Das war heute sehr ernüchternd: Der 1.FC Nürnberg verliert das Verfolgerduell gegen Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt verdient mit 1:2 und verliert erst mal den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Tja, das wars jetzt erst mal mit dem Träumen vom Aufstieg, die anderen waren besser und wieder mal war es ein kapitaler individueller Fehler der die Niederlage besiegelte. Auch der Trainer versprüht keine sonderliche Kreativität zur Zeit. Gut dass Länderspielpause ist.

Der FCN stand von Anfang an hinten drin gegen eine sehr selbstsichere Ingolstädter Mannschaft, die mit zahlreichen Ex-Bundesliga-Spieler hier antrat. Die junge Franken-Truppe wie das Kaninchen vor der Schlange, bekam auch gleich die Strafe: Ein abgefälschter Querpass landet beim Gegner, in die Mitte geflankt und Ex-Nürnberger Kutschke kann abschließen. 0:1.

Jetzt wirds schwer, aber erst nach einer halben Stunde kam der Glubb in Fahrt. Dann aber Teuchert mit einer starken Aktion und dem Auge für den besser postierten Möhwald, der gekonnt den Ball unter die Latte jagte! 1:1! Super-Tor!

Leider gab es wenig später den Pausenpfiff, denn Nürnberg war jetzt am Drücker. Nach der Halbzeitpause spielte nur noch der FCI. Zwingende Chancen erspielten sie sich zwar kaum, aber der Siegtreffer schien nur eine Frage der Zeit. In der 80. dann die Chance zum LuckyPunch: Abschlag Kirschbaum und Ishak kommt zum Abschluss, doch die Schanzer können mit Glück retten.

Der direkte Gegenzug: Rückpass auf Kirschbaum und der mit Problemen bei der Ballannahme. Lezcano spritzt dazwischen und Kirsche grätscht ihn um: Klarer Elfmeter.

Lezcano verwandelt sicher, obwohl er beim Anlaufen fast stehengeblieben ist – irgendwie dachte ich das wäre nicht erlaubt? Naja, 1:2.

Nun warf der FCN alles nach vorne, ohne zu Chancen zu kommen. Hinten verhinderte Kirschbaum stark das 1:3, doch dann wars aus.

Fazit:

Die erste Niederlage gegen Ingolstadt überhaupt und in der Saison schon die dritte Heimniederlage. So steigt man nicht auf.

Hart aber auch wie die junge Truppe bei Fehlern immer prompt bestraft wird. Gegen Bielefeld wars Löwen mit dem kapitalen Fehler, heute Kirschbaum. Leider wird die ohnehin nicht kleine Gruppe der Kirschbaum-Gegner wieder eine Torwart-Diskussion anzetteln.

Aber auch Köllner enttäuscht. Nach dem 1:2 hat er nichts mehr gemacht, obwohl der frische Rumpler Werner bereit stand. Für eine solche Nummer wurde Alois Schwartz damals heftigst kritisiert!?

Irgendwie war heute jeder Ingolstädter besser als sein Nürnberger Gegenüber. Auf jeden Fall wird von dieser Truppe von Stefan Leitl noch zu hören sein.

Statistik: 10:17 Torschüsse, 44:56% Ballbesitz, 51:49% Zweikampfquote, 2:3 Ecken. Ganz ehrlich, im Stadion vermutete man die Statistik noch eindeutiger.

RelVoSprung -3:

Etz is also wieder passiert. Wir haben uns da oben rausdrängen lassen. Klar, schlägt man nun Kiel und gleichzeitig verliert Düsseldorf gegen Ingolstadt, isses wieder offen. Nur nach den Leistungen gegen Dresden, Heidenheim und heute fehlt mir da etwas der Glaube.

Fans:

Das beste waren heute die Fans! Zwar waren nicht ganz 42.000 im Max-Morlock-Stadion, wie auf der Anzeigetafel verkündet, aber mit 24.000 mehr als erwartet für ein Montagsspiel. Und dann natürlich die Choreografie der Ultras, ein Traum. „Nürnberg leuchtet wahrlich in ganz Deutschland, wie eine Sonne unter Mond und Sternen“! Der Hammer!

Ja, ich bin kein Freund von Pyro, aber das war schon geil, zusammen mit der Silhouette meiner Stadt! Herrlich!

So viel ich vernommen konnte war diese Choreo genehmigt und eine Zündelaktion kurz vor der Pause wurde unter den Fans „selbst geregelt“.

Sah geil aus, hoffentlich wirds nicht zu teuer.

Nun regenerieren und dann nach der Länderspielpause durchstarten!

Es war heute ernüchternd, aber die Saison ist noch seehr lang!

Alles für rot-schwarz!


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Bomber Manolo on Oktober 29th, 2017

Es ist doch mal wieder passiert: Der Glubb hat verloren. Nach den überzeugenden Auswärtsspielen in Darmstadt oder Osnabrück, als das Team immer alles im Griff hatte, wars heute mal nahezu andersrum. Schade, denn wieder hätte der Glubb oben ranrutschen können, aber so sitzt uns Union wieder im „Gnack“. Doch die Saison ist noch lang.

Vor dem Spiel schon Aufregung unter den Fans, weil Salli und vor allem Brecko mal wieder in der Startaufstellung standen. Valentini musste geschont werden und Kammerbauer fehlte wegen einer Gehirnerschütterung. Zudem bekam Allrounder Löwen eine Pause verordnet.

Das Spiel startete voll durch! Der Glubb mit einer „halben Chance“ (Sky) durch Ishak, der einen weiten Ball mit der Brust annahm und sofort abzog, aber Müller klärte mit dem Fuss. Dann spielte nur noch der FCH und man musste sich bei Kirschbaum und dem Fußballgott (nein, nicht Marek, der andere) bedanken, dass man mit 0:0 in die Pause gehen durfte!

12:4 Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache! Glatzel und Schnatterer verzogen allein vor Kirsche, Griesbeck machte alles richtig, scheiterte aber Kirsche und die Härte: Ein Freistoss von Schnatterer landet am Querbalken und die gesamte Nürnberger Hintermannschaft kann gerade noch den Nachschuss verhindern. Halbzeit.

Wenn Du solche Dinger liegen lässt…

Nun der Glubb mit Löwen für den gelb-rot gesperrten Mühl im Spiel und endlich mehr Dampf nach vorne. Nur leider sprangen für den Glubb wenig Chancen raus. Teuchert hatte eine Schusschance, traf aber dem Ball nicht richtig, wie wenig später auch Ishak nach Vorarbeit Brecko.

Zu allem Übel schaffte Heidenheim das was in den letzten Wochen kaum einer schaffte: Ein Tor aus dem Spiel heraus gegen den FCN zu erzielen: Nach einer Ecke köpft Erras den Ball aus dem 16er, dort hebt ihn Pusch wieder vors Tor wo Groesbeck auf Glatzel querlegte, welcher nur noch einschieben musste.

Um diese Zeit konnte ich wegen W-Lan-Problemen das Spiel nicht mehr sauber verfolgen, darum kann es sein dass bei meinen Aufzählungen die Reihenfolge nicht stimmt.

Was aber stimmt, ist dass der Glubb es zwar noch versuchte, aber nicht mehr mit der in den letzten Wochen gewohnte Wucht. Dann war Schluss.

Fazit:

Zuerst einmal Schade für Kirschbaum, dem seine größten Kritiker ja vorwerfen dass „er nie ein Spiel für uns gewonnen hat“. Heute hat er tadellos gehalten, auch ein paar 100%ige, aber wenn nach vorne nix passiert, und sie Dir hinten eins reinlegen, gegen das Du kaum was machen kannst, kannst Du als TW kein Spiel gewinnen. Wären kurz vor dem Ende noch zwei Bälle von uns reingefallen, wäre er der Held gewesen!

Ansonsten hing die ganze Truppe durch. Leibold in Halbzeit 1 noch mit guten Aktionen, fiel danach nicht mehr auf. Sogar Ewerton spielte heute einen kapitalen Fehlpass. Vielleicht lags an der englischen Woche oder der Zugheimreise auf dem ICE-Boden? Es allein an Brecko und Salli festzumachen, wäre mir zu einfach. Vielleicht war doch die Uhrumstellung Schuld?

Köllner hat in den letzten Wochen immer mal das Team umgestellt, heute gings mal schief. Schade aber kein Grund zur Panik!

Schade aber auch, weil Kiel nur Unentschieden spielte und der FCN auf einen Punkt hätte ranrutschen können. Tja, Mund abputzen, es ist gerade Mal das erste Drittel der Saison rum!

Fans:

Ich wünsche allen Fans eine gute Heimreise bei diesen Sturmböen!

Beim nächsten Heimspiel gegen Ingolstadt sind wir alle wieder im Stadion!

Alles für rot-schwarz

PS: Danke für die Bilder Patrick


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Bomber Manolo on Oktober 25th, 2017

Wir sind weiter! Das ist das wichtigste neben der Tatsache, dass sich keiner unserer Jungs verletzt hat! Aber etwas beruhigender könnte unser Fussballverein sowas schon mal gestalten! Wir zitterten in Darmstadt und zuhause gegen Dresden, da hätten wir und doch heute gegen einen Drittligisten entspannen können, aber nein. Naja, es gibt auch Leute die stehen auf Spannung, ich nicht. Sieg, wir sind weiter, und ich hab weiterhin schöne Erinnerungen an Osnabrück (Aufstieg 2004)! Klasse Jungs! 🙂

Es fing denkbar schlecht an: Kammerbauer in einem Laufduell mit Reimerink, der gerät ins Straucheln, dennoch prallt der Ball in seine Laufrichtung. Kammerbauer versucht sich entgegen zu stellen, beide fallen. Schiri Dankert zeigt auf den Punkt. Alvarez verwandelt sicher. 1:0 für Osnabrück.

Der Glubb schüttelte sich kurz, aber der VFL stand nun noch tiefer und machte es so sehr schwer. Nürnberg aber sehr strukturiert, dennoch klatscht ein Fernschuss der Niedersachsen an die Querlatte. In der 30. ist bereits Schluß für den unglücklichen Kammerbauer, Köllner hat richtig reagiert und brachte Erras.

In der 38. Minute dann die Erlösung: Möhwald nimmt links im Strafraum den Ball an, dreht sich um den Verteidiger und flankt nach rechts wo (natürlich) Ishak stand, den Ball mit der Brust annahm und versenkte! 1:1! Jetzt gehts los!

Nach der Pause der FCN nun mit noch mehr Druck nach vorne. In der 50. Minute zieht Valentini von rechts nach innen, flankt, der Ball wird abgefälscht, wodurch Leibold völlig frei einköpfen konnte! 2:1 für Nürnberg! Yea!!

Aber Osnabrück kam nun wieder auf! In der 64. rettet Kirschbaum einen Fernschuß gerade noch über die Latte. Die fällige Ecke kann aber Groß nahezu unbedrängt einköpfen – Behrens verlor ihn aus den Augen. 2:2, Pokalkrimi….

Doch der Glubb weiter ruhig und ließ sich auch nicht durch das wilde Getrete der Niedersachsen aus dem Konzept bringen. Inzwischen Teuchert im Spiel. Plötzlich Löwen mit einem genialen 30-Meter-Pass auf Valentini, der überlegt zum 3:2 einschiebt! Grandios!

Wenig später sah Furkan Zober rot, als er Teuchert kurz vor dem Strafraum umriss. Doch der VFL steckte dadurch nicht zurück. Es dauerte noch bis zur 95. Minute als Dankert endlich abpfiff! Sieg! Weiter! Das Pokal-Achtelfinale wird am 19. und 20. Dezember ausgetragen und am Sonntag um 18 Uhr ausgelost!

Fazit:

Pokal ist eben nicht nur einmal im Jahr! Dieser Wettbewerb ist schwierig, darum zählt am Ende nur das Weiterkommen. Die Westvorstadt beneidet uns sicherlich und wäre gerne weitergekommen – zudem können wir die 637.000 Euro für den Achtelfinaleinzug gut gebrauchen.

Löwen spielte heute wieder sehr sicher neben dem erneut starken Ewerton. Valentini heute spielentscheidend mit einer Vorlage und einem Treffer und Möhwald endlich mit einem Assist – hatte die Bild-Zeitung ja schon vermisst… freut mich für ihn. Ishak natürlich wieder mit einem Torerfolg, das ist schon der Hammer wie es bei ihn läuft, weiter so!

Statistik: Torschüsse 15 : 15, gespielte Pässe 300 : 612, angekommene Pässe 207 : 521, Ballbesitz 34% : 66%, Zweikampfquote 46% : 54%, Ecken 5 : 3! Man kann die spielerische Überlegenheit sehr gut rauslesen, dennoch kam der VFL zu 15 Torschüssen. Das sollte besser werden.

Fans:

Ich ziehe wieder einmal den Hut vor allen die sich unter der Woche auf diese lange Reise machten. Tolle Bilder, tolle Stimmung, und ein toller Sieg! So macht das Spaß!

Jetzt bitte ein schönes Heimspiel in der nächsten Runde!

Alles für rot-schwarz!

PS: Dank für die Bilder an Volker und FCN-Stadionsprecher


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Bomber Manolo on Oktober 22nd, 2017

Was für ein Spiel! Der FCN überlässt Dresden weitestgehend das Mittelfeld, gewinnt aber trotzdem ein sehr wichtiges Heimspiel gegen starke Dresdner. Glücklich, unglücklich? Egal, wenn Du solche Spiele gewinnst, dann stehst Du zurecht oben. Hoffentlich reicht das bis zum Ende der Saison!

Dresden machte von Anfang an Dampf! Aber um das vorwegzunehmen, selten waren sie zwingend. Der erste Torschuss des FCN saß: Eckball von rechts, kurz ausgeführt, Behrens spielt ihn vor dem Tor quer und Ishak musste nur noch einschieben! 1:0! Spielverlauf auf den Kopf gestellt, könnte man sagen.

Dresden machte weiter und trieb den Blutdruck der Glubbfans weiter hoch. Nürnberg machte in dieser Situation den Eindruck überfordert zu sein. Dennoch spielte sich der Glubb kurz vor der Pause noch mal frei und kam zu Chancen. Die größte hatte Teuchert als er von Möhwald steil angespielt beim Querpass-Versuch scheiterte. Pausenführung.

Nach der Pause nun der Glubb mit mehr Zug zum Tor, aber Dresden weiter sehr gefährlich. Behrens wird von Ishak steil geschickt, scheitert aber an Schwäbe.

Mitte zweiter Hälfte Dresden wieder mit mehr Spielanteilen. Plötzlich eine Flanke von links, der Dresdner Berko unterläuft die Flanke spürt aber eine Berührung von Leibold – der bei weitem nicht überzeugende Kempter zeigt auf den Punkt: Ex-Glubberer Mlapa verwandelte sicher vom Elfmeter-Punkt.

Nun hätte das Spiel auch kippen können! Es gab Fans die haben schon frühzeitig auf Dresden gewettet! 😉 Doch wenn Du oben stehst, dann kanns doch noch klappen: Teuchert ist durch, freigespielt von Erras, Ishak begleitet ihn, zu zweit aufs Tor! Das muss es sein. Da Teuchert in der 1. Halbzeit mit dem Querpass die falsche Entscheidung traf, machte er es diesmal alleine! Umspielt Schwäbe und bringt den Ball kurz vorm Pfosten noch ins Tor! Riesenjubel! Hammer!

Dresden nun mit offenem Visier, wirds noch mal eng? Der Glubb gibt sich aber abgebrüht: Den Ball ins Aus und gleich danach nen Spieler wechseln – was hab ich mich bei unseren Gegnern da schon geärgert! 😉 Kurz vor dem Ende dann Möhwald, versucht den Ball an der Auslinie zu sichern und wird von Heise abgeräumt: Glatt rot! Und dann Schlusspfiff! Sieg!

Fazit:

Das war heute sehr wichtig um oben dran zu bleiben! Uwe Neuhaus, Dresdens Trainer hat sich sehr geärgert, wie cool das der Glubb gemacht hat. Freilich steht über allem der Sieg, aber kritisch sollte man trotzdem sein. So war z.B. Teuchert sehr unsicher, aber das große Plus eines Stürmers ist der Torerfolg, dann interessiert keinen mehr welche Fehlpässe und vergebenen Chancen es gab! Ebenso Löwen, der heute einen gebrauchten Tag hatte. Aber beide sind jung und werden dadurch stärker werden.

Sehr stark war heute wieder Ewerton, der fast schon gelangweilt und unauffällig die Defensive regelt. Überragend der Mann!

Auch Ishak gefiel mit heute sehr gut, weil er neben seinem Treffer wahnsinnig viel für die Truppe arbeitete und vorbereitete.

Statistik: 11:23 Torschüsse, 40:60% Ballbesitz, 46:54% Zweikampfquote, 4:9 Ecken, 113:111km Laufleistung! Das zeigt dass man den Sieg heute nicht als „glücklich“ bezeichnen muss, aber ein Ost-Erfolg wäre nicht überraschend gewesen! Aber wenn Du sowas heimfährst, dann stehst Du zurecht oben!

Fans:

Herrlich zu sehen dass es noch mehr Vereine gibt, die wie Nürnberg massig Fans mitbringen. Gut 6.000 Fans in gelb zierten heute die Südkurve. Ich freue mich schon auf das nächste Spiel bei dem 6.000 Glubbfans dabei sind!

Nun kommt das Pokalspiel in Osnabrück und dann gehts nach Heidenheim! Mission „oben dranbleiben“ geht weiter!

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on Oktober 16th, 2017

Dieses Spiel hat mich wieder Jahre meines Lebens gekostet! Doch es ging alles gut: Meine Konstitution konnte den Blutdruck ob der Aufregung verkraften und der 1.FC Nürnberg hat ein Hammer-Spiel nach hause geschaukelt. Mit diesen drei BigPoints steht man wieder auf Platz 3 und lässt in der Liga aufhorchen. Doch man muss ehrlich sagen, das hätten unsere Jungs auch wesentlich entspannter haben können, hätte man nicht jede zweite 100%ige nach der Pause verklopft. Aber freuen wir uns über einen Kampfsieg, der unseren Jungs Selbstvertrauen geben wird.

Das Spiel begann denkbar schlecht: Der erste Schuss der Lilien landete abgefälscht in Kirschbaums Tor. Keine Chance, hätte man früher stören müssen. Das 1:0 spielte den Hausherren natürlich in die Karten: 98 stand nun tief hinten drin und der FCN hatte Ballbesitz, konnte aber nix damit anfangen. Erst ein Fehler der Hessen brachte den Glubb wieder ins Spiel: Der Torwart eilt heraus, der Verteidiger köpft aber in die falsche Richtung und Teuchert kann den Ball über Mall hinweg zum 1:1 heben. Klasse, eiskalt, so muss das sein.

Danach hatte Darmstadt wieder mehr Chancen u.a. Kempe mit einem Dropkick an den Pfosten. Doch auch Glück dass Valentinis Foul im Strafraum nicht gepfiffen wurde – kein Muss-Elfer, aber in der ArroganzArena wird sowas gepfiffen. Die Darmstädter hatten deswegen wohl auch hohen Blutdruck, denn dann folgte eine „unsportliche Treterphase“, in der Bibiana Steinhaus fast die Kontrolle verlor. Diese „unsportliche Treterphase“ hab ich mir einfallen lassen, weil z.B. Sulu sich fallen ließ und Möhwald die gelbe Karte bekam, obwohl er deutlich zurückzog. Miese Nummer. Halbzeit.

Nach der Pause war die Frage, ob der FCN nun was aus seiner Feldüberlegenheit machen könnte. In der 51. zeigte Köllner sein goldenes Händchen: Der eingewechselte Leibold spielte einen Traumpass auf Ishak und der spitzelt gekonnt den Ball ins Netz! 2:1! Klasse! Ishak war in der 1. Hälfte nur durch Fehler aufgefallen, aber wenn Du als Stürmer triffst, hast Du alles richtig gemacht! (Stand für die Saisonspende: 7 Ishak-Tore)

Nun machte Darmstadt auf, der Glubb konterte. Behrens nach einer Einzelaktion an den Pfosten, aber der nächste saß: Teuchert nimmt einen weiten Pass von Löwen am Sechzehner an, spielt Banggaard aus und schließt flach ab, 3:1 für Nürnberg!

Nun redete der Sky-Mann nur noch vom nun feststehenden Sieg des FCN. Tja, der kennt unsern Glubb net. Bei JEDEM anderen Verein kannste Dich zurücklehnen, wenns 3:1 oder 4:2 steht…. aber net bei uns! Das hat mich sehr an den 4:3-Sieg in Köln 2006 erinnert. Aber zurück zum 16.10.2017:

Nürnberg fuhr einen Konter nach dem anderen. Yannik Stark versucht Leibold vom Platz zu treten: Eine Grätsche ins Knie des 25jährigen bewertete die Schiedsrichterin mit gelb. Fehlentscheidung, wenigstens konnte Leibold weitermachen. Doch in der 72. wurds wieder eng: Ein Eckball wird von Sulu abgelegt und Platte kann im Strafraum abziehen, da sehen unsere Jungs alt aus. Nur noch 2:3. Gibts wieder die Aufholjagt am Böllenfalltor?

Es darf gezittert werden. Aber nur 2 Minuten: Ishak steckt mustergültig in den Lauf von Leibold und der zahlt den üblen Tritt zurück: Links unten! 4:2 für Nürnberg. Das wars, Messe gelesen…. denkt man, wenn man den Glubb nicht kennt.

Denn D98 warf alles nach vorne! In der 87. fällt eine Flanke Eduard Löwen so unglücklich auf den Kopf, dass er im Glubb-Tor landet, wieder is Löwen der Pechvogel. Nur noch 3:4. Nachspielzeit 3 Minuten, doch es wird länger gespielt… doch dann reissen die mitgereisten 1.500 Glubberer die Arme hoch! Sieg! Geil!

Fazit:

Es ist ein absoluter BigPoint. Die Truppe ist mit großen Namen gespickt und bei uns spielten heute in der Anfangsformation 7 Spieler aus der eigenen Jugend. Ganz stark.

Aber es muss trotzdem erwähnt werden, wie leichtfertig Teuchert, Ishak und auch Möhwald sog. 100%ige vergaben. Fällt da noch das 4:4 labert D98-Trainer Frings was von „wir haben das mehr gewollt“ und alles hackt auf unseren Stürmern rum. Ich finde die sollten den Hintermannschaft einen ausgeben, gell? 🙂

Statistik: Torschüsse 13:14, gespielte Pässe 436 : 438, Passquote 79% : 76%, Ballbesitz 51% : 49%, Zweikampfquote 55% : 45%, Ecken 4 : 3. Hier sieht man wieder die schlechte Zweikampfquote. Aber die wichtigste ist die nach erzielten Treffern, und da ist es wichtiger vorne zu liegen!

RelVoSprung 0 Punkte

Ja da macht es wieder mehr Spaß die Punkte zu zählen! Der Glubb ist auf Kurs Relegation. Dort wenn wir bleiben und eine Schwächephase der überraschend starken Kieler ausnutzen können, reichts für die 1. Liga. Ja, ich träume hin und wieder davon! 😉

Fans:

Wieder und immer wieder beeindruckend, wie viele Fans unser Glubb mobilisieren kann. Kommt gut heim! Und am Sonntag gegen Dresden bitte mal wieder eine volle Hütte! Die junge Truppe hats verdient!

Alles für rot-schwarz

Anmerkung: Wieder Derbysieger FCN! Die U21 des Glubbs gewann das „kleine Frankenderby“ im Ronhof mit 2:0! Tore Feil und Jäger! Was für ein Tag! 🙂
Mehr bei fcn.de


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Bomber Manolo on September 30th, 2017

Unfassbares Spiel nach einer unfassbaren Woche! Den Rekorden über Duisburg, Bochum und Fürth folgte eine Heimniederlage gegen die gute Arminia aus Bielefeld. Der Glubb hatte aber diesmal nicht das kaltschnäuzige Glück der letzten Wochen und vergab eine Chance nach der anderen. Zu guter Letzt sorgte ein kapitaler Fehler eines der besten in den vergangenen Wochen für den Lucky Punch für die Gäste. Schon zeigt sich das dünne Nervenkostüm der Fans, während die Ultras weiterhin den Derbysieg über die Westvorstadt feiern. Ein gebrauchter Nachmittag. Aber die Saison ist noch lang.

Bielefeld gab tierisch Gas zu Beginn. Erst nach dem Versemmeln einer 1000%igen über das leere Tor wachte der FCN auf. Nun hatten wir auch Chancen, doch leider zeigte sich hier schon das Problem des Tages: Die Chancenverwertung. Ishak zum Beispiel war nach einem unglaublichen 60-Meter-Pass von Ewerton alleine vor Ortega, verzog aber links neben das Tor. Kurz vor der Pause kam dann noch Möhwald für den verletzten und davor unglücklichen Salli.

Nach der Pause spielte der Held von Fürth, Cedi Teuchert, für den überraschend blassen Tobias Werner, und sollte zum tragischen Held des Nachmittags avancieren. Eine Reihe von guten Einschlussmöglichkeiten ließ der junge Nürnberger liegen, die größte als er allein vor Ortega zu Isahak querpassen wollte, aber den zurückgeeilten Arminien in die Füße spielte. Bielefeld kam dann einmal vors Tor, strammer Schuss, Krischbaum konnte nur nach vorne abprallen lassen, doch der Nachschuß saß – 0:1. Vor einem Torwartfehler würde ich aber hier nicht reden. Erinnerungen an das Spiel gegen St.Pauli wurden wach.

Aber nicht nur Teuchert und Kirschbaum hatte Pech, nein auch die anderen, vermischt mit einer Portion Unvermögen: Nach dem Tor schoss erst Ewerton an den linken Pfosten, wenig später lenkte Ortega einen Fernschuss von Möhwald an die Querlatte, schließlich war es Ishak der per Heber die Oberkante der Querlatte traf. Unmöglich!

Aber Arminia blieb gefährlich und Kirschbaum rettete ein ums andere Mal. Dann endlich die 79. und der Ausgleich: Behrens köpft aus kurzer Distanz nicht aufs Tor, sondern zu Ishak, der aus 5 Metern einschießen konnte. 1:1! Die Truppe ist noch mal zurückgekommen, trotz dieses Pechs, Klasse!

So hätte ich es geschrieben, hätte es die 86. Minute nicht gegeben: Löwen verliert als letzter Mann den Ball gegen Kerschbaumer (durch Regelwidrigkeit: gestrecktes Bein bzw. offene Sohle), beschwert sich noch beim Linienrichter statt gleich den Zweikampf zu suchen und der „Rotzer“ setzt ihn an den Innenpfosten und von da ins Tor. 1:2. Klasssischer Lucky Punch kurz vor Schluß. Kennen wir gegen die Arminia. Zu allem Übel wurde kurz vor Schluß der unglückliche aber sehr engagierte Teuchert ausgewechselt: Höchststrafe für einen Spieler! Dann war Schluß.

Fazit:

Bomber Manolo sagt: „Der Glubb machte heute ein starkes Spiel und hätte mit der kaltschnäuzigen Chancenverwertung der letzten Wochen wohl einen 5:2-Erfolg eingefahren!“ Denn ich merke den fränkischen Fatalismus im Umfeld des FCN – etz is wieder alles Mist. Sehe ich nicht so!

Zwar hätte ich auch Bredlow nach seiner starken Vorstellung in Fürth im Kasten gelassen – so als Dankeschön – aber Kirschbaum sehe ich nicht als Schuldigen. Beim tragischen Helden Teuchert muss ich sagen, dass ich es nicht nachvollziehen kann, einen begehrten Spieler, um dessen Vertragsverlängerung man sich bemüht, derart vor den Kopf zu stossen. Einwechseln und dann wieder auswechseln ist nicht gut. Zwar kann ich erahnen dass Köllner mit Margreitter einen kopfballstarken Spieler bringen wollte, aber das find ich nicht gut. Die Körpersprache von Teuchert zeigte auch deutlich, dass er dass ebensowenig verstand. Hoffentlich kann Köllner das glätten. (Anmerkung: Teuchert ggü. dem Kicker:„Das ist nicht schlimm, Georg ist im Kopfball mit Abstand besser als ich.“ via CU)

Löwen war dann im Endeffekt auch eine tragische Figur, obwohl er sonst ein gutes Spiel gemacht hat. Aber das wird der Junge überstehen und wird daran wachsen. Sowas mussten auch schon die ganz großen verkraften. Wir zählen auf Dich, Ede!

Ansonsten möchte ich keinen Spieler hervorheben, denn diese Truppe macht Spaß! Heute war halt mal Pech angesagt, wird auch mal wieder anders!

Statistik: Torschüsse 16 : 12, gespielte Pässe 572 : 362, angekommene Pässe 464 : 270, Passquote 81% : 75%, Ballbesitz 61% : 39%, Zweikampfquote 46% : 54%, Ecken 6 : 2! Das alles zeigt wie stark die Bielefelder waren – trotzdem hatte der FCN die besseren Chancen. Meine Meinung! 🙂

RelVoSprung -1:

Wir hätten heute mit einem Erfolg auf Platz 1 springen können, aber lieber jagen als gejagt zu werden. Ja, blöder Spruch, aber wird schon. Wir bleiben dran, die Saison ist noch lang. Vielleicht noch zu erwähnen ist, dass der Nachbar aus dem Westen wieder auf dem letzten Platz abgerutscht ist.

Fans:

Eine schöne Choreo wurde gezaubert und die Freude über den Derbysieg bestimmt noch die Ultras. Das ständige besingen des Siegs in Fürth als die Truppe in der Kurve stand, empfand ich als nicht so toll, suggeriert es doch „egal was etz noch kommt, wir haben das Frankenderby gewonnen“. Und abermals lassen die Stimmungsmacher am Unterrang jegliches Gefühl für die Gemüter der Spieler vermissen, denn ein „Cedric Teuchert“-Sprechchor hätte den Jungen noch aufbauen können. Aber vielleicht gehört das zur Fankultur von gestern. Beim nächsten Mal, ich glaub an Euch!

Zu erwähnen wäre hier noch, dass die große Anteilnahme der Glubbfamilie am Schicksal der kleinen Lina dazu geführt hat, dass der Verein „Franken-Hilft“ gestern gegründet wurde. Nun kann endlich die Gemeinnützigkeit beantragt werden! Danke an alle Helfer!

Alles für rot-schwarz!


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Es ist ein Spiel wie jedes andere? Echt? Naja, es gibt auch „nur“ drei Punkte und so eine Saison ist lang. Das wäre rational gedacht. Aber in einer Fanseele geht es nicht rational zu. Der Blutdruck ist seit Mitte Samstag erhöht, heute morgen wurden die Hände schwitzig! Es bedeutet etwas dieses Spiel. Und wenig auf dieser Welt ist schöner für einen Fussballfan als das zu holen: Den Derbysieg! Im 263. Frankenderby holt der 1.FC Nürnberg den ersten Sieg in einem Stadion im Rohnhof seit 1979 (4:1 am 20.10.1979). Der 1:0-„Auswärtssieg“ 06.10.1997 wurde im Frankenstadion ausgetragen. Ganz klar: Die Nummer 1 in Franken sind wir!

Der Kicker hat es ausgerechtet: Exakt 7.293 Tage ist es her, dass man als Glubberer einen Punktspiel-Sieg in Fürth bejubeln konnte. Gut, Fürth war zwischenzeitlich mal völlig in der Versenkung verschwunden, von wo durch einen Fusion mit Vestenbergsgreuth erst wieder in den Profifussball zurückkehrten, aber das führt jetzt zu weit.

Die Luft knisterte im Sportplatz am Rohnhof als die Mannschaften den Rasen betraten. Das Kleeblatt wie immer in Derbys sehr bissig, um nicht zu sagen, verbissen. Der Glubb ruhig und überlegen, hatte Platz nach vorne. Die erste Möglichkeit war ein Fernschuss von Löwen, der am Pfosten landete. Die zweite Chance war gleich das 1:0! Löwen auf Teuchert, der überlegt nach innen und Ishak löst sich von seinem Verteidiger. Sein Schuß bekommt Megyeri durch die Hosenträger! Ja!! Der Brustlöser!

Fürth aber gar nicht geschockt, kam aber kaum zu Gelegenheiten. Die bester war ein Fernschuß den Bredlow über die Latte lenken konnte. Anders der Glubb, der immer wieder schnell das Mittelfeld überbrückte und zu Chancen kam. Die knappste setzte Möhwald am langen Pfosten vorbei. Halbzeit.

Die Glubberer die schon lange dabei sind hatten nun Sorge, dass Fü wie ausgewechselt aus der Kabine kam. Wenig später könnte Bredlow im 1:1 gegen Green den Ausgleich verhindern. Beim Glubb musste der völlig entkräftete Erras vom Feld und Werner kam. Dann die 58. Minute und der große Auftritt von Cedric Teuchert: Behrens spielt den Ball per Aussenrist auf rechts, Teuchert umkurvt den Fürter Torwart, versenkt den Ball und sucht Augenkontakt zum Fürther Fanblock. JA! Endlich mal sind unsere Jungs genauso heiß wie die Kleeblätter in den Jahren zuvor! 2:0! Eine Vorentscheidung!

Aber es sollte noch mal eng werden: Hofmann geht durch und Bredlow berührt den Fürther Stürmer im Gesicht. Kann man pfeifen. Gjasula tritt an und versenkt den Elfmeter sicher. 1:2.

Jetzt wars richtig eng. Fürth mit dem Mute der Verzweiflung, kam nun zu richtigen Chancen! Die beste parierte Bredlow beim Kopfball von Hofmann in unglaublicher Weise! Fehler mehr als wieder gut gemacht!

Dann konnte sich der Glubb etwas befreien, spielte aber „Ballhalten an der Eckfahne“, was ich überhaupt nicht mag. Dann 4 Minuten Nachspielzeit. Das wird noch eng. Doch plötzlich kommt der ball rechts aus der Traube raus, zu Behrens, der nach innen zieht und genau ins lange Eck trifft! 3:1! Yea! Der Knockout! Das wars! Derbysieg!!

Fazit:

Der Sieg geht voll in Ordnung und ist verdient! Auch wenn die Greuther in den meisten Statistiken vorne liegen. Der FCN war strukturierter und gefährlicher.

Für Teuchert freut es mich sehr, dass er ein echt gutes Spiel mit einem Treffer belohnen konnte. Ishak mekt man an, dass er nun viel mehr Selbstvertrauen hat – in der 2. Hälfte hätte er einmal besser abgespielt als aufs Tor zu knallen. Möhwald hat heute wieder schön die Fäden gezogen und Leibold schloß an die starke Leistung vom Donnerstag an. Hinten war Mühl heute wieder sehr sicher und auch Ewerton stand immer richtig. Löwen fiel heute mal gar nicht so sehr auf, aber auch eine gute Leistung von ihm. Und Bredlow wie schon oben erwähnt nach dem Fehler zum Elfmeter saustark!

Nun zu Michael Köllner: Er hat vor der Saison sehr gepoltert und die Klappe aufgerissen, was ich nicht so sehr mag. Aber ich sagte damals, wenn er Taten folgen lässt, solls mir recht sein. Das ist nun eingetroffen. Er hat verkündet aus der Englischen Woche 9 Punkte holen zu wollen und die sind nun angekommen! Platz 2 gibt dem Trainer recht. Und natürlich, wer als Glubb-Trainer das Frankenderby gewinnt, hat sowieso bei den Fans gewonnen.

In dieser Rekordwoche wurde der höchste Auswärtssieg in der 2. Bundesliga eingefahren, der erste Sieg über Bochum in der 2. Liga und nun der erste Derbysieg im Ronhof seit 38 Jahren! Weiter so, Michael Köllner, schreib Geschichte mit unserem FCN!

Statistik: Torschüsse 20 : 13, Passquote 81% : 67%, Ballbesitz 61% : 39%, Zweikampfquote 49% : 51%, Ecken 10 : 4. Die wichtigste Statistik sind die Tore und da gings 3:1 für Nürnberg aus! 🙂

RelVoSprung 0 Punkte

Mit einem Auge blickte man heute nach Darmstadt, wo Dresden führte, dann aber doch noch das 3:3 hinnehmen musste. Darum steht D98 nun hinter uns auf Platz 3. Wegen mir könnte die Saison nun beendet werden! 🙂

Fans:

Sehr schön was die Fans im Rohnhof da zeigten (Die Geschichte gewährte Euch einen Wimpernschlag – Aber in diesem Leben kommt ihr nicht am FCN vorbei!). In diesem Jahr hab ich auch erfreulich wenig von der „Derbyiswar-Kacke“ mitbekommen, eher starteten beide Vereine einen „Gemeinsamen Aufruf zur Typisierungsaktion„. Klasse!

Unsere Ultras überlegten sich auch was geniales und verzichteten bei der Choreo auf „Anti-Support“. Vielmehr wurde das FCN-Wappen präsentiert, bei dem das „1.“ fehlte. Wenig später wurde das hinzugefügt zusammen mit der Message: „Die Nummer 1 in Franken“! Überragend!

Nach dem Spiel kamen die Spieler zum Feiern vor den Gästeblock und jeder Spieler bekam einen „Die Nummer 1 in Franken“-Schal! Herrliche Bilder!

Dann Ekstase pur! Weiter so, Männer!

Es war heute ein tolles Erlebnis, auch wenn mal gezittert werden musste. Spieler, Trainer, Fans, Vereinsverantwortliche, das sieht nach „ziehen an einem Strang“ aus. Mehr davon, so wollen wir das sehen!

Alles für rot-schwarz!


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Bomber Manolo on September 22nd, 2017

Endlich! Endlich ist es mal passiert, dass der 1. FC Nürnberg in der zweiten Bundesliga ein Spiel gegen den VFL Bochum gewinnen konnte! Nach 8 Niederlagen und 2 Unentschieden gelang im 11. Aufeinandertreffen der 1. Sieg. Die Generalprobe fürs 263. Frankenderby ist somit geglückt – wobei, ist bei einer Generalprobe nicht das Versagen das „gute Omen“? Wie dem auch sei: Heute Sieg!

Der Glubb macht Druck, aber Bochum war gefährlich und gefällig in Mittelfeld unterwegs. Dan zwei kleinen Möglichkeiten kam der VFL vors Tor, Valentini hebt reklamierend den Arm und bekommt die Flanke genau dort hin: Elfmeter. Debütant Fabian Bredlow im Nürnberger Tor hatte keine Chance, verladen, 0:1. Wie gewohnt gegen Bochum – und wie von HeuteSieg vorausgesagt.

Der FCN schien geschockt, der VFL hatte ein paar Möglichkeiten und Bredlow konnte sich auszeichnen. Nach ca. ner halben Stunde dann kam endlich wieder der Glubb: Leibold spielte das komplette Ruhr-Mittelfeld schwindlig, spielte auf Ishak und der zog aufs Tor. Dornebusch ließ den Ball nach vorne abklatschen und Senkrechtstarter Löwen staubte trocken ab! 1:1! Klasse, Pause!

Nach dem Pausentee rannte Bochum an, ohne aber zwingende Chancen zu kreieren. In der 52. erst konnte sich der Glubb das erste Mal befreien und nach vorne spielen: Valentini mit einer unbedrängten Flanke auf Behrens und der Kapitän per Kopf ins lange Eck! Megajubel! 2:1 für Nürnberg! Sollte es heute wohl mal klappen mit dem Sieg?

Nun wollte der Glubb kontern, der VFL aber immer gefährlich im Mittelfeld. Die größte Chance als Ishak den Ball am eigenen 16er verlor und Ex-Fürther Wurtz über den Kasten zielte. Puh!

Aber wie Valentini machte auch Ishak wenig später seinen Fehler wieder gut: Setzte sich im Zweikampf gegen Leitsch durch, blieb dran und der Bochumer den Ball an die Hand: Wieder Handelfmeter. Ishak trat swlbst an und verschoss den Elfer relativ kläglich. Doch Dornebusch ließ wieder nach vorne abprallen, sodass Ishak den Nachschuss doch noch einnetzen konnte. Ist ihm zu gönnen, er hat wieder sehr viel gearbeitet heute. Dann wars Schluss! 3:1-Sieg, Klasse!!

Fazit:

Es macht wirklich Freude diese Truppe zu sehen! Klar hängt das auch sehr von den Ergebnissen ab, aber die Art und Weise ist beeindruckend. Löwen spielt als wäre er schon ein alter Hase und auch Mühl war heute extrem souverän! Einige Male klärte er in einer unaufgeregten Manier, die ob seiner 20 Jahre aufhorchen lässt. Dazu empfand ich Leibold sowie Ewerton sehr gut heute und Bredlow konnte auch zeigen, dass er ein richtig guter ist!

Um was Negatives zu sagen, Salli wirkte heute teilweise wie ein Fremdkörper in der Truppe. Ebenso hatte Werner nicht seinen besten Tag, aber das ist Jammern auf hohen Niveau. Die Truppe fängt derzeit das alles ab. Weiter so!

Die Statistik stützt meine Auffassung vom Spiel: 13:12 Torschüsse, 115:117km Laufleistung, 44:56% Ballbesitz, Ecken 4:4.

RelVoSprung -1 Punkt

Fast hätt ichs vergessen, darauf müssma ja auch mal wieder schauen! Ja wunderbar, mit diesem Sieg auf Platz 4 gesprungen halten wir Kontakt zur Spitze der Liga. So solls bleiben, so ist man nicht der Gejagte und wer weiß, vielleicht können wir zum Ende der Saison noch nach vorne rutschen. Die Hoffnung ist bei mir zumindest immer da!

Fans:

Die Ultras waren heute im Derby-Modus. Machten gute Stimmung und probierten neue Lieder aus. Das schadet manchmal der Stimmung in der Kurve, weil der Oberrang nicht mitsingen kann. Aber dafür machten sie mit der Mannschaft nach dem Spiel ihr Meisterstück: Erst dachte ich unsere Truppe kriegt etwas zu lang das „holt den Derbysieg für uns“ auf die Ohren, dann gabs aber doch noch die Sieges-Laola und schließlich „wer nicht hüpft der ist ein Fürther“, was die Mannschaft auch sehr schön feierte. Klasse, so könnte es doch immer sein!

Jetzt am kommenden Sonntag im Fürther Rohnhof beim Spiel

Fürther gegen Vierter

einen Glubbsieg, das wär schon was! Auf gehts!

„Oooh, holt den Derbysieg für uuuns“!!

Vielleicht ist es Zeit dafür? Zeit für Rekorde? Nach dem höchsten Auswärtssieg in der 2.Liga, dem ersten Sieg über Bochum in der 2. Liga überhaupt, folgt nun der erste Sieg im Ronhof?

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on September 16th, 2017

Was war denn das? Ein Clubspiel wie wenn einem ein Schnellzug entgegen kommt! Noch dazu konnten zwei Glubberer ihre ersten Tore für den Ruhmreichen erzielen. Für einen war es das erste Mal überhaupt in seiner jungen Karriere und für einen anderen, ein Schweden, DIE Erlösung, kein „Fehleinkauf“ mehr zu sein! Der höchste Auswärtssieg des 1.FC Nürnberg in der 2. Liga überhaupt! Und wir waren dabei!

Das Spiel sollte die Wiederholung des 2:1-Siegs im DFB-Pokal vor ein paar WochenKreativzentrale Möhwald nach seiner Verletzung gegen St.Pauli werden, nur dass zum Spiel damals viele unserer stärksten Kräfte fehlten. Denn damals legte Kerk zwei Tore auf (noch länger verletzt) und das 2:0 machte Margreitter, der heute ebenfalls fehlte. Dazu konnte heute nicht wieder spielen, sodass nicht nur die BILD Nürnberg von einer Notelf sprach.

So fing auch alles an, Duisburg rannte ein ums andere Mal auf das Nürnberger Tor. Kirschbaum der Turm in der Schlacht. Dann in der 10. Minute die erste Entlastung über Hufnagel in der Mitte, der mustergültig auf Werner spielt und der überragend im Strafraum nach rechts ablegt, wo Mikael Ishak den Ball nur noch einschieben musste! 1:0 für Nürnberg! Klasse!

Viele erinnerten sich an das Pauli-Spiel, wenn man nichts aus seiner Überlegenheit macht, fängt man ein Tor. Der MSV rannte wieder an, Kirsche auf dem Posten. In der 25. dann wieder Entlastung: Mühl auf Werner, der gekonnt steil vors Tor spielt, wo wieder Ishak einschiebt! 2:0! Der Werner is eine Bombe! Ishak ist es zu gönnen! Der Knoten scheint gelöst!

Schiedsrichter Gerach verweigerte dem FCN sogar noch einen Elfmeter, als Hufnagel im Strafraum abgeräumt wurde. Doch wenig später hätte es auch für dem MSV einen geben müssen. Ausgleich hier. Pause!

Nach der Pause die Frage ob der Glubb das heimschaukeln kann – wie Glubberer kennen das ja, wie oft sowas verspielt wurde. Dann aber Freistoß direkt vor dem Tor der Duisburger. Jetzt bräuchten wir Möhwald…. dachte ich, da lief der junge Löwen an und haut das Ding rein, wie man es sonst nur in der ChampionsLeague sieht! Mega-Tor! 3:0 fürn Glubb und das erste Profitor für Eduard Löwen! Spitze!

Der MSV gab aber trotzdem nicht auf, da hört man als Glubbfan nie so ganz auf zu zittern. Doch in der 74. dann die beste Beruhigungspille: Ein Doppelschlag des FCN! Erst spielt Behrens auf Ishak, der diesmal das Ding gekonnt einlochte! 4:0, weiter so, Mikael! Und zwei Minuten Später hatte Löwen nun in den Sturm beordert die Ruhe vor dem Tor und haute ihn sehenswert zum 5:0 ins obere Toreck! Was für ein Nachmittag!

In der 82. Minute gab es dann einen berechtigten Elfmeter für den Meidericher SV. Ewerton hatte seinen Arm einfach viel zu weit oben und der fehlerlose Kirschbaum konnte das „zu Null“ nicht halten. Schade. 1:5!

Doch der eingewechselte Teuchert hatte nach einem tollen Querpass von Salli keine große Schwierigkeiten, den alten Abstand wieder herzustellen: 1:6-Sieg in Duisburg! Gratulation an jeden der dabei war!!

Fazit:

Trainer Köllner hat die vielen Ausfälle heute taktisch klug gelöst, aber natürlich gehört auch Glück dazu, dass der Gegner seine Chancen nicht macht. Zudem hatte Kirschbaum einen Sahnetag und hielt Weltklasse! Allein die Chance von Iljutcenko zu vereiteln war der Hammer!

Außerdem zeigte Tobias Werner was für eine Bombe er ist, er legte heute 2 Tore mustergültig auf! Und ja, ich habe Ishak immer kritisiert und ja, ich bleibe dabei: Ich wünsche Ihm dass er mich eines besseren belehrt! Das war doch heute mal ein Zeichen das er gesetzt hat! 🙂

Statistik: Torschüsse 25 : 14; Passquote 83% : 74%; Ballbesitz 59% : 41%; Zweikampfquote 48% : 52%; Ecken 9 : 5!

Der FCN is wieder oben dabei in der Tabelle, so solls sein!

Fans:

Wieder waren gut 1.500 Fans aus dem Frankenland mit in Wedau gereist und endlich kamen sie voll auf ihre Kosten. Gratulation an jeden der dabei war!


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Bomber Manolo on September 11th, 2017

Da ist er wieder: Unser Glubb, wie wir ihn kennen – möchte man sagen nach der heutigen Vorstellung gegen dem FC St. Pauli. Pech und Unvermögen gehen wieder Hand in Hand im Nürnberger Stadion, das seit diesem Jahr Max-Morlock-Stadion heißt. Der sehr harmlose Verein aus Hamburg konnte sein Glück kaum fassen mit nur einem Schuss aufs Tor einen Auswärtssieg zu landen. Zudem muss sich auch Trainer Köllner heute sagen lassen, einige falsche Entscheidungen getroffen zu haben, die größte wohl, als er entschloss ohne Stürmer in ein Heimspiel zu gehen.

Doch vorne weg sei gesagt, dass die Zweikampfquote gar nicht so schlecht war, wie das meine umstehenden Nachbarn im Stadion wahrnahmen. Denn mit 49,7:50,3% war man nur leicht schlechter als der Gast. Darum entschied ich mich für die „Pech-Überschrift“!

Denn heute Mittag musste der 1. Fußball-Club verkünden, dass Neuzugang Adam Zrelak seinem Vorbild Mintal wohl zu sehr nacheifert und mit einem Mittelfussbruch lange ausfällt. Gute Besserung! Eine weitere Hiobsbotschaft, nachdem vor ein paar Wochen schon Topvorbereiter Kerk sich schwer verletzte und man ohnehin (für meinen Geschmack) mit nur 1,5 Stürmern in die Saison ging.

Dagegen ist der Ausfall vom zuletzt überragenden Kammerbauer (Blinddarm-OP) fast noch überschaubar, trotzdem fehlt er – womit ich wieder beim heutigen Spiel wäre: Denn bereits in der 1. Hälfte musste unser einziger kreativer Offensivspieler Kevin Möhwald verletzt vom Feld. Wie lange er ausfallen wird, ist noch nicht klar.

Dennoch erspielte sich der Glubb Möglichkeiten, die größte vergab Valentini, als er vom ansonsten weitgehend planlosen Salli glänzend freigespielt wurde aber am Gästekeeper scheiterte.

Jener Keeper begann dann nach der Pause sofort mit Zeitspiel, was ungefähr erahnen lässt, welche Hoffnungen sich Pauli hier wohl machte.

Gleich danach eine Situation die fassungslos macht: Margreitter hämmerte eine Kombination nach einer Ecke an die Latte, den Nachschuss setzte Neuzugang Tobias Werner ebenfalls an die Latte! Das sind diese Situationen bei denen Du ahnst, heute geht nix mehr.

Zu allem übel produzierte jener Margreitter in der 63. einen Querschläger, den der durchgebrochene Sobota mit der Fussspitze ins Tor lenken konnte. 0:1.

Danach rannte der Glubb an, aber die für mein Verständnis zu spät eingewechselten 1,5 Stürmer Teuchert und Ishak brachten KEINEN Torschuss zu Stande.

So war dann nach 95 Minuten die Messe gelesen. Heimniederlage, Mist.

Fazit:

Ja die Sturm-Schwäche in Nürnberg macht echt Sorgen! Ishak (und auch Gislason) hat noch nie getroffen, Teuchert wirkte heute wieder wie das „schlampige Talent“, was ihn schon lange Einsatzzeit kostet. Zrelak ist verletzt, bleibt zu hoffen dass Möhwalds Verletzung nicht so schwer ist.

Den Titel „ärmste Sau“ bekommt heute Lucas Hufnagel, der mit der Rolle von Möhwald sichtlich überfordert war. Aber er braucht auch noch Zeit, noch wird er ständig vom Gegenspieler weggeschoben.

Ansonsten hat mir die Hintermannschaft gut gefallen, bis auf den einen Fehler kaum was zugelassen, aber das haut eben richtig rein. Und Tobias Werner ist das Energiepacket, dass ich erwartet hab. Er wird uns hoffentlich noch viel Freude machen!

Ja und zu Salli möchte ich heute mal nix schreiben, ich möchte net ständig auf dem Jungen rumhauen. 😉

Statistik: Zweikampfquote 49,7:50,3% (Kicker 41;59?); Ecken 6:3; Torschüsse 13:8 (wo diese 8 gewesen sein sollen, frag ich mich); Ballbesitz 56:44% (lt. Kicker).

Wir müssen echt was für unsere Offensive tun!

Fans:

Heute kamen viele Gästefans ins MMS, was für nen Montag bei der Distanz beachtlich ist. Die Nürnberger Ultras machten heute wieder schön Stimmung und hatten vor dem Spiel eine überragende Choreo für Raphael Schäfer vorbereitet! „Danke Rapha“ stand über den Block gespannt und auf dem Oberrang ein Bild während eine Parade (Bild von Twitter @woe_real, danke)! Klasse!

Die Saison ist noch lang! Dann müssen halt alle jetzt verletzten in der Rückrunde alle Spiele für uns gewinnen! Niemals aufgeben, FCN!

Alles für rot-schwarz!


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