion für unsere Truppe! Völlig zurecht! Wir hatten den Millionen-Unterschied egalisiert! Und wie in Kaiserslautern fehlte nur das Quäntchen Glück!

Fazit:

Unser Trainer hat schon viele Spiele durch gewiefte Wechselspiele entschieden. Diesmal hatte er kein Glück. Aber hinterher schimpfen ist immer einfach. Dass es jetzt schon wieder „Fans“ gibt, die den Trainer in Frage stellen, kann ich absolut nicht begreifen. Klar, ich hätte auch nach dem 0:1 sofort auf brutale Offensive gesetzt, aber nicht nur Florian Zenger kann bestätigen, dass mehr Offensiv-Kräfte nicht immer auch mehr Offensive bedeuten. 🙂

Unsere Truppe hat sehr sauber gespielt und wenn sie dieses Niveau halten können, dann kann man mit Freude die Rückrunde angehen. Ist nur die Frage, ob uns alle erhalten bleiben – zumindest Möhwald und Teuchert haben nicht gerade Werbung für sich gemacht oder machen können.

Tja und Salli, er rackert viel, darum fällt er ja auch dauernd auf. Aber in der Offensive konsequent immer mit der falschen Entscheidung – doch ich habe ihn in der ersten Halbzeit gefeiert, als er im eigenen 16er einen Stürmer abgelaufen hat. Schön auch der  Applaus als er verletzt an der Nordkurve vorbeigeführt wurde. Hoffentlich kann er in der Rückrundenvorbereitung viel Selbstbewusstsein tanken!

Gislason dagegen verstehe ich nicht. Wie in Lautern gleich nach der Einwechslung mit einem unwiderstehlichen Antritt, aber danach nichts mehr – gestern sogar den Ball ins Aus „gezaubert“. Er könnte Spielpraxis brauchen.

Ein Wort muss ich aber auch noch zu Schiedsrichter Siebert verlieren, der teilweise ganz schön wirr agierte – außerdem hat er 2x in der Vorwärtsbewegung des FCN abgepfiffen.

Statistik: Torschüsse 23:20, Passquote 77%:85%, Ballbesitz 40%:60%, Zweikampfquote 55%:45%, Ecken 4:10 – ich würde noch erwähnen, dass ich das Verhältnis der 100%igen Möglichkeiten mit 6:4 für Nürnberg angeben würde

Fans:

Stadion Nürnberg trauert um die kleine Lina DIPG

Respekt, Nordkurve Nürnberg! Eine sehr stimmungsvolle Choreo zum Gedenken an die kleine Lina, die einen Tag nach dem Sieg in Düsseldorf mit nur 7 Jahren verstorben ist. „Machs gut, Lina. Der Himmel hat nun einen Engel mehr“ stand über die Breite des Zauns vor den Ultras, dazu gab es Sternlasspeier. Die Fahnenschwenker trugen „Mach’s gut kleine Lina“-Shirts mit einem blauen Engel. Herrliche Bilder wenngleich auch unglaublich traurig. Dieses starke kleine Mädchen hat ganz große Spuren hinterlassen! (Linas Weg hier im Blog der Eltern)

Wer noch einen Gruß an Lina hinterlassen möchte, der kann im Kondolenzbuch des Vereins FrankenHilft e.V. tun (hier).

Wieder ist es an der Zeit DANKE zu sagen: Danke an die Ultras Nürnberg UND die BDA für die Sammel-Aktionen und die schönen Choreos. Danke an den 1.FC Nürnberg und an Radio Gong dass die Trauer um Lina auch sonst im Stadion ihren Platz bekam – bei der Beerdigung von Lina waren sogar Verantwortliche des 1.FC Nürnberg vertreten: Meeske, Grethlein, die Fanbeauftragten Bergmann und „Fiddl“ Maul sowie die Ex-Spieler Markek Mintal und Rapha Schäfer, RESPEKT lieber FCN!

Danke an den Gnozzn und Kapitän Hanno Behrens, stellvertretend für die ganze Mannschaft, die immer wieder Spendenaktionen einfallen ließen und diese unterstützten. Und schließlich Danke alle Spender und Unterstützer bei FrankenHilft e.V.!

Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte Kommentar!

Der Glubb-Blog Nürnberg wünscht Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr – und vor allem Gesundheit!

Alles für rot-schwarz


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Keine Angst, die Bäume in Nürnberg wachsen auch in diesem Jahr nicht in den Himmel! Der 1.FC Nürnberg spielt beim Letzten der Tabelle 1.FC Kaiserslautern nur 1:1 Unentschieden und verpasst somit den (eventuell dauerhaften) Sprung an die Tabellenspitze der zweiten Liga. Ärgerlich ist, dass beim Glubb durchaus die Chancen da waren, das Spiel zu gewinnen, zumal der Treffer der roten Teufel ein Eigentor war. Somit muss der Teil der Fans, der schon sicher vom Aufstieg 2018 ausgeht, sich etwas in Geduld üben.

Trainer Köllner hat es in der PK vor dem Spiel gesagt, auf dem Betzenberg wird es nicht einfach werden. Doch der Glubb spielte in der 1. Halbzeit solide und kam mit dem ersten Standard zum 1:0-Treffer: Valentini schlug den Ball nach innen, wo sich fast drei Nürnberger behinderten. Doch Ishak hatte die beste Position und Ball und nickte ins lange Eck ein. Sein 12. Saisontor! Mega!

Mit dieser Führung ging man dann in die Pause und hatte auch danach die Begegnung im Griff. In der 55. Minute schickte Ishak den schnellen Salli bilderbuchmäßig steil, der setzte sich gut durch, scheitert dann aber an Müller im Lauterer Tor. Das wäre das 2:0 gewesen, dass hätte den Widerstand der Pfälzer gebrochen.

So kamen diese noch mal auf. Borrello Flankt vors Tor, wo Margreitter den Ball leicht für Keeper Bredlow abfälscht, der dann den Ball ungewollt ins eigene Tor lenkt. Für mich eindeutig der Fehler von Margreitter, entweder den Ball ins Aus schlagen oder ihn für Bredlow lassen. Schade, 1:1.

Nun rannte Lautern an, unterstützt von den tollen Fans im Fritz-Walter-Stadion. Jetzt war der FCN bei vielen Situationen im Glück. Am meisten dass Schiedsrichter Günsch das Foul von Ewerton nicht erkannte. Doch irgendwann kämpfte sich der Glubb frei und war wieder gefährlich. Doch Behrens scheiterte erst an Müller und später am Pfosten. Dann wars zu Ende, der Glubb überwintert auf Platz 3.

Fazit:

Diesmal war das Glück nicht auf unserer Seite und um das Glück zu erzwingen tat der FCN über weite Strecken zu wenig. Es war wie Köllner sagte, so eindeutig es schien wars nicht. Lautern kämpfte mit dem Mute der Verzweiflung. Ausgleichende Gerechtigkeit: Beim 3:0-Hinspiel-Sieg war es der Müller gegenüber der den Ball in die eigenen Maschen lenkte.

Alles in Allem aber sind wir zurück im Aufstiegsrennen, in Kontakt zu Düsseldorf und Kiel und freuen uns auf die Rückrunde. Vorher gibt es noch die Kür im Pokal gegen Wolfsburg, wo der Glubb nur überraschen kann.

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 7:16, Ballbesitz 45%:55%, Zweikampfquote 41%:59%, Ecken 4:7 – diese Zahlen zeigen, es wäre mehr drin gewesen.

RelVoSprung 0 Punkte:

Wie gesagt wir haben den Abstand eingeschmolzen und bleiben bis Ende Januar auf dem 3. Platz. Vielleicht ist das aber auch ganz gut für die Erwartunghaltung in Franken? Denn bei der Tabellenführung wäre wohl mittelfristig mit der ChampionsLeague geplant worden. 😉

Fans:

Unsere Fans waren wieder Klasse: Zahlreich und lautstark waren sie nach Kaiserslautern gekommen. Und auch sie ließen es sich nehmen sich noch einmal von der kleinen Lina zu verabschieden. In der ersten Hälfte war im TV das Spruchband „Ruhe in Frieden Lina“ über die Breite des Gästeblocks zu sehen. Mega Respekt für diese Aktionen.

Mega Respekt auch an die Heimfans vom 1.FC Kaiserslautern die ebenfalls der siebenjährigen Lina gedachten. „In tiefer Trauer – RIP LINA“ war im Block der roten Teufel zu sehen. Ein herzliches Dankeschön an alle die geholfen haben.

An dieser Stelle noch einmal der Hinweise auf das Kondolenzbuch für Lina

Am kommenden Dienstag wird dann im DFB-Pokal-Achtelfinale der Erstligist VFL Wolfsburg im Max-Morlock-Stadion zu Gast sein.

Bitte nehmen Sie Ihren Arbeitskollegen, Nachbarn oder sonst wen unter den Arm und kommen Sie am Diestag zum Pokalspiel ins Stadion. Diese Truppe hat eine überragende Hinrunde gespielt, sie hat es verdient!


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Was hat sie gekämpft, die kleine Lina. Was hat sie und die junge Familie nicht alles ertragen müssen. Schließlich aber verstarb die nur siebenjährige Lina am Nachmittag des 12.12.2017 an einem unheilbaren Gehirntumor. Wir sind alle fassungslos, völlig leer und möchten der Familie unser herzlichstes Beileid ausdrücken. Wir wünschen Euch viel Kraft und alles Gute für die Zukunft.

Ich erinnere mich noch genau, als Fahnenmeier im Dezember 2010 beim Heimspiel gegen Dortmund im Frankenstadion stehend den Anruf bekam, dass es „losgeht“: Seine Tochter kam noch in der Nacht zur Welt! Während des Spiels „abgeholt“ zu werden galt bei uns damals als „Der Klassiker“ schlechthin: Ein neuer Glubberer wäre dadurch geboren. Doch in dem Fall war es so auch. Lina war gerne beim Glubb und war frühzeitig schon als eines der „Fahnenschwenker-Kids“ neben dem Papa auf der Tartanbahn. Zuletzt am 20. August, dann leider schon im Rollstuhl.

Als im Frühjahr 2017 die Diagnose DIPG 2017 kam war die Anteilnahme riesengroß: Fahnenschwenker, Ultras, Verein, Spieler, Fanclubs und viele, viele mehr sammelten für das kleine Mädchen, damit man ihr noch möglichst viele schöne Erlebnisse schenken könnte.

Dann haben auch wir gekämpft! Wir, die wir den Verein „FrankenHilft e.V.gegründet haben, damit die Spenden in ordentliche Bahnen gelenkt werden – leider hat uns die Bürokratie viel zu lange aufgehalten. Was haben auch die Ultras gekämpft, die nach bekannt werden der Diagnose spontan eine Spendenaktion mit FCN-Bällen aus dem Boden stampften und zuletzt mit der rührenden Choreografie in Düsseldorf zum „7. und letzten Geburtstag (Linas Weg)“ von Lina bundesweit für Aufsehen sorgten. Hier ziehen wir ganz tief unseren Hut und sagen noch einmal herzlichen Dank!

Zuletzt sorgte sogar ein Spenden-Aufruf von deutschen Stars um Kostja Ullmann, Guido Maria Kretschmer, Joko Winterscheidt & Co. für ein kleines Erdbeben in der Netzwelt….

Leider war keine Zeit mehr.

Doch der Verein FrankenHilft, die Fahnenschwenker, der Hersteller von Rechtsanwalts-Software RummelAG usw. werden die Familie weiterhin unterstützen, da sie für viele kostenintensiven Behandlungen in Vorleistung treten mussten.

Der Verein „FrankenHilft e.V.“ hat ein Kondolenzbuch online gestellt. Wer der kleinen Lina auf den letzten irdischen Wegen nichts mehr sagen konnte, der kann sich dort in den Kommentaren eintragen:
Kondolenzbuch

Linas Weg finden Sie hier

Dieses kleine Mädchen hat es geschafft, dass alle gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Wir werden Dich nie vergessen, machs gut, kleiner Sonnenschein.

#LinaStrong

 


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Das ist der absolute Wahnsinn! Der 1.FC Nürnberg schlägt die Fortuna aus Düsseldorf auswärts mit 2:0 und springt damit zum Ende der Hinrunde auf eine Aufstiegplatz! Schaffen wir die zweite Hälfte dieser Saison mit dem gleichen Ergebnis, sind wir zurück in der Bundesliga. Aber die Saison ist noch lang. Doch die Leistung heute kann man echt feiern, vor allem weil sich der Glubb auch durch eine unglaublich schlechte Schiedsrichterleistung nicht aus dem Konzept hat bringen lassen. Und natürlich: Nürnbergs junger Torwart Bredlow hält in den Schlussminuten einen Elfmeter und damit das zweite „zu Null“ in Folge – und die Ultras gratulieren nachträglich der kleinen Lina zum Geburtstag, herrliche Bilder! So kanns weitergehen!

Heute war wieder Anspannung angesagt! Ein absoluter Kracher als letztes Spiel der Hinrunde: Zweiter gegen Dritter! Düsseldorf hatte sogar noch Chance auf die Herbstmeisterschaft! Entsprechend ruppig ging die Partei gleich in die Vollen. Wobei sich die Fortuna schnell auf körperliches Spiel verlegte und sehr hart agierte. Wenn Nürnberg mal foulte, wurde sich mit einem dreifachen Salchow auf den Rasen geworfen und 8x auf dem Rasen gewälzt! Natürlich passte auch der Schiedsrichter zu dem Spiel, der in beide Richtungen schlecht pfiff und viel zu schnell gelb zeigte. Doch dazu später mehr.

Denn insgesamt war Düsseldorf in Halbzeit 1 die bessere Mannschaft, doch er sprang glücklicherweise nur eine Chance raus – die war aber 1000%ig: Raman nach einem Doppelpass mit Hennings allein vor dem Tor, doch Bredlow macht sich breit und wird angeschossen. Alles richtig gemacht! Nürnberg konnte froh sein über ein 0:0 zur Pause!

In der zweiten Hälfte nun aber der Glubb das bessere Team. Hatte mehr vom Spiel und nun auch dicke Chancen! In der 61. war Werner durch und zog ab, Wolf konnte nur nach vorne abwehren, Werner kam wieder an den Ball und legte quer – doch Salli war zu schnell und jagte den Ball übers Tor. In der 65, eine lange Flanke vom agilen Werner auf Behrens, der ihn mit der Brust annahm und an den langen Pfosten setzte! Doch zwei Minuten später die Erlösung: Ein abgewehrter Eckball wurde an den 16er geschlagen, Margreitter verlängerte an den 11er Punkt wo Werner frei stand und das Ding in die Maschen zimmerte! 1:0! Ein besseren Zeitpunkt für das erste Tor für Nürnberg hätte er sich kaum aussuchen können!

Jetzt war die Frage würde der Glubb so weiterspielen oder den Gegner kommen lassen. Zu meiner Freude machte der FCN weiter und kreierte weiter Möglichkeiten! In der 77. dann Freistoß von Valentini aus dem Halbfeld und Margreitter nickte ihn in der Mitte zum 2:0 in die Maschen! Ein absoluter Wahnsinn! Die Entscheidung, oder?

Düsseldorf rannte jetzt natürlich an und Schiedsrichter Rohde wollte auch noch mal was am Spielverlauf drehen. So zeigte er in der 89. Minute auf dem Elfmeterpunkt, obwohl aus so ziemlich jeder Perspektive zu sehen war, dass Valentini bravourös den Ball spielte. Eine NOCH schlechtere Figur machte allerdings der „nicht-gefoulte“ Raman, der wohl vom Schiri darauf angesprochen wurde und die Chance alles richtig zu stellen nicht nutzte und unehrlich blieb!

Würde Kujovic nun treffen, würde es noch mal spannend werden! Doch Fabian Bredlow hielt den Elfmeter und ließ sich zurech feiern! Damit war der Widerstand der Fortunen gebrochen. In den 3 Minuten Nachspielzeit passierte nichts mehr, auch wenn sich Rohde noch so mühte. Aus! SIEG! Platz 2!

Fazit:

Wenn man die erste Hälfte ausklammert war es eine beeindruckende Leistung unserer Jungs heute. Für die Hintermannschaft würde ich sogar die erste Hälfte zur Bewertung dazuzählen. Alle haben heute wahnsinnig viel gerackert, sogar Salli, der aber leider wieder durch viele Fehlpässe und Ballverluste auffiel.

Trainer Köllner scheint zu wissen was er tut und auch das Zwischenmenschliche passt. Als er nach 30 Minuten Petrak für den gelbgefährdeten und sichtlich geknickten Kammerbauer brachte, ließ er den Spieler nicht alleine zur Bank laufen sonder beeilte sich, mit dem Jungen abzuklatschen und wischte ihm durch die Haare, damit sich das nicht wie eine Strafe anfühlt. Wer selbst einmal spielte, weiß wie wichtig so etwas sein kann. Weiter so, Michael!

Statistik: Torschüsse 14 : 16, Passquote 73% : 76%, Ballbesitz 48% : 52%, Zweikampfquote 59% : 41%, Ecken 5 : 5! Mehr Ballbesitz aber wieder eine schlechtere Zweikampfquote. Doch wenn wir gewinnen, dann war alles richtig. 🙂

Fans:

Das drückt einem das Wasser in die Augen! Nicht nur dass es wieder unfassbar viele Fans waren, die an einem Montag dieses weiten Weg auf sich nahmen um unsere Mannschaft zu unterstützen, die Fans erinnerten sich an den Geburtstag der kleinen schwerkranken Lina! „Alles Gute Lina“ mit unzähligen bunten Luftballons rührten uns, die wir doch alle kämpfen und Spenden sammeln (www.FrankenHilft.de) schon vor dem Spiel zu Tränen. Hoffen wir dass dieser schöne Gruß im Fernsehen und auf Fotos dem kleinen Mädchen Kraft gibt weiter gegen den Tumor anzukämpfen.

Gerade am vergangenen Wochenende erst haben sich ein paar Stars, Schauspieler und Sänger mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit gewandt, weil Lina unsere Hilfe braucht. Der Film ist u.a. bei FrankenHilft hier zu sehen und darf gerne weiterverteilt werden.

An so einem herrlichen Sport-Abend muss auch Zeit für die schweren Seiten des Lebens sein. Danke an die Ultras Nürnberg für die rührende Choreografie! #Linastrong

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on Dezember 2nd, 2017

Der Sieg war gaaanz wichtig! Gegen die Truppe, die bisher kaum etwas zugelassen hat, holte der 1. FC Nürnberg drei wichtige Punkte und kann nun wieder auf die Tabellenspitze aufschließen. Dachten wir Glubberer vor ein paar Wochen noch n den Abschied aus dem Aufstiegsrennen, so sind wir nun wieder mitten drin!

Der Glubb machte Dampf von Beginn an, doch Sandhausen hätte heute ein Schulungsvideo für erfolgreiches Verschieben drehen können. Der FCN kam kaum durch und selten zu Chancen, und wenn dann war der überragende Torwart Schuhen auf dem Posten. Errettete gegen Salli nach einer Vorlage von Ishak und wenig später gegen Ewerton nach einer Ecke. Pause.

Nach dem Seitenwechsel drückte Nürnberg, kam aber weiterhin kaum durch. Und wenn, dann hielt Schuhen bravourös (gegen Ishak) oder Salli vergab eine 100%ige kläglich. Doch dann die 68. Minute und der große Auftritt von Tim Leibold: Er fängt einen Querpass von Jansen bei einem Sandhausen-Konter ab und gibt sofort Vollgas! Vor dem Strafraum ein Pass aus Ishak, der nach einer Vorwärtsbewegung den Ball mustergültig wieder auf Leibold zurücklegt und der überlegt ins lange Eck einschiebt! Überragend! 1:0! Megajubel!

Danach musste Sandhausen kommen, dadurch bieten sich Räume – dachte man. Aber der SVS spielte immer noch diszipliniert. Der eingewechselte Teuchert spielte sich 3x fest, dann war der erste „zu Null“-Sieg seit dem 2. Spieltag unter Dach und Fach!

Fazit:

Als bei Kiel-Düsseldorf der Zwischenstand 1:1 angezeigt wurde, sagte jeder „perfekt, etz müssen wir nur noch gewinnen“. Und so traf es dann auch ein und ja, das war perfekt! Ein wichtiger Sieg und die Truppe blieb einfach dran und versuchte es mit System immer weiter. So macht das Spaß und macht Mut für die Zukunft!

Von den Spielern ist heute Salli hervorzuheben. Nicht weil er besonders gut war, sondern weil der arme Kerl einfach immer die falsche Entscheidung trifft. Er lieg sich heute wieder ein paar mal fest, hatte aber auch gute Aktionen… drei oder so. 😉 Er müsste eigentlich bei der U23 Selbstvertrauen tanken und dann wieder zu den Profis kommen. So wirkt das teilweise hilflos.

Kammerbauer war heute auch überfordert, kämpfte sich aber ins Spiel zurück. Doch in der 1. Hälfte hätte das ein oder andere Fehlerchen schon ins Auge gehen können.

Ansonsten hat mit Werner sehr gut gefallen, weil der einfach rakert und was bewegt. Freut mich dass er von Anfang an randurfte! Achja und nicht zu vergessen: Bredlow macht eine richtig gute Figur da hinten drin!

Statistik: 22:11 Torschüsse, 7:1 Eckbälle, 119,9:119,3km Laufdistanz und 59:41%Ballbesitz sprechen von einem verdienten Sieg!

Fans:

Bei aller Häme die man derzeit für die Schlusslichter Kaiserslautern und auch Fürth empfinden mag, diese Teams kommen mit 4.000 Fans zu uns ins Stadion! Sandhausen hatte heute vor dem Spiel ca. 78 Ticketanfragen hervorgebracht! Vielleicht kamen noch 30 Fans spontan mit dem PKW, aber weit über 100

Fans waren das da drüben nicht. Da sind mir andere Vereine wirklich lieber.

Unsere Fans waren heute wieder lautstark und farbenfroh! Leider sangen aber die Fans ein sehr langsames Lied als die Mannschaft zum Springen vor den Block gekommen ist. Sah bisschen komisch aus, dann lieber wieder „wer nicht hüpft…“! 🙂

Aber ein Megalob ist auszusprechen für die Organisation und den Betrieb des Winterdorfs am Valznerweiher (siehe Bild)! Sämtliche Speisen und Getränke wurden gegen Spenden ausgegeben! Man kam kaum durch! Super Leistung! Hut ab!

Nun sollte der Glubb in Düsseldorf möglichst punkten, in Lautern vielleicht gewinnen und Wolfsburg aus dem Pokal schmeissen! Dann können wir schön Weihnachten feiern! 🙂

Alles für rot-schwarz


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Was für ein Spiel! Das hat uns wieder Nerven gekostet! Der 1. FC Nürnberg holt mit 3 Auswärtstreffern 3 ganz wichtige Punkte und kehrt zurück auf den Relegationsplatz 3! Das waren die Glubb-Tore 999, 1000 und 1001 in der Zweitligageschichte des FCN, auch wenn man zwischenzeitlich verzweifeln konnte.

Der Glubb war auf tiefem Rasen nach Dauerregen die bessere Mannschaft. Braunschweig foulte viel und versuchte theatralisch das Publikum aufzubringen. Allen voran Torsten Lieberknecht, der langsam zu „Streich II“ avanciert. Hauptsache sich Arme rudernd über den Schiri beschweren, selbst wenn dieser eine tadellose Leistung abliefert!

In der 36. eine Valentini-Ecke und Behrens köpft in der Mitte unhaltbar ein! Klasse! 0:1, erst mal beruhigt….

Nur 97 Sekunden später ein schneller Konter der Eintracht, ein Querpass und Bredlow bekommt den Ball unglücklich durch die Beine! 1:1. Schon die ersten Fans die wieder Kirschbaum fordern… oder gar Kreidl!

Twitter: Stimmt, #Bredlow sah beim 1:1 nicht gut aus, aber bitte, bitte nicht schon wieder eine Torwart-Diskussion die den Goalie nur mehr verunsichert! #Kirschbaum #Rakovsky #fcn

Braunschweig nun mit etwas Oberwasser, doch schließlich gibgs mit 1:1 in die Kabine.

Nach der Pause der FCN mit Torchancen, doch 2x Möhwald und Löwen bringen den Ball nicht rein. Dieses Unvermögen war der Weckruf für Braunschweig! In der 59. ein Konter, toller Querpass vor Bredlow und Khelifi kommt frei zu Schuss – doch auf der Linie rettet Margreitter für den geschlagenen Bredlow das 1:1!

Fünf Minuten später Löwen mal wieder mit einem kapitalen Ballverlust: Gegen Hernandez, der auf Abdullahi, welcher das Ding in den kurzen Winkel knallt. 2:1, Bredlow mehr als bedient!

Wars das? Köllner wechselte prompt und brachte endlich Werner! Dessen erste Aktion: Schnell über aussen, Gegner ausgespielt, Querpass und in der Mitte kann Ishak einschieben! 2:2! Das 10. Tor des Schweden ist das 1.000. in der Zweitligageschichte des FCN! Super gemacht!

Was jetzt? Auf den Sieg drängen oder das 2:2 sichern? Köllner hat ja 2 Hände, also auch 2 goldene Händchen! Denn der zweite eingewechselte Spieler Petrak setzt sich in der 83. über rechts gut durch und flankt in die Mitte: Ishak kommt zum Kopfball und befördert ihn per Bogenlampe ins lange Eck! 3:2! Mega Jungs! Jetzt bloß über die Zeit retten!

Es wurde noch mal knapp, der Glubb mit vielen Gelb-Fouls und auch einmal mit Glück als keiner der Ball traf der durch den Strafraum kullerte. Dann wars aus! Sieg!!

Fazit:

So ist das: War letzte Woche beim verspielten 2:0 gegen Kiel bei den Fans alles zu spät, sind wir heute die, die auswärts ein Spiel drehen konnten!

Von den Spielern haben mir heute nur die Innenverteidiger Ewerton und Margreitter sehr gut gefallen. Ansonsten muss man einfach sagen hatten wir Glück dass Ishak die Glocken gemacht hat. Das 3:2 war wirklich nicht zwingend.

Unsere junge Truppe braucht unbedingt die Winterpause, finde ich. Aber etwas müssen sie noch durchhalten, vor allem auch beim Pokalspiel gegen Wolfsburg! Es gibt übrigens noch Karten! Auf gehts!!

Und 1.000 Zweitligatore, wieder ein Rekord den der FCB nie holen wird! 😉

RelVoSprung 0 Punkte

Da lohnt es sich heute mal wieder ein Blick: Es sind „nur“ noch 5 Punkte Rückstand auf Holstein Kiel! Und Union Berlin ist nun wieder auf Platz 4 zurückgedrängt worden. So könnte sich doch eine Winterpause erträglich gestalten!

Fans:

Das war wieder herrlich zu sehen, wie viele Glubberer sich auf den weiten Weg nach Niedersachsen machten und farbenfroh unser Team unterstützten! Hat sich gelohnt, das war zwar ein Zittersieg, aber da lässt sichs schön feiern!

Nun gegen Sandhausen nächste Woche voll auf Sieg, da is auch Erras wieder fit!

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on November 18th, 2017

FCN gegen Kiel im FrankenstadionDas wäre es gewesen! Doch leider verschenkt der 1.FC Nürnberg gegen den Überraschungsaufsteiger Holstein Kiel eine 2:0-Führung und muss sich statt mit einem Ausrufezeichen im Aufstiegskampf mit einem 2:2 zufrieden geben. Die Norddeutschen kauften dem Glubb heute den Schneid ab und zeigten sich als das abgebrühtere Team. Doch aufgrund der anderen Ergebnisse hat sich die Situation des FCN sogar leicht verbessert.

Der FCN war wie aufgedreht heute, wirkte teilweise fast schon ein wenig überdreht. Von Beginn an Torchancen und hinten war die 3-Reihe um Margreitter, Ewerton und Löwen meist auf dem Posten. Kurz vor der Pause vergab Hanno Behrens eine 100%ige Möglichkeit, weshalb es mit 0:0 in die Kabinen ging.

Nach der Pause der Glubb weiterhin mit Dampf und eben jener Hanno war es dann, der den Torreigen eröffnete: Nach einer Art Doppelpass mit Ishak legte er einen Sololauf hin und schlenzte den Ball hoch ins lange Eck! Megastark! 1:0! Der andere Ball war wohl zu einfach.

Wenig später schickte Valentini Löwen steil, der von der Grundlinie zurücklegte und Ishak in der Mitte verwandelte! 2:0! Megageil! Das ist ein Erdbeben gegen die Kieler Truppe!

Doch ach, doch ach, alle die Leute die immer sagen „Wir kennen doch unseren Deppen“ wurden leider wieder bestätigt – auch wenn es das erste Mal war in dieser Spielzeit und der Glubb sonst alles eindrucksvoll heimgefahren hat. Denn Kiel kam zum Anschlusstreffer und dann war Zittern angesagt! Der Glubb zog sich viel zu weit zurück und überließ wie gegen Ingolstadt dem Gegner das Mittelfeld. Das geht nie lange gut und 2 Minuten vor dem Ende zappelte das 2:2 im Netz. Danach hatten die Franken auch noch Glück dass nicht das 2:3 fiel. Aus.

Fazit:

Schrieb ich nach dem 1:2 gegen Ingolstadt noch vom (vorläufigen) Abschied aus dem Aufstiegsrennen, so bin ich weiterhin der Meinung dass die Saison noch lang ist. Was wie eine Durchhalteparole klingt, ist auch eine!

Denn schon ist der „Glubb wieder a Debb“ und man ist sauer auf die „Gurkentruppe“. Ich war heute auf Parteitag der Frankenpartei und konnte nur die Torfolge sehen. Zwar bin ich auch enttäuscht, aber nicht niedergeschlagen. Rein aus den Berichten war Kiel abgebrühter als wir, aber nicht besser. So ist das mit ner jungen Truppe. Kann ich mit Abstand so sagen!

Zudem war das 2:2 für Kiel „glücklich“, und das wird auch mal aufhören dass wir immer gleich bestraft werden. Denn wie immer im Aufstiegskampf erinnere ich an ein 2:6 in Aachen 2009 und der Glubb stieg trotzdem auf! Gerne noch mal nachlesen!

Auf jeden Fall spielen Ewerton und Margreitter endlich zusammen! Wenn die gesund bleiben, werden wir noch viel Spaß haben!

Und zur Statistik: Wir haben den Abstand zu Kiel gehalten und einen Punkt auf Union aufgeholt! Fakt! 🙂

Jetzt nicht verrückt machen lassen, aufgestiegen wird eh erst in der Rückrunde!

Alles für rot-schwarz


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Das war heute sehr ernüchternd: Der 1.FC Nürnberg verliert das Verfolgerduell gegen Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt verdient mit 1:2 und verliert erst mal den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Tja, das wars jetzt erst mal mit dem Träumen vom Aufstieg, die anderen waren besser und wieder mal war es ein kapitaler individueller Fehler der die Niederlage besiegelte. Auch der Trainer versprüht keine sonderliche Kreativität zur Zeit. Gut dass Länderspielpause ist.

Der FCN stand von Anfang an hinten drin gegen eine sehr selbstsichere Ingolstädter Mannschaft, die mit zahlreichen Ex-Bundesliga-Spieler hier antrat. Die junge Franken-Truppe wie das Kaninchen vor der Schlange, bekam auch gleich die Strafe: Ein abgefälschter Querpass landet beim Gegner, in die Mitte geflankt und Ex-Nürnberger Kutschke kann abschließen. 0:1.

Jetzt wirds schwer, aber erst nach einer halben Stunde kam der Glubb in Fahrt. Dann aber Teuchert mit einer starken Aktion und dem Auge für den besser postierten Möhwald, der gekonnt den Ball unter die Latte jagte! 1:1! Super-Tor!

Leider gab es wenig später den Pausenpfiff, denn Nürnberg war jetzt am Drücker. Nach der Halbzeitpause spielte nur noch der FCI. Zwingende Chancen erspielten sie sich zwar kaum, aber der Siegtreffer schien nur eine Frage der Zeit. In der 80. dann die Chance zum LuckyPunch: Abschlag Kirschbaum und Ishak kommt zum Abschluss, doch die Schanzer können mit Glück retten.

Der direkte Gegenzug: Rückpass auf Kirschbaum und der mit Problemen bei der Ballannahme. Lezcano spritzt dazwischen und Kirsche grätscht ihn um: Klarer Elfmeter.

Lezcano verwandelt sicher, obwohl er beim Anlaufen fast stehengeblieben ist – irgendwie dachte ich das wäre nicht erlaubt? Naja, 1:2.

Nun warf der FCN alles nach vorne, ohne zu Chancen zu kommen. Hinten verhinderte Kirschbaum stark das 1:3, doch dann wars aus.

Fazit:

Die erste Niederlage gegen Ingolstadt überhaupt und in der Saison schon die dritte Heimniederlage. So steigt man nicht auf.

Hart aber auch wie die junge Truppe bei Fehlern immer prompt bestraft wird. Gegen Bielefeld wars Löwen mit dem kapitalen Fehler, heute Kirschbaum. Leider wird die ohnehin nicht kleine Gruppe der Kirschbaum-Gegner wieder eine Torwart-Diskussion anzetteln.

Aber auch Köllner enttäuscht. Nach dem 1:2 hat er nichts mehr gemacht, obwohl der frische Rumpler Werner bereit stand. Für eine solche Nummer wurde Alois Schwartz damals heftigst kritisiert!?

Irgendwie war heute jeder Ingolstädter besser als sein Nürnberger Gegenüber. Auf jeden Fall wird von dieser Truppe von Stefan Leitl noch zu hören sein.

Statistik: 10:17 Torschüsse, 44:56% Ballbesitz, 51:49% Zweikampfquote, 2:3 Ecken. Ganz ehrlich, im Stadion vermutete man die Statistik noch eindeutiger.

RelVoSprung -3:

Etz is also wieder passiert. Wir haben uns da oben rausdrängen lassen. Klar, schlägt man nun Kiel und gleichzeitig verliert Düsseldorf gegen Ingolstadt, isses wieder offen. Nur nach den Leistungen gegen Dresden, Heidenheim und heute fehlt mir da etwas der Glaube.

Fans:

Das beste waren heute die Fans! Zwar waren nicht ganz 42.000 im Max-Morlock-Stadion, wie auf der Anzeigetafel verkündet, aber mit 24.000 mehr als erwartet für ein Montagsspiel. Und dann natürlich die Choreografie der Ultras, ein Traum. „Nürnberg leuchtet wahrlich in ganz Deutschland, wie eine Sonne unter Mond und Sternen“! Der Hammer!

Ja, ich bin kein Freund von Pyro, aber das war schon geil, zusammen mit der Silhouette meiner Stadt! Herrlich!

So viel ich vernommen konnte war diese Choreo genehmigt und eine Zündelaktion kurz vor der Pause wurde unter den Fans „selbst geregelt“.

Sah geil aus, hoffentlich wirds nicht zu teuer.

Nun regenerieren und dann nach der Länderspielpause durchstarten!

Es war heute ernüchternd, aber die Saison ist noch seehr lang!

Alles für rot-schwarz!


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