Bomber Manolo on Februar 1st, 2026

Torjubel von Zoma

Leute, sorry für den späten Bericht, aber ich stecke voll im Wahlkampf. Und im Augenblick überlege ich, ob ich einfach die Berichte der letzten Wochen hier reinkopiere. Denn wieder muss man sagen: Das Ding muss man einfach gewinnen. Und wieder: Wenn Du Deine Chancen nicht machst, dann…. langsam geht es mir auf den Keks. Der 1.FC Nürnberg spielt gegen Preussen Münster zuhause ein vollkommen überlegenes Spiel nur 1:1-Unentschieden. Dabei zelebriert die Truppe eigentlich einen ganz passablen Fussball, kreiert Chancen, macht diese aber nicht rein. Wie gegen Darmstadt muss der Gegner nur auf den entscheidenden Fehler warten. Sehr ärgerlich.

Eine Anfangsphase aus dem Bilderbuch – nur die Seite mit den Toren fehlte in dem Buch: In der 1. Minute läuft Zoma alleine auf den Torwart zu, der pariert den Versuch genauso wie Justvans Nachschuss. Dann die 2. Minute und Lubach zirkelt einen Fernschuss an den Innenpfosten, leider springt der Ball “wieder raus.

In der 6. Minute steckt Justvan auf Zoma durch, der Stürmer umkurvt den Keeper und will gerade ins leer Tor schießen, dann fliegt noch ein Müsteraner heran und klärt den Ball. Wie kann es jetzt noch 0:0 stehen?

Doch es geht so weiter: Markhiev wird in der 11. über rechts geschickt, passt in die Mitte auf Lochoshvilli, doch dessen Schuss geht am Pfosten vorbei! Nur 5 Minuten später kommt Justvan zum Schuss, doch Ball zischt knapp am linken Pfosten vorbei.

Auf einmal steht in der 26. Minute ein Preusse vor dem Nürnberger Tor und jagt seine Chance in die Wolken. Warnung angekommen, Jungs? Nur 3 Minuten später rumpelt Zoma wieder alleine auf Keeper Schenk zu und scheitert wieder.

Scobel bringt sich kurz vor der Pause auch noch mal mit einer starken Aktion ein und bedient Zoma, aber es geht mit 0:0 in die Pause. 

In der 48. spielt Zoma alle im Strafraum schwindlig, aber passt zu hoch auf Scobel, sodass der Ball am Tor vorbeigeht. 

Und da unser Glubb nicht unser Glubb wäre, ohne die “Glubb-Dreifaltigkeit“: Denn zu Unvermögen und dem Pech (Pfostentreffer) kommt auch immer noch der Schiedsrichter dazu: Markhiev wird im Strafraum gefoult. Referee Prigan gibt aber lieber dem Finnen die Gelbe Karte statt Strafstoß, weil ihm das zu wenig war und Markhiev sich zu sehr beschwert hat. Sagen wir es so: In der AllianzArena wird der Elfer gepfiffen. 😉

Doch in der 56. Minute endlich die Erlösung: Münster spielt unsauber von hinten raus, Zoma kann einen Pass erlaufen und nagelt sofort aufs lange Eck! TOOOR! 1:0! Endlich! Wie verdient kann man führen!

Doch mal wieder: Aus dem Nichts der Ausgleich! Der Glubb rückt auf, Münster kontert über die verwaiste linke Seite, Hendrix spielt einen Doppelpass mit Kirkeskov und schiebt den Ball locker ins rechte Eck. 1:1. Das kann doch nicht Euer Ernst sein.

Der FCN nun geschockt: Münster drückt weiter und Reichert muss das 1:2 parieren (75. Minute).

Das Trainerteam um Miro Klose wartet aber noch mal 10 Minuten, bis es einen Dreifachwechsel gibt. Man wirft nun alles nach vorne. 

Aber mehr wie ein Schüsschen in der 93. Minute springt nicht mehr raus. 1:1. Schluß.

Fazit:

Unfassbar, zur Halbzeit muss man 3:0 führen, dann wird das Spiel nie wieder ein Problem. Aber irgendwie klappt das seit Elversberg nicht mehr, zu viele Chancen werden versemmelt. Klar, wir hatten in der Hinrunde auch Spiele, in denen wir nur 1x aufs gegnerische Tor geschossen haben. Also so gesehen, ist das schon eine Verbesserung. Aber die Jungs müssen sich endlich belohnen.

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 17:10, Ballbesitz 54:46%, Zweikampfquote 54:46%, Ecken 7:2, xGoals 1,81:0,89. Diesmal haben wir es sogar geschafft, jede Statistik zu gewinnen. Ich fass es nicht, dass diese Überlegenheit nicht in drei Punkte verwandelt wurde. 

Und Trainer Miro Klose? Für meinen Geschmack wartet er immer zu lange mit seinen Wechseln. Das war in Magdeburg ganz krass, und heute wieder. Wenn neue Spieler etwas verändern sollen, dann brauchen sie auch mal mehr Zeit, als erst in der 85. reingeschmissen zu werden. In der 70. Minute sollte man schon eingreifen können. Schön aber, dass Neuzugang Rabby Nzingoula gleich mal spielen durfte. Natürlich fehlte ihm die Bindung zu Truppe, aber ich denke schon, dass der was kann am Ball.

RelVoSprung -12/+6

Ein komischer Spieltag, echt. Schalke bleibt Tabellenführer, obwohl sie das Ruhrderby in Bochum 2:0 verlieren. Elversberg schiebt sich durch einen 3:1-Sieg in Lautern auf Platz 2 und Darmstadt bleibt auf dem 3. Platz, obwohl man bei Hertha Berlin aus einem 2:0 noch ein 2:2 machen konnte. Der nächste Glubb-Gegner Paderborn steht nach einer 2:1-Niederlage in Düsseldorf auf dem 4. Platz.

Am Tabellenende erwecken Tote wieder zum Leben: Die Westvorstadt gewinnt 2:1 in Kiel, bleibt aber dennoch Schlusslicht, da Dresden durch ein 1:1 gegen Bielefeld an Magdeburg vorbeizieht, die nach einer 1:2-Niederlage zuhause gegen Hannover Vorletzter sind. 

Wenigstens haben wir unseren Abstand auf die Abstiegsrelegation auf 6 Punkte vergrößert – hätte aber mehr sein müssen!

Fans:

Gute Stimmung im Max-Morlock-Stadion, das muss man sagen, auch wenn die Zuschauerzahl wieder sehr mau war. Nur 26.170 Zuschauer kamen bei nasskalten Witterungsverhältnissen zum Zuschauen. Scheinbar haben sich wirklich die ganzen Oberfranken, Unterfranken und Oberpfälzer nicht ins Stadion getraut – was zur Zeit verständlich ist, wie unregelmäßig die Öffis fahren.

Die Gäste kamen mit einem ordentlichen Trupp, was an einem Freitag-Abend die selbstverständlich ist. 

Nun muss der FCN am kommenden Samstag nach Paderborn zum Tabellenvierten. Eine Übermannschaft ist auch das nicht, aber man muss halt seine Chancen mal reinmachen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. 

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Da machst Du ein Top Auswärtsspiel, doch fährst mit leeren Händen heim. Aber so ist das: Gegen Elversberg hast Du das Glück aus einem Unentschieden einen späten Sieg zu machen, gestern aus einem 0:0 eine Niederlage. Unterm Strich hast so einen Punkt mehr als mit zwei Unentschieden, aber dennoch ist es ärgerlich. Der 1.FC Nürnberg verliert bei Darmstadt 98 mit 2:0 und kann sich rausreden, dass das mit Miro Klose an der Seitenlinie nicht passiert wäre, denn der Clubtrainer war nach dem Platzverweis gegen Elversberg gesperrt. Was für das nächste Spiel dann wieder hoffen ließe, da Klose dann wieder dabei ist.

Darmstadt legte los wie die Feuerwehr, aber schon nach 5 Minuten schwamm sich der Glubb frei. Lochoshvili mit einem Schuss, den Schuhen aber abwehren kann.

In der 22. Minute leitet Lubach auf Porstner, der bei seinem ersten Startelfeinsatz abzog, doch leider konnte wieder der Darmstädter Keeper parieren. Nur 2 Minuten später ist es Zoma, der sich gegen Maglica durchsetzen kann, aber sein Querpass auf Scobel wird per Grätsche geklärt.

Der FCN weiter spielbestimmend. Doch erst in der 42. das nächste dicke Ding: Justvan bedient Scobel, dessen Schuss aber leider knapp am langen Eck vorbeizischt.

Wieder 2 Minuten später wird Justvan von Zoma bedient und schließt ab. Schuhen bringt gerade noch die Fäuste nach oben. Ach komm schon! Des muss doch mal klappen! Kicker zur Halbzeit: “…der Club acht Abschlüsse neben und drei auf das Tor”.

Nach der Pause wird Darmstadt nun gefährlicher, aber der Glubb ist weiter das tonangebende Team. Doch da ich gerne Fußballweisheiten hier breittrete, muss ich wieder mit “wenn Du Deine Dinge nicht machst” kommen: Nach einer Ecke will Gruber klären, nur tut er das flach und genau vor die Füße von Hiroki Akiyama, der das Ei zur unverdienten Führung in die Maschen wuchtet. 1:0, 60. Minute. Mist ey.

Der Glubb nun etwas geschockt, kommt erst in der 72. wieder zu einer Möglichkeit. Drexler trifft aber nur das Außennetz. Dann eine Ecke für Nürnberg. Richter mit einem Befreiungsschlag der schichten Sorte. Justvan geht als letzter Mann ins Laufduell mit Marseiler, statt den Ball auf seinen Keeper zu passen, oder ihn wie er selbst sagt “über die Tribüne zu dreschen”. Er verliert den Ball gegen den Darmstädter, der somit völlig frei vor Reichert steht und das Spielgerät gekonnt über den Schlussmann ins Tor hebt. 2:0, 75. Minute.

Justvan nun geknickt, dass das sein Fehler war, weiß er selbst. Seine Teamkameraden klopfen ihm auf die Schultern, ja, kann passieren. Justvan wird wie Porstner ausgewechselt, was nix mit dem Fauxpas zu tun haben dürfte.

Nun sind die Lilien das tonangebende Team. Nürnberg versucht mit Einwechslungen noch mal alles, aber mehr wie eine Schüsschen von Grimaldi kommt nicht mehr zustande. Eine unglückliche sowie unnötige Niederlage.

Fazit:

Schade FCN, aber ich freue mich dennoch über die Leistung unserer Jungs. Scobel wurde krass kaltgestellt, aber er wird daran wachsen und in Zukunft besser damit zurecht kommen. Zoma macht Spaß und für Porstner freut es mich sehr, dass er seine Leistung bringen konnte.

Erstaunlich war ein unglaublicher Move eines LInksaussen in der zweiten Hälfte, der auf dem Bierfilzla gleich zwei Darmstädter aussteigen ließ… das war Biron. Also scheint Klose genau das von dem Jungen im Training zu sehen und ihn darum immer wieder Chancen zu geben. Ich hoffe, er kann sowas öfter mal im Spiel abrufen, wenn er mal wieder nen Einsatz bekommt.

Statistik: Tore 2:0, Torschüsse 10:18, Ballbesitz 48:52%, Zweikampfquote 49:51%, Ecken 3:6, xGoals 0,86:0,83. Das spricht für sich, dass man alle Statistiken hier “gewonnen” hat, nur die wichtigste für Darmstadt ausschlägt.

RelVoSprung -9/+5

Wir beginnen mit dem Tabellenletzten aus der Westvorstadt, der wieder Schlagzeilen machte mit einem Platzverweis nach 1 Minute. Dennoch wurde gegen Braunschweig zuhause ein 0:0 ermauert und nach nach dem 2:1-Sieg von Dresden in Magdeburg bleibt Fürth auch Letzter. Auf der Abstiegsrelegation Fortuna Düsseldorf nach einer 2:1-Niederlage in Hannover.

An der Spitze bleibt der FC Schalke, ganz egal wie man gegen Lautern spielen wird und ob der 39jährige Dzeko aufgestellt wird. Elversberg auf 3 kann Darmstadt noch vom 2. Platz verdrängen.

Fans:

Danke Ultras! Das muss ich gleich zu Beginn sagen! Denn ich hatte Sitzplatzkarten und fürchtete, da die Ultras Stimmung am Oberrang ankündigten, dass ich 90 Minuten lang Fahnen anschauen muss. Aber es gab einen Block für die Normalos, da war ich sehr froh. Denn auch wenn ich mich bisweilen aufrege, ich will das Spiel natürlich trotzdem sehen.

Vom Stadion war ich enttäuscht. Denn zuletzt war ich hier in der Regionalliga 1996/97 und dachte, dass der Umbau ein erstligareifes Stadion gebracht hat. Aber das Ding ist ja kleiner als der Ronhof. Gerade die Fantribüne hinter dem Tor (siehe letztes Bild im Spielbericht) ist fast schon peinlich.

Und an dieser Stelle für alle, die sich über unser Stadionerlebnis in Nürnberg aufregen: In Darmstadt sind die Bierstände noch langsamer. 😉

Jetzt kommt Preussen Münster am kommenden Freitag ins Max-Morloch-Stadion und unser Glubb sollte versuchen, den Abstand zu den Abstiegsplätzen mit einem Heimsieg anwachsen zu lassen. Hoffentlich wieder mit Treffern vom “Pistol-Piet”.

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Was für ein Heimspiel! Was für ein Sieg! Und vor allem: Was für ein Debüt von Piet Scobel! Der 20jährige Stürmer machte bei seinem ersten Einsatz von Beginn an ein mega Spiel und konnte mit zwei Toren zum Heimsieg beitragen. Zuvor hatte aber Torhüter Jan Reichert den Glubb “am Leben gehalten”, in dem er in 85. Minute einen Strafstoß parierte. Der 1. FC Nürnberg schlägt SV Elversberg mit 3:2 und schafft nach dem 2:1-Sieg gegen Hannover den nächsten Sieg gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte! Das Team von Miro Klose kam also hervorragend aus der Winterpause, damit dürfte wohl demnächst die Vertragsverlängerung mit der Trainer verkündet werden. Laut Medien soll ihm bereits ein Angebot vorliegen. Wir werden es sehen.

Das Spiel beginnt mit aktiven Gästen, aber schon nach wenigen Minuten übernahm der FCN das Ruder. In der 7 Minute schlägt Becker einen Eckball in die Mitte und Scobel kommt zum Kopfball. Torhüter Kristof pariert stark. Zu diesem Augenblick war Scobel bereits gefährlicher als Stepanov, Telalovic und Biron in der gesamten Hinrunde, so ein paar böse Zungen in der Nordkurve. 😉

In der 17. Minute kann sich der agile Zoma über links durchsetzen, schafft aber leider nicht den Querpass zum völlig freien Scobel. Zwei Minuten später setzt Justvan einen Fernschuss an die Latte und Scobel wirft sich mit einem Flugkopfball in den Abpraller – der Ball geht nur Zentimeter am langen Eck vorbei. Oh mann, das wäre es gewesen.

In der 23. ist es Yilmaz mit einen Gewaltschuss, den Kristof nur abwehren kann und wieder ist es Scobel, der den Abstauber zum Kopfball nutzt. Leider wird der Ball auf der Linie geklärt.

Nach einer halben Stunde wieder Möglichkeiten für Nürnberg: Scobel per Flachschuss und Lubach aus 18 Metern, Kristof kann sehenswert klären. 

Doch wie eine alte Fußballweisheit besagt, wenn Du “vorne Deine Dinge nicht machst”? Elversberg kommt in der 39. Minute gefühlt das erste Mal vor das Nürnberger Tor und macht das 0:1. Günther zieht links in den Strafraum und passt vor das Tor, wo Zimmerschied Reichert überwinden kann. Halbzeit.

Nach der geht es so weiter mit gefährlichen Aktionen des Glubbs: Zoma scheitert in der 49. mit einem tollen Schuss an Kristof. Dann die 56. Minute: Yilmaz über links, steckt den Ball auf Justvan durch, der alleine vor Kristof den Schlussmann den Ball durch die Beine schieben kann. TOOOR! 1:1! Klasse Aktion!

Jetzt tat SVE wieder mehr nach vorne. Scobel hatte in der 64. noch mal eine Kopfball-Möglichkeit, ehe fast im Gegenzug wieder Günther über links nach vorne kommt, perfekt in die Mitte zurück passt, wo Malanga alle Zeit hat und den Ball ins rechte Eck schlenzt. 1:2. Toller Spielzug, muss man einfach zugeben.

Doch der FCN ist nicht geschockt, spielt weiter munter nach vorne. In der 71. Minute treibt Lubach den Ball nach vorne, zieht in die Mitte und wuchtet den Ball an den langen Pfosten. Wieder reagiert Scobel am schnellsten und köpft den Abpraller ins leere Tor. TOOOR! 2:2! Klasse, Junge! Den Treffer hast Du Dir verdient!

In der 76. Minute dann kurzer Schockmoment: Reichert vertändelt als letzter Mann den Ball, Stange kommt an den Ball und bedient in der Mitte Malanga, dessen Schuss zum Glück Lochoshvilli vor der Linie retten kann. 

In der 80. Minute kommt es im Strafraumduell zwischen Yilmaz und Schmahl wohl zu einem Foul und Schiedsrichter Konrad Oldhafer zeigt auf den Punkt. Trainer Klose echauffiert darüber lautstark und sieht die gelbe Karte. Dadurch wohl noch mehr in Rage, tritt Klose einen Flasche weg, sieht dafür gelb-rot und muss den Innenraum verlassen. Lochoshvilli und Yilmaz sehen auch noch Gelb, dann erst kann Stange zum Elfmeter antreten: Stange zielt auf das linke Torwarteck und Reichert fliegt in genau dieses und lenkt den Ball um den Pfosten! Ein Jubel wie nach einem Tor geht durchs Stadion und auch der Schlussmann lässt sich zurecht feiern! Mega stark!

Ein Wort noch zu Konrad Oldhafer: Durch den Sieg sieht man alles entspannter, aber er hat sehr eigenartig gepfiffen. Schon in der ersten Hälfte hätte er für Keidels Fouls Gelb zeigen müssen, was er aber bei Zoma getan hat, der aber den Ball spielt und danach erst den Elversberger trifft. Ein gellendes Pfeikonzert verabschiedete den Referee.

Dann die Nachspielzeit. Der eingewechselte Baak legt links auf Yilmaz ab, der in die Mitte flankt, wo Piet Scobel den Ball per Kopf ins lange Eck wuchtet! TOOOR! 93. Minute! Lucky Punch zum Heimsieg! Überragend!

Fazit:

Der FCN kommt immer besser in Fahrt! Der 7:1-Testspielsieg über Grasshoppers Zürich war wohl kein Zufall, denn dort hatte Scobel auch doppelt getroffen. Doch dieses Spiel gegen Elversberg war ein Spiel der Superlative für den Jungen: Der erste Doppelpack eines Glubberers diese Saison, 12 Torschüsse ein ligaweiter Saisonrekord! Und seine beiden Kopfballtore haben die Ausbeute am Kopfballtreffern der Hinrunde einfach verdoppelt! Wahnsinn der Kerl! Aber auch die restliche Truppe zeigte ein Klasse-Spiel:

Statistik: Tore 3:2, Torschüsse 27:13, Ballbesitz 50:50%, Zweikampfquote 55:45%, Ecken 7:3, xGoals 2,73:2,28. Die hohe xGoal-Quote für Elversberg kommt nur über den verschossenen Elfmeter und die Chance nach Reicherts Ballverlust zustande. Aber der Schlussmann hat seinen Fehler mit dem gehaltenen Elfmeter mehr als wettgemacht!

Gefreut habe ich mich dann auch noch darüber, dass Noah Maboulou auch noch zu Einsatz kam. Ein Dankeschön wohl, da er im Test gegen Zürich auch doppelt getroffen hatte.

RelVoSprung -9/+6

Der Sieg half vor allem unseren Schalker Freunden! Der Tabellenführer aus dem Pott kam in Berlin nicht über ein 0:0 hinaus, doch Nürnberg schlug den Tabellenzweiten, sodass deren Vorsprung sogar angewachsen ist. Auf 3 der nächste Gegner Darmstadt nach einem 3:3 in Bochum. 

Am Tabellenende sehen wir ein neues Schlusslicht: Die grünen Herrschaften aus der Westvorstadt haben das Kellerduell in Dresden mit 2:o verloren, was die Sachsen nun auf den 17. Platz bringt. Auf Platz 16 nun Arminia Bielefeld. 

Fans:

Nur 25.639 Zuschauer fanden den Weg in Max-Morlock-Stadion, was sicherlich mit den winterlichen Temperaturen und dem mageren Gästeanhang zusammenhängen dürfte. Die Nordkurve war dagegen gut gefüllt und auch sehr stimmgewaltig! Trainer Klose erwähnte diesmal in der PK sogar, das die Fans die Mannschaft nach vorne gepeitscht hat.

Nun muss der Glubb am kommenden Freitag zum Tabellendritten nach Darmstadt. Ich war sicher, dass wir gegen Hannover verlieren, ich war sicher dass wir gegen Elversberg verlieren, als bin ich jetzt wieder sicher, dass wir verlieren. Aberglaube ist schon manchmal lustig.

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Bomber Manolo on Dezember 22nd, 2025

Was für ein Nachmittag! Eine Einladung in die VIP-Lounge und einen Heimsieg! Mit keinem von beiden habe ich gerechnet, umso schöner die Überraschung! Der 1.FC Nürnberg schlägt Hannover 96 mit 2:1 und kann nun völlig entspannt als Tabellenachter die Winterpause verbringen. Grundlage für diesen Sieg war ein glänzend aufgelegter Reichert, der den Gegner in Halbzeit 1 zermürbt hat, sodass die Offensive 2x schön kontern konnte. Jetzt werden auch die Klose-Kritiker wieder etwas ruhiger.

Das Spiel begann wie erwartet: Hannover drückte den Glubb, bei dem die beiden Spielmacher Markhiev und Justvan fehlten, in die eigene Hälfte. Zudem leistete sich schon in der 6. Minute Lochoshvilli einen Ballverlust im eigenen Strafraum, der 96 eine dicke Möglichkeit bescherte, doch Reichert konnte stark mit dem Fuß retten.

In der 17. steht wieder Reichert im Mittelpunkt, als er einen verdeckten Schuss parieren konnte und beim Nachschuss auch noch mal alles zeigen konnte.

Doch gleich 2 Minuten danach drücken die Niedersachsen weiter: Oudenne wird steil in den Strafraum geschickt, er chipt den Ball auf die andere Seite, wo Neubauer völlig frei köpfen kann, doch Reichert pariert wieder. Doch Källmann kann den Nachschuss diesmal ohne Mühe verwerten. 0:1. Das hat sich angebahnt.

Hannover spielt es nun überlegt runter, lässt den FCN laufen, der keinen Zugriff mehr hat. In der 42. Minute steht plötzlich Yokota alleine vor Reichert und schließt ab, doch der Nürnberger Schlussmann hält erneut bravourös!

In der 44. schlägt Gruber denn Ball weit nach vorne, Grimaldi kann in den Lauf von Lubach verlängern, der bei der Ballmitnahme etwas Schwierigkeiten hatte, aber dennoch zum Abschluss kommt und denn Ball ins lange Eck setzt! TOOOR! 1:1! Ein Tor aus dem nichts!

Nach der Pause der FCN wie ausgewechselt. Yilmaz über links und Drexler mit einer missglückten Volleyabnahme. Oh mann!

Dann die 49. Minute: Drexler spielt von hinten raus und schickt Zoma über rechts. Die Ballannahme des jungen Italieners ist Zucker! Er nimmt Geschwindigkeit auf, überläuft seinen Gegenspieler, bleibt vor Ex-Fürther Noll so cool wie Tzimas dereinst und lupft den Ball ins Tor! TOOOR! 2:1 für Nürnberg! Unfassbar!

Hannover nun sichtlich geschockt, brachte nun weit weniger zustande als in der ersten Hälfte. Was aber auch an der Umstellung von Miro Klose auf 4-1-4-1 lag. 

Mitte der 2. Hälfte gab es dann noch mal ein paar Tumulte, da Torhüter Noll behauptete, Diop hätte ihn angespuckt. Die TV-Bilder geben dazu nichts her und so bleibt es erstmal bei der Anklage des Torhüters. Klose meinte nach dem Spiel in der PK, dass er nichts mitbekommen hätte und sich entschuldigt, falls er so gewesen sein sollte. Er würde mit Diop das Gespräch suchen, aber er kann es sich nicht vorstellen. Denn “so etwas geht gar nicht” und wer ihn kennt, wisse “welche Werte” er verkörpert.

In der 88. Minute kommt nach einer Ecke Lochoshvilli völlig frei zum Kopfball, setzt diesen aber neben das Tor. Dann die Nachspielzeit, 93. Minute und Pichler taucht alleine vor Reichert auf, doch der Schlußmann schnappt ihm den Ball vor der Nase weg! Ganz wichtiger safe!

Dann pfiff der Schiri ab und Nürnberg konnte feiern! HEIMSIEG!

Fazit:

Der erste Sieg von Klose gegen ein “Top-8-Team”! Endlich! Reichert hielt uns im Spiel und dann schlugen unsere erfolgreichsten Torschützen eiskalt zu. Wenns doch immer “so einfach” wäre. Irgendwie kommt mir das vor, als wäre es das Schalke-Spiel gewesen, nur umgedreht.

Damit ist die Hinrunde gerettet, denn man darf nicht vergessen, dass wir am 5. Spieltage einfach Letzter waren! 

Statistik: Tore 2:1, Torschüsse 10:15, Ballbesitz 32:68%, Zweikampfquote 58:42%, Ecken 3:6, xGoals 0,91:1,43. Man kann erkennen, wie überlegen 96 über weite Strecken des Spiels war. Aber die Zweikampfqoute fasziniert mich absolut.

Ich kanns immer noch nicht fassen, dass ohne Markhiev und ohne Justvan gewonnen werden konnte! Hier muss man echt Tom Baack hervorheben, der schon als Fehleinkauf abgestempelt seine Sache echt gut machte. Klose wechselte erst aus, als er gelb-rot gefährdet war. 

Und Grimaldi rechtfertigte mit der Vorlage zum 1:1 seinen Einsatz, obwohl ich ihn lieber in den letzten 20 Minuten sehen würde. Aber “leider” kommt keiner der anderen Stürmer an ihm vorbei.

RelVoSprung -11/+5

Dieser Sieg kam zur richtigen Zeit! Der FCN steht nun auf Platz 8 und kann entspannt die Winterpause zur Weiterentwicklung nutzen. An der Tabellenspitze steht natürlich der FC Schalke, obwohl die bei Eintracht Braunschweig mit 2:1 verloren. Auf 2 der SV Elversberg, der in Münster nicht über ein 1:1 hinaus kam, vor Darmstadt und Paderborn auf Platz 4, die am Freitag gegeneinander 2:2 gespielt haben.

Am Tabellenende ist Dynamo Dresden nach der 2:1-Niederlage in Kiel fast schon etwas abgeschlagen, auf Platz 17 die Westvorstadt nach der 2:1-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf, die damit das Kleeblatt überholen konnten und auf dem Relegationsplatz überwintern.

Fans:

Das hat mir natürlich gefehlt bei meinem Besuch der VIP-Lounge: Die Stimmung in der Nordkurve! Auch wenn die Kids auf der Haupttribüne um mich rum begeistert waren, dass da endlich mal jemand mitgesungen hat. 😉 Der Glubb freute sich über 34.022 Zuschauer, was bei den Temperaturen und dem “nahenden Tabellenende” echt respektabel ist. Aber auch Hannover ist mit beeindruckend großem Anhang im Max-Morlock-Stadion aufgeschlagen und sangen “wer nicht hüpft, der ist Braunschweiger”. 😉

Denn in Loge und Haupttribüne konnte ich das endlich mal hören. Und an dieser Stelle mal a Bissla Werbung:

Gönnt Euch mal die VIP-Lounge beim Glubb, oder lasst es Euch schenken. Denn die Stimmung da drin ist so herrlich, mit ehemaligen Spielern und TV-Stars (Selfie mit dem Bergretter hab ich). Und es ist auch nicht so, dass sich bei freien Getränken die Leute irgendwie daneben benehmen oder so. Ich war echt geflasht. Kein Wunder, dass das im Fußball so sehr nachgefragt wird und viele Vereine diese Bereiche ausbauen!

Aber beim nächsten Mal stehe ich wieder im meiner Nordkurve, da falle ich wenigstens mit meinem “EY SCHIRI HÖR HALT AUF!” nicht sonderlich auf. 😉

Der Glubb-Blog wünscht Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest, nutzt die Zeit dafür um runterzufahren nach dem Vorweihnachtsstress, und kommt gut rüber ins neue Jahr 2026!

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Schade, FCN. Mal wieder ein Fussballfest, diesmal mit gigantischer Chorografie (war die letzten Jahre nicht so), aber der Glubb verlässt wieder mit hängenden Köpfen Platz und Stadion. Der 1.FC Nürnberg bietet dem Herbstmeister FC Schalke 04 ordentlich Paroli, fährt aber mit leeren Händen nach hause und hat schon wieder mit der schwelenden Unruhe um den Verein zu kämpfen. Die Chance mit dem Derbysieg die Vorrunde in trockene Tücher zu packen, wurde ja schon liegengelassen, auch wenn mit einer Überraschung auf Schalke kaum einer gerechnet hat, steht man jetzt gegen Hannover fast schon mit dem Rücken zur Wand.

Das Spiel ist diesmal schnell erzählt, denn ich war mit den Kindern auf Hallenturnier, hab mir die Reise in den Pott nicht angetan. Doch der FCN startete solide, ließ Schalke nicht ins Spiel kommen. In der 32. Minute wollte GE schnell kontern, lief mit 3 Angreifern auf die Verteidigung zu, doch kurz vor dem Strafraum greift Markhiev zu einer unglaublichen Grätsche von hinten und spitzelt Karaman den Ball vom Fuss. Eine mega Aktion, er feierte sich danach zurecht wie nach einem Treffer! Wahnsinn der Kerl!

Das wars dann schon in Halbzeit 1, denn ein Konter über Zoma, der von Justvan geschickt wurde, wurde zum einen von Karius gestoppt und zum anderen war es leider Abseits. Pause.

In Hälfte 2 gab es in der 51. Minute die erste Ecke des Spiels (!), was die Heimmannschaft zu einem Konter nutzte: Karaman hat Platz und spielt auf links, wo Vitalie Becker zu viel Platz hat. Ehe Drexler stören kann zieht der Aussenbahnspieler ab und wuchtet das Ding ins lange Eck. 1:0. Keine Chance für Reichert.

Wenig später hatte dann Sylla eine Schussmöglichkeit im Strafraum, jagte den Ball aber in die Wolken. Ab dann eigentlich nur noch der Glubb: In der 66. zieht Drexler über rechts nach vorne und passt flach in die Mitte vor das Tor, wo Lochoshvili den Ball gekonnt mitnimmt und alleine vor Karius auftaucht. Doch der Keeper macht sich groß und verhindert so diese 100%ige Chance. Das hätte ein Tor verdient gehabt!

Dann die 69. und Foul an Justvan an der Mittellinie. Der Täter Kurucay hatte schon gelb und hätte hier vom Platz fliegen müssen – Dingert belässt es bei einer Ermahnung und Schalke weiterhin vollzählig… nicht nur Klose fand das eine falsche Entscheidung.

Der Glubb drückt nun, man stelle sich vor, man hätte auch noch Überzahl!? In der 89. Minute flankt wieder Drexler vor das Tor, am zweiten Pfosten kommt Stepanov zum Kopfball, kann aber Karius an seinem Sahnetag erneut nicht überwinden. In der 90. Minute noch einmal Lochoshvili mit einem Schuß, aber wieder kein Problem für Karius. Aus.

Fazit:

Ein tolles Spiel des FCN gegen die Mannschaft der Stunde! Klar, wieder hätte man vor allem in Halbzeit 1 mehr zeigen müssen, aber die Schalker so zu stoppen und teilweise zu beherrschen, ist schon respektabel. Und einen Torwart, der schon CL-Finale spielen durfte, hat eben auch nicht jeder Zweitligist. 

Doch wir müssen auch über die Schiedsrichterentscheidung sprechen: Die verweigerte Ampelkarte ist schon spielentscheidend – und wir erinnern uns, was damals für ein Theater war, als Schalke in Nürnberg Schallenberg mit gelb-rot verlor. Wochenlang wurde über die Fehlentscheidung lamentiert, eine Art Majestätsbeleidung war das damals. Naja, der Glubb ist keine Majestät, also wird nicht lange gejammert.

Statistik: Tore 1:0, Torschüsse 7:5, Ballbesitz 35:65%, Zweikampfquote 53:47%, Ecken 0:7, xGoals 0,40:0,96. Ein gutes Auswärtsspiel und es zeigt sich einmal mehr: Wir haben keine Stürmer und können mit Eckbällen nix anfangen. Man stelle sich vor, es wäre nur jeder 3. gefährlich?

Aber auch klar, mit einem Sieg im Frankenderby tut das alles nicht so weh – aber den hat man liegenlassen. So fühlt sich das 1:0 an wie gegen Bayern im Pokal auszuscheiden: Alle klopfen Dir auf die Schulter, aber trotzdem stehst mit nix da.

RelVoSprung -13/+5

Das Tabellenende kommt wieder näher. Denn Magdeburg punktet plötzlich. “Aufbaugegner Nürnberg” hat wieder ganz Arbeit geleistet. So sind die Jungs aus Sachsen-Anhalt nur noch auf dem Relegationsplatz nach dem 3:3 gegen Kiel, das zudem für Holstein eher glücklich war. Auf 17 nun Fortuna Düsseldorf nach einer 1:0-Niederlage in Elversberg, Dynamo nach einem 2:3 zuhause gegen Braunschweig nach wie vor Letzter.

Schalke ist Herbstmeister vor Elversberg und Darmstadt (1:0 gegen Münster), auf 4 punktgleich mit den Lilien Paderborn nach einem beeindruckenden 4:0-Sieg in Karlsruhe.

Die Westvorstadt schaffte gegen Hertha ein 3:3 und holte dabei wieder 2x einen Rückstand auf – relativiert unseren Ärger nach dem Derby auch etwas, finde ich.

Fans:

Es war wirklich atemberaubend: Die komplette Schalker Nordkurve war das Schalker Vereinswappen, da die Fans entsprechend gekleidet waren. Vor dem Spiel aber wurden rote Zettel ausgeteilt, die dann auch Kommando gleichzeitig hochgehalten wurden, sodass sich das Vereinswappen des 1.FC Nürnberg in rot und in weiß drüberlegte. Das wurde mehrmals hin und her bewegt. Der absolute Hammer!

Hatte ich mich in den letzten Jahren immer beschwert, weil von der königsblauen Seite hier nix kam, während wir uns im Max-Morlock-Stadion jedes Mal überschlugen, so haben sie damit alles wieder gut gemacht! Fetten Respekt, GE!

Aber wie immer vergesse ich auch unsere Schlachtenbummler nicht, wie wieder in hammerartiger Zahl in den Ruhrpott gefahren sind. Schade Leute, aber irgendwann wirds schon mal wieder klappen. Das letzte Mal 1993, ich war im Parkstadion zu Gast und ein frischer Jugendspieler auf Nürnberger Seite hat den Elfmeter zum 2:1 rausgeholt. Sein Name: Michael Wiesinger! Ja, ich bin alt! 😉

Jetzt kommt am Sonntag Hannover 96 in Max-Morlock-Stadion, die in der Auswärtstabelle den 2. Platz belegen – Nürnberg in der Heimtabelle Platz 12 UND Markhiev ist gelbgesperrt. Was kann man da erwarten, außer eine dicke Überraschung, die uns das Weihnachtsfest versüßt. Ich werde wieder da sein, wer weiß, vielleicht macht ja wieder ein Jungendspieler von sich reden?

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Das war ein typisches Derby! Also ich meine jetzt vom Ausgang her, denn das hätten wir auch verlieren können. Oder sagen wir es so: Es gab Zeiten, da haben wir sowas noch verloren. Aber natürlich waren auch die Möglichkeiten da, es zu gewinnen. Und wie immer, gibt es dann einen Schiedsrichter-Aufreger, der vielleicht auch für einen 3:2-Sieg gut gewesen wäre. Aber so muss ich sagen, dass ich mit dem Ergebnis leben kann. Der 1.FC Nürnberg spielt im 275. Frankenderby 2:2-Unentschieden gegen Greuther Fürth. Nicht gut leben kann ich mit der ersten Halbzeit, die ziemlich schwach war, so schwach, dass ich mich umblickte, ob ich vielleicht immer noch in Magdeburg bin. Hier hätte der Grundstein für einen Derbysieg gegen den Tabellen-Siebzehnten gelegt werden müssen. Leider haben wir die liegen lassen.

Den spielerischen Aufreger gab es kaum. In der 11. Minute lässt sich Janisch hinreissen und provoziert eine Rudelbildung, bei der es für ihn und Futkeu Gelb gibt. Als Aussenverteidiger nach 11 Minuten vorbelastet ist Mist.

In der 18. Minute dann Jubel in der Nordkurve, weil Gruber erst den Ball verloren hat, ihn sich dann aber mit starkem Kampf zurückgeholt hat. DAS wollen wir sehen! 

In der 33. Minute kann Janisch nicht entschlossen stören, eine Flanke fliegt vor das Nürnberger Tor und Lochoshvilli köpft im Getümmel aufs eigene Tor. Doch Reichert fliegt und rettet in Weltklassemanier! Saustark!

Kurz vor der Pause haben noch mal die Fürther Schusschancen, dann gehts in die Kabine.

Ohne Änderungen kommt aber ein völlig ausgewechselter FCN auf den Platz zurück. Becker mit einer Schusschance, dann Kombinationen über Justvan und Yilmaz. In der 48. Minute flankt Justvan nach einer geretteten Ecke eine Flanke auf Lochoshvilli, der per Kopf über den Fürther Schlussmann hinweg einköpft! TOOOR! JAA! 1:0! Was für ein Jubel in der Nordkurve! Der erste Treffer für den Georgier!

Doch nur 6 Minuten später kommt die Westvorstadt wieder über die linke Angriffsseite, Janisch stört wieder zu wenig und in der Mitte kann Felix Klaus den Ball ins lange Eck lenken. 1:1. Nicht nur Janisch, sondern auch Gruber und Knoche sehen da nicht gut aus.

Doch unsere Jungs lassen sich nicht hängen, greifen weiter an. Nur 3 Minuten später setzt Justvan Mohamed Ali Zoma in Szene, der zieht nach innen und wuchtet den Ball aufs Tor, Ziereis hält den Fuss rein und fälscht unhaltbar ab! TOOOR! 2:1! Wie geil! Zoma läuft in die Nordkurve und macht einen Klose-Salto vor dem Fanblock! Wie geil!

Aber ach: Nürnberg wechselt, Drexler kommt für Janisch in die Partie und plötzlich kontert die SpVgg über den Platz, Futkeu zeigt sein Können und leitet auf Keller, der auf links völlig freisteht und den Ball unhaltbar ins Tor wuchtet. 2:2.

Der Glubb lässt aber nicht nach: Justvan mit einer Variante eines Freistoßes, am 16er entlang, wo Becker drauflaufen kann. Leider wird der Schuss geblockt! Ja, Männer! Mehr davon!

Wenig später setzt sich der FCN wieder im Strafraum fest, wieder geht es hin und her und Zoma wuchtet den Ball in den Winkel! Doch Schiedsrichter Lars Erbst hat zu früh abgepfiffen! Ja, zu früh, denn die Regel lautet laufen zu lassen, damit es später vom VAR geprüft werden kann. Mal wieder eine Tatsachenentscheidung in Nürnberg, die uns um ein Tor bringt, wie bei Behrens gegen Schalke.

In der 70. ist es wieder Justvan, der eine herrliche Flanke auf Grimaldi schlägt, der am langen Pfosten völlig blank steht, aber der Deutsch-Italiener verzieht.

Dann die 75. und Herzkasper auf Fürther Seite: Torhüter Schlieck will abschlagen, doch Grimaldi hält den Fuss rein – der Ball rollt leider neben das Tor. Das wäre eine Derby-Geschichte gewesen!

In die Nürnberger Druckphase hinein plötzlich die SpVgg: Green mit einem Distanzschuss und Reichert kann ich ganz stark an den Pfosten lenken, den Abpraller kann Klaus abstauben, aber Reichert pariert wieder! Unfassbare Paraden des Nürnbergers Schlussmannes!

Kurz vor dem Ende bekam Scobel noch einmal eine Chance. Schade, hätte ihm die Rolle des “Derbyhelden” gegönnt. Dann war Schluß.

Fazit:

Zurecht wurden die Spieler nach dem Spiel mit Applaus verabschiedet. Klar, die erste Hälfte muss besprochen werden, wie sowas sein kann. Aber nach der Pause haben sie alles gegeben. Klar, hast Pech oder keinen glänzend aufgelegten Reichert, dann macht Klaus das 2:3. Aber dennoch wäre ein Sieg drin gewesen.

Statistik: Tore 2:2, Torschüsse 13:9, Ballbesitz 62:38%, Zweikampfquote 52:48%, Ecken 5:3, xGoals 1,01:1,29. Zu dieser Statistik muss man eigentlich sagen: Wie können wir dieses Spiel nicht gewinnen?

Das war unsere Möglichkeit für eine versöhnliche Hinrunde. Gewinnt man das Derby, wäre Schalke und Hannover nur Kür gewesen. So kann es sein, dass man im Winter wieder ganz hinten drinsteht. Es sei denn, es geschieht ein Wunder auf Schalke oder eine außergewöhnliche Leistung gegen die Niedersachsen. Wollen wirs hoffen!

RelVoSprung -10/+5

Jetzt sind wir ganz schön von der Mitte abgerückt und sind inzwischen auf Platz 11 angekommen. Ganz unten Magdeburg, obwohl die schon wieder gewinnen konnten: 2:0 in Berlin! Aufbaugegner Nürnberg hat ganz Arbeit geleistet. Vorletzter Dynamo nach einer 3:1-Niederlage in Lautern, Fürth nun auf dem Relegationsplatz.

An der Spitze müssen wir langsam jeden Schalke-Fan mit dem Lasso einfangen: S04 nun mit 4 Punkten Vorsprung vor dem 2. Elversberg, die 2:1 in Paderborn gewinnen konnten. Darmstadt nun auf Platz 3, punktgleich mit Paderborn auf 4.

Fans:

Das was eine grandiose Choreo! Gut, manch einer wird große Überziehfahnen nicht gut finden, aber gepaart mit Schriftzügen auf dem Oberrang und meine Lieblingsschwenkfahnen mit dem Nürnberger Stadtwappen, gaben schon ein mega Bild ab! Respekt vor den Ultras, wie viele Leute sind da engagieren und wirklich Ewigkeiten vor dem Spiel Posten besetzen und synchron Arbeiten. 

Eine nette Botschaft in Richtung München gab es auch: “Lieber Ultras an der Macht als einen Präsident in Knast” in Anspielung auf die Aussagen von Herrn Hoeneß, der meinte „Und sie haben noch gar nicht gemerkt, dass alle Vereine, wo diese Ultras das Sagen haben, zweitklassig geworden sind: Nürnberg, Frankfurt, Schalke“. Schon peinlich, dass er den ChampionsLeague-Teilnehmer Frankfurt mit den Ex-Nürnberger Juwelen Uzun und Brown in die zweite Liga verortet….

Nun muss der 1.FCN zum Spitzenreiter nach Gelsenkirchen. Bleibt nur zu hoffen, dass es weiterhin so bleibt, dass der Glubb nie das macht, was man erwartet: Beim Tabellenletzten verliert er, gegen den Vorletzten spielt er unentschieden, dann wäre doch jetzt ein Sieg beim Tabellenführer nur konsequent. Wollen wirs hoffen.

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Bomber Manolo on November 30th, 2025

Was war denn das? Mein erster Trip nach Magdeburg, zum Tabellenletzten, da kann doch nix schiefgehen, schließlich leben wir grad eine Serie von 3 Siegen in Folge. Aber wie immer, wenn jeder denkt, dass der FCN gewinnt, dann klappt das irgendwie nicht. Der 1.FC Nürnberg verliert beim 1.FC Magdeburg mit 3:0 und lässt nahezu alles vermissen, was ihn zuletzt ausgezeichnet hat. Passsicherheit an vorderster Stelle. Dass der Ausfall von Markhiev schwer zu kompensieren sein wird, war schon klar, aber nicht, dass wir so abhängig von unserem Finnen sind.

Das Spiel beginnt in gespenstiger Ruhe, da beide Fanlager einen Boykott bis zur 30 Minute vereinbart hatten, bis zur 12. waren sie erst gar nicht im Stadion. Doch die Klose-Elf gab den Ton an, das sah gut aus. Fast aufreizend langsam, spielten sie die Magdeburger aus und kreierten Chancen. Nur Stepanov war da vorne ein Ausfall. Maximal unglücklich agierte er, kam kaum an den Ball, hatte er eine Möglichkeit, ging die übers Tor. Der Abschuss, als er seinem besserpostierten Mitspieler die Einschussmöglichkeit aus 5 Metern zunichte machte. Dann ein Konter, er führt in der Mitte den Ball, Justvan auf rechts frei – natürlich passt er auf links, Mensch ey. Der Junge ist ja auch erst im A-Jugend-Alter, Respekt, ich konnte damals net mal an Ball stoppen. Doch im Profifußball sollte man so einen jungen spätestens zur Pause erlösen.

Plötzlich ist Hercher durch und läuft alleine auf Reichert zu, doch der Schlussmann klärt im 1 gegen 1 bravourös! Ganz stark. Danach kam aber leider jeder Abschlag postwendend wieder zurück, weil Stepanov völlig abgemeldet war.

Kurz vor der Pause Ecke für die Heimelf, geklärt, Nürnberg läuft mit 3 gegen 2 auf das Tor…. Schiri pfeift Pause. Echt jetzt?

Nach der Pause, der FCN hatte unverständlicherweise nicht gewechselt, beginnen die Ultras auf beiden Seiten eine Pyroshow und nebelten damit das komplette Stadion ein, sodass das Spiel 12 Minuten unterbrochen werden musste.

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass die organisierten Fans protestieren, dass ohne sie nix geht, es jetzt aber genau wegen ihnen nix geht! 😉

Dann ging das Spiel irgendwann weiter. Magdeburg rannte nun an, der Glubb wie das Kaninchen vor der Schlange. Bald kommt die 60. Minute, dann wechselt Miro schon, sagte ich mir, sonst kippt das Ganze hier noch.

Die 60. verstrich ohne Aktivitäten auf der Nürnberger Bank, dann wird halt zur 70. Minute gewechselt? “Das sieht er bestimmt”.

Auch die 70ste verstrich. „Etz wirds hinten häicher wie vorn“. Dann die 73. und ein Freistoß aus den Halbfeld. Völlig klar, was jetzt passieren wird: Gleich 3 Blaue stehen alleine vor Reichert und haben kein Problem das 1:0 zu erzielen. Kotz!

Ok, es waren ja 12 Minuten Unterbrechung, wir haben noch Zeit…. doch leider ändert sich nix.

Wenig später stoppt Lubach einen Magdeburger lurz vor dem Strafraum mit einem Foul und sieht gelb-rot. Jetzt auch noch in Unterzahl. Erst 10 Minuten später wechselt Nürnberg. Echt jetzt?

Gut, bis hierhin schrieb ich den Bericht gleich in der Aufgewühltheit dieser Niederlage, jetzt habe ich eine Nacht drüber geschlafen… was das Ereignis nicht besser macht. 😉

In der 87. kommt endlich Grimaldi in die Partie, begleitet von Telalovic. Leider entwickelt sich nicht der Effekt, den ich mir erhofft hatte. Klar, wir waren ja jetzt auch in Unterzahl. Aber wenigstens versuchte man was auf Nürnberger Seite.

Torpediert wurde dieses Aufholjagd dann leider durch das 2:0. Janisch wird auf links vernascht und Nollenberger passt vor das Tor. Die gesamte Hintermannschaft schläft und Zukowski kann locker ins leer Tor einschieben. 

Wenig später wurde der Ex-Würzburger Breunig eingewechselt und schon 2 Minuten später durfte er das 3:0 vollstrecken. Wieder hatte Nollenberger geflankt. Auflösungserscheinungen.

Beim Glubb kamen und Scobel und Porstner in die Partie, wenig später fiel sogar das 4:0, das der VAR aber einkassierte. Dann war endlich Schluß. Desaster.

Fazit:

Das war schlimm und für meinen Geschmack auch etwas vercoacht. Halbzeit eins war nie wirklich ein Problem, für meinen Geschmack, aber es war schon abzusehen, dass man ohne Stoß-Stürmer Probleme bekommen wird. No front gegen den Jungen, aber jeder hat mal nen schlechten Tag, dann könnte man ihn erlösen. Keinen Vorwurf dagegen mache ich dem Trainer bezüglich der Höhe des Ergebnisses. Denn wie heißt es so schön “obst 1:0 oder 3:0 verlierst ist egal, aber Du musst noch mal was versuchen.”

Statistik: Tore 3:0, Torschüsse 19:7, Ballbesitz 58:42%, Zweikampfquote 47:53%, Ecken 6:5, xGoals 3,26:0,49. Das spricht Bände, einzig die Zweikampfquote lässt hoffen.

Jetzt hast Du eine Serie geschafft, diese in Sachsen-Anhalt mit dem Hintern eingerissen und jetzt kommt das Frankenderby. Geht das auch schief – Derby halt – dann hast Du wieder einen Scherbenhaufen und kriegst es mit Hannover und Schalke zu tun.

Miro sagt im Interview nach dem Spiel, dass die Pyro-Pause ein Problem war. Nachvollziehbar, denn sowas ist natürlich ein Eingriff auf das Geschehen. Das Spiel war für meinen Geschmack nicht wirklich ein Problem, der FCM flankte regelmäßig hinters Tor. Und solche Gegner spielen uns wenig später dann her?

Klar, beim Tabellenletzten erwarte ich vielleicht zu viel. Aber das ist doch wie beim 3. Date? Da muss doch was gehen? 😉 

RelVoSprung -9/+5

Wir bleiben vorerst in der Mitte der Tabelle und Schalke Tabellenführer nach dem 2:1 gegen Paderborn am Freitag, die ihrerseits auf Platz 2 bleiben. Einen Platz vor Hannover, die 3:0 gegen den KSC siegten. Aber Elversberg und Darmstadt spielen heute noch.

Auf dem Letzten Platz bleibt Magdeburg, hinter Dresden und Fürth (0:3 gegen Bochum zuhause) auf dem Relegationsplatz. Dresden könnte mit einem Sieg die Westvorstadt noch überholen.

Fans:

Die hatten eindeutig mehr Interesse an ihrem eigenen Ding, als an dem Spiel. Gab wenig Anfeuerungsrufe, aber ja, der Funke sprang auch nicht vom Platz auf die rot-schwarzen Ränge über, wie das zuletzt oft der Fall war.

Für die Organisation des Protests fetten Respekt. So viele Fans erfolgreich daran zu hindern, nach 4 Stunden Anfahrt ins Stadion zu gehen. Ich bin ehrlich, ich war froh, dass ich in einem Block war, in dem der Zugang zum Block nicht behindert wurde. Denn ich fahre ja schon wegen dem Spiel dahin. Klingt vielleicht nach meiner ellenlangen Schimpftriade etwas komisch, aber ich will das schon sehen, was meine Jungs da verzapfen. 

Zum Ende des Spiels gab es auf der angrenzenden Gegentribüne wohl Angriffe auf ein paar Gästefans, was die Stehplätze dann dazu brachte “Ossischweine” zu skandieren. Geht für mich beides nicht.

Nun heißt es Mund abwischen und auf das Derby vorbereiten, die entsprechende Ansage der Fans bekamen die Spieler schon nach dem Spiel (siehe erstes Bild oben). Beide Teams können damit ihre bisherige Saison retten, also dürften gerade die Fürther wieder “kratzen, beißen, zwicken”. Mal sehen ob unsere Jungs da dagegenhalten können. Es wäre sehr wichtig, denn bis zum Jahresende warten noch viele schwere Gegner. Das Ganze kann auch noch mal kippen. Hoffen wir also das Beste für unseren Glubb und schreien wir ihn zum Derbysieg! Ich werde da sein und anfeuern!

Alles für rot-schwarz

PS: Danke fürs Fahren, Maik!

 


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Bomber Manolo on November 24th, 2025

Clubtrainer Miroslav Klose hat es am 30.10.2025 angekündigt: “Wir müssen in den nächsten fünf Spielen eine Serie starten, um da unten rauszukommen”. Seitdem gewann der FCN gegen Braunschweig, in Dresden und nun auch zuhause gegen Bielefeld. Zudem ist die Truppe sein 6 Spielen ungeschlagen! Warum läuft es nicht immer so? Der 1.FC Nürnberg schlägt Arminia Bielefeld zuhause mit 2:0 und brachte zeitweise die eigenen Fans zum Zunge schnalzen, gerade bei zweiten Treffer. Aber dennoch bleibt ein ungutes Gefühl zurück, denn wieder musste eine Stütze der Mannschaft vorzeitig verletzt ausgewechselt werden.

Die erste Halbzeit war arm an großen Möglichkeiten. Die Gäste kamen häufig zu Möglichkeiten alleine vor Reichert, die aber alle wegen Abseits abgepfiffen wurden. Gut aber, das der junge Nürnberger Torhüter trotzdem alle parieren konnte, denn wer weiß, was der VAR im Nachhinein spricht.

Der Glubb hatte optisches Übergewicht in der ersten Hälfte, kam aber ebenfalls kaum zu zwingenden Chancen. Außer in der 9. Minute als Yilmaz den Ball vor der Tor spielt und Justvan keinen Druck hinter seinen Schuss aus 10 Metern bringt und der Torhüter locker parieren kann. Erst kurz vor der Pause die zweite Möglichkeit für Nürnberg, als Lubach aus der Drehung aufs kurze Eck abziehen konnte. Wieder Kersken auf dem Posten.

Nach der Pause der Glubb aber mit ordentlich Druck. Diop ersetzte  Zoma, der kaum ins Spiel fand – schont sich scheinbar für Magdeburg. Gleich in der 48 Minute war es Justvan mit einem Schlenzer, der knapp am Tor vorbei ging. Doch kaum einer im Station bemerkte die komische Handhaltung des Schiedsrichters: Elfmeter für Nürnberg. Corboz trat Becker übel in den Knöchel, keine Diskussionen. Der junge Lubach übernahm Verantwortung und wuchtete das Ding ins linke Eck! TOOOR! 1:0! Geil Junge! Sein 4. Saisontor!

Und da sich der Bomber in seinem Blog immer beschwert, dass die Truppe nach einem Tor sich zurückzieht, haben sie heute gleich weiter Gas gegeben. Nürnberg belagert das Tor! In der 54. ist des Markhiev mit einem Volleyschuß, den Boakye gerade noch wegköpfen kann. 

Dann die 56. Minute und Nürnberg im Stiele einer Handball-Mannschaft vor dem Strafraum von links nach rechts. Dann steckt Lubach steil durch auf Yilmaz, der den Ball quer in den Strafraum grätscht. Am langen Pfosten wartet Finn Ole Becker und jagt den Ball ins kurze Eck! TOOOR! 2:0! Das war echt geil, Männer!

Dann wird Markhiev vom Ex-Glubberer Handwerker abgegrätscht und bleibt verletzt liegen. Er deutete einen Verletzung an und musste nach ein paar weiteren Minuten auch den Platz verlassen. Laut Trainer Klose ist es wieder der Knöchel, der geschwollen ist. Hoffentlich wird der Junge bis Magdeburg fit. (Update: Bandverletzung im Sprunggelenk, Ausfall auf unbestimmte Zeit)

In der 74. Minute landet ein Eckball von Lubach am ersten Pfosten beim eingewechselten Grimaldi, der leider neben das Tor köpft. 

Jetzt aber kam Bielefeld immer besser ins Spiel und schnürte ihrerseits den FCN in der eigenen Hälfte ein, ohne aber zu dicken Chancen zu kommen. Außer in der 89. Minute, als Schneider mal abzieht und der Ball ans Lattenkreuz kracht.

In der 93. Minute ist sogar Kersken bei einer der vielen Bielefelder Ecken im Strafraum mit dabei, doch Nürnberg kann klären und Grimaldi läuft quasi auf das leere Tor zu. Doch Kersken legt einen Gewaltsprint hin und stört den Nürnberger Angreifer dermaßen, dass dieser keinen Schuß zustande bringt – aber alles fair.

Dann kam der Schlußpfiff! Heimsieg!

Fazit:

Der Glubb kanns ja doch! Hat man nach dem Sieg gegen Braunschweig noch immer vom “glücklichen Sieg” gefaselt und auch nach dem Sieg in Dresden von etwas Glück gesprochen, so muss man jetzt einfach von völlig verdient sprechen. Die Statistik spricht heute Bände:

Statistik: Tore 2:0, Torschüsse 11:16, Ballbesitz 57:43%, Zweikampfquote 52:48%, Ecken 6:13, xGoals 1,62:0,88! Bis auf die Torschüsse, die ja bekanntlich nichts über die Qualität der abgegeben Gewalteinwirkungen auf das Spielgerät aussagen, war es eine rundum gelungene Veranstaltung. OK, die Ecken, das waren gegen Spielende wirklich viel zu viele. Aber auch hier kann man sagen: Alle sauber wegverteidigt. 

Schön auch, dass Klose nun wechseln kann, ohne dass das Spiel einen brutalen Bruch erfährt. Dass Zoma heute einen etwas schlechteren Tag erwischt hat, konnte Diop ausgleichen. Es wächst langsam alles zusammen. 

RelVoSprung -8/+8

Wir sind wieder genau in der Mitte angekommen! Nach oben und nach unten die gleichen Abstände, sogar der Platz 9 stellt die Mitte bei 18 Vereinen dar. Aber nun zur Tabelle:

Paderborn bleibt erster, trotz eines 0:2 zuhause gegen Hannover, da Schalke in Münster nicht über ein 0:0 hinauskam. Auf Platz bleibt Elversberg, die spät in Karlsruhe einen 3:2-Sieg eintüten konnten.

Am Tabellenende bleibt Magdeburg nach einer 2:1-Niederlage in Düsseldorf hinter Braunschweig, die 1:0 in Berlin verloren. Am Relegationsplatz ist nun Dresden, nach einem 2:1-Sieg in Bochum.

Die Westvorstadt hat nach einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung in Darmstadt noch 2:4 verloren und rutscht auf Platz 15 ab. 

Fans:

Trotz der Eiseskälte kamen 33.900 Zuschauer ins Max-Morlock-Stadion, das ist schon echt der Hammer. Von den Gästen aus Ostwestfalen kamen auch gut Leute mit, die sogar nach dem Schlusspfiff hüpften und sangen. Tja, in Nürnberg kann man halt mal verlieren, das war wohl schon so eingeplant gewesen. 😉

Die Nürnberger Fans hüpften zum gleichen Zeitpunkt auch, aber um sich mit “wer nicht hüpft, der ist ein Fürther” auf das 275. Frankenderby einzustimmen. Dennoch haben einige nicht mitbekommen, dass das bereits das nächste Heimspiel ist. 😉

Nun muss der Glubb am kommenden Samstag-Abend zum Tabellenletzten nach Magdeburg. Ein 20:30Uhr-Spiel in diesem engen Stadion ist etwas besonderes. Hoffentlich kann ich vor Ort sein. Noch wichtiger ist aber, dass der FCN dort mit einem Auswärtssieg heimfahren kann.

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Endlich ist sie da, die ersehnte Mini-Serie! Der zweite Sieg in Folge und seit 5 Spielen ungeschlagen! Auch kann man langsam erkennen, welche Art zu spielen angestrebt wird. Aber vor allem wir jetzt endlich das Tor getroffen! Der 1.FC Nürnberg gewinnt bei Dynamo Dresden mit 2:1 und wartet sogar mit einem (positiven) Rekord auf: Das schnellste Tor der laufenden Saison! Zum Schluß kam dann auch noch ein Talent zu seinem umjubelten Debüt! So kanns weitergehen beim FCN!

Der Glubb hat Anstoß, der Ball wird über rechts nach vorne gespielt, Justvan dreht sich schnell und passt auf Stepanov. Der dreht sich um den Gegenspieler und stürmt auf das Toraus zu, passt aber vorher in den Rückraum der Mitte, wo Lubach angerannt kommt und den Ball gegen die Laufrichtung des Torwarts in den Winkel schweißt! TOOOR! 14 Sekunden gespielt und 0:1! Das nenn ich mal nen Auftakt! Traumhaft rausgespielt!

Danach war die Partie erstmal länger unterbrochen, weil man aufgrund der massiven Pyro-Choreo der Dresdner nichts mehr sehen konnte. Das Gegentor fiel einfach schneller, als das Intro der Heimfans fertig war! 🙂

Dann verflachte das Spiel etwas und der Glubb ließ die SGD kommen. Erst in der 31. Minute die nächste Dicke Gelegenheit: Justvan flankt von rechts in den Strafraum, wo Zoma einen  sehenswerten Fallrückzieher ansetzt! Torhüter Grill kann aber leider genauso sehenswert parieren! Mega Aktion!

Dann die Nachspielzeit vor der Pause. Ein Abschlag von Grill, Knoche kann Fröling nicht daran hindern, den Ball auf Daferner abzulegen. Der geht ins Laufduell und passt parallel zur 16er-Linie vor das Tor, wo Kother völlig frei steht und zwischen die formierte Verteidigung hindurch den Ball genau ins Eck zimmert. 1:1. Mist, so knapp vor der Pause.

Aus der Kabine kam aber der FCN besser ins Spiel der zweiten Hälfte. In der 51. setzt Knoche Zoma über links in Szene, der nach innen passt zu Justvan. Der läuft parallel zum 16er und legt auf rechts für Janisch auf, der voll drauflaufen kann und den Ball ins lange Eck zimmert! TOOOR! 1:2! Mega! Einfach geil! Der erste Profi-Treffer für den 20jährigen Nürnberger, den er gleich ausgelassen vor der Gästekurve feierte! Grandiose Bilder!

Nur 3 Minuten später kontert der Glubb wieder überfallartig. Zoma schickt Lubach, der leider am guten Grill scheitert! Oh mann, das wäre die Vorentscheidung gewesen!

Eine weitere Minute später kann sich der umtriebige Markhiev durch den Straumraum dribbeln, doch leider geht sein Gewaltschuss über das Tor.

In der 64. kommt der Ball über Yilmaz und Zoma in den 16er, doch leider schnappt Stepanov dem besser postierten Becker den Ball weg. Langsam muss doch mal die Entscheidung fallen!

Doch dann kommt die SGD wieder auf: Fröling kommt nach einer Kopfballvorlage zum Abschluß, wird aber von Gruber entscheidend gestört. Das Ding is hier noch nicht durch!

Klose nimmt Grimaldi ins Spiel um vorne den Ball zu halten und bringt vorne sogar den U23-Torjäger Scobel ins Spiel. Dresden läuft jetzt fast schon kopflos an. In der 95. Minute muss Torhüter Reichert noch mal Kopf und Kragen riskieren, kann aber retten. Dann ist Schluss! AUSWÄRTSSIEG!

Fazit:

Der Glubb machte ein tolles Auswärtsspiel! Gerade wenn man sich die Zusammenfassung ansieht, muss man sagen, dass wenn das Spiel 4:1 für den FCN ausgeht, dass sich Dresden nicht zu beschweren braucht! Aber als Fan hat man immer Angst, wenn der Gegner vor unserem Strafraum rumspielt.

Für Scobel freut es mich sehr, dass Klose sich getraut hat, ihn zu bringen. Das Spiel war ja nicht entschieden zu dem Zeitpunkt. Aber er hat seine Sache gut gemacht, ich denke, wir werden ihn bestimmt noch häufiger sehen. Zumindest häufiger als Telalovic.

Statistik: Tore 1:2, Torschüsse 9:9, Ballbesitz 51:49%, Zweikampfquote 58:42%, Ecken 5:5, xGoals 0,66:0,58! Der Glubb macht den Wert von Statistiken zunichte! Schon der zweite Sieg in Folge, der anhand der Statistik nicht abzulesen war! 🙂 Aber gut, sorum ist es mir auch lieber!

Jetzt kann das Trainer-Team rund um Miro Klose ruhig arbeiten und die anstehende Länderspielpause nutzen!

RelVoSprung -8/+5

Endlich gehts Richtung Mittelfeld mit dem FCN! Kein Abstiegskampf mehr! Das beruhigt doch sehr!

In der Tabelle steht Schalke wieder ganz oben, nach einem 1:0-Sieg über Elversberg, die dadurch auf 3 stehen. Dazwischen Paderborn, die heute aber noch in Magdeburg siegen könnten.

Aber Ende weiterhin Magdeburg, die aber den Vorletzten Dresden überholen könnten. Braunschweig auf 16 spielt heute auch noch. Also warten wir das UPDATE ab.

Fans:

Sehr geil was beide Lager hier aufgezaubert haben. Die Heimfans mit einer unglaublichen Pyroshow, die zu Beginn für eine Spielunterbrechung gesorgt hat. Aber auch die zahlreich mitgereisten Glubberer waren laut und farbenfroh unterwegs! Das macht Freude, wenn wir auswärts so stark auftreten!

Jetzt kann der Glubb die Länderspielpause nutzen! Hoffentlich kehren alle Nationalspieler, vor allem Markhiev, gesund von den Einsätzen wieder, damit wir zuhause gegen Bielefeld da weitermachen können, wo wir am Freitag aufgehört haben: Beim Gewinnen!

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Danke für die Bilder Dominik und Dominik!


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Bomber Manolo on November 2nd, 2025

Diese Überschrift ist das Gegenstück zu meinen Berichten „wie kann man dieses Spiel nicht gewinnen“ aus der Vorsaison. Damals sind wir verzweifelt, weil der Glubb seine Überlegenheit nicht in einen Sieg verwandeln konnte. Gestern haben wir das Gegenstück erlebt: Der Glubb ließ sich einschnüren und hat aufgrund seiner zwei toll rausgespielten und verwandelten Chancen einen Sieg “heimgeschaukelt”. Der 1.FC Nürnberg schlägt Eintracht Braunschweig mit 2:1 und lässt ein ratloses Publikum zurück. Klar, gestern stand das Gewinnen an oberster Stelle, dementsprechend auch der Jubel in der Kurve, aber wenn das doch noch schiefgegangen wäre, würden wir heute ganz andere Dinge diskutieren, als über 4 Spiele in Serie ungeschlagen. Aber dazu dann mehr im Fazit.

Der Glubb gibt den Ton an, aber schon nach 10 Minuten überlässt er der Eintracht den Ball. In der 15. Minute liegt der Ball im Netz hinter Reichert, aber der Schlussmann wurde gefoult, weshalb der Treffer zum Glück nicht zählt.

Plötzlich rumpelt Drexler über den halben Platz, schickt Stepanov über rechts, der kann sich durchsetzen und flanken. Lubach leitet den Ball gekonnt mit der Brust auf Justvan weiter, der ihn zurück in die Mitte vor das Tor chippt, wo Zoma völlig freisteht und den Ball volley in die Maschen wuchtet! TOOOR! Ja! 19. Minute! Geiles Ding! Wichtig heute!

Danach lässt sich der Glubb wieder fallen, statt den Schock des Gegners auszunutzen. Hab ich schon oft bemängelt.

Torjubel Finn Ole Becker

Dann die 33. und Yilmaz erkämpft den Ball mit einer mega Grätsche in der eigenen Hälfte. Leitet sofort auf Zoma, der über link Tempo aufnimmt, abbricht und quer in den 16er passt. Justvan steigt über den Ball, wodurch der völlig freie Finn Ole Becker am langen Pfosten überlegt einschieben kann! TOOOR! Ja, endlich mal ein entspannter Sieg?

Nicht bei unserem Glubb! Braunschweig bekommt vor der Pause einen Freistoß. Köhler flankt auf den kurzen Pfosten, wo Ehlers mit der Zehenspitze den Ball ins Eck lenkt. Nur noch 2:1. Musste ja wieder sein.

Nach der Pause war allen klar, wir müssen jetzt die erste Viertelstunde überstehen – doch diese Viertelstunde hörte nicht auf. Braunschweig biss sich in der Nürnberger Hälfte fest.

In der 47. wurde ein möglicher Elfmeter für Braunschweig vom VAR geprüft, zum Glück wars keiner. Meine Nerven.

Die 63. Minute hat plötzlich eine Chance für den Glubb: Die EINZIGE Ecke der Heimmannschaft schlägt Justvan auf Drexler, der per Kopf über das Tor zielt. Dann wechselt Klose gleich drei Spieler aus, doch es ändert sich nichts. Die gelben hängen weiter in unserer Hälfte rum.

Es wird schlimmer, Reichert muss in der 71. gegen Sanes Schuss aus 13 Metern per Faust retten. In der 82. ist es wieder Sane, der nach einer Ecke volley verzieht.

In der 84. Minute kommt endlich Grimaldi, der zumindest ab und zu den Ball in der gegnerischen Hälfte festmachen kann. Trotzdem rennen die Niedersachsen weiter an.

Dann die Nachspielzeit und Reichert muss Kopf und Kragen riskieren: In der 92. Minute gibt es nach einem schmerzhaften Zusammenprall mit Ehlers Freistoss für den Glubb und die Ampelkarte für Ehlers. Jetzt endlich kommt Braunschweig nicht mehr so einfach durchs Mittelfeld und dann ist endlich Schluß! Heimsieg!

Fazit:

Torjubel Zoma

Habe ich bei den Niederlagen zu Beginn der Saison immer wieder hinterfragt, wie wir über Klose reden würden, wenn das entscheidende Gegentor nicht gefallen oder gar die Chancen zu einem Sieg verwertet worden wären. So muss ich auch jetzt fragen, wie es verhielte, wenn Braunschweig die Druckphase für ein 2:2 genutzt hätte? Es wäre die Hölle los und Trainer Klose stünde wieder zur Disposition. Denn die zweite Hälfte war unterirdisch. Und wir reden hier über einen Gegner, der Seitenwechsel regelmäßig ins Aus gebolzt hat. Spielen wir so gegen Schalke oder Hannover, dann scheppert es gewaltig!

So gab es gestern “Miro Klose”-Sprechchöre nach dem Spiel, die der Trainer dankend und winkend entgegennahm. Ich mag den Kerl auch und bin weiterhin der Meinung, dass seine ruhige Art genau das richtige für das “Umfeld” in Nürnberg ist. Doch bei solchen Leistungen bringt auch die ruhige Art nix.

Manch einer vermutet auch, dass die Ära mit Klose zum Saisonwechsel ganz “unsexy” zu Ende geht, weil einfach der Vertrag nicht verlängert wird. So würde Klose nicht entlassen und der Glubb könnte mit einem anderen Trainer weitermachen. Gesichtswahrend für beide Seiten. Aber ja, das ist nur eine, zugegeben ziemlich oft wiederholte These gewesen. 😉

Statistik: Tore 2:1, Torschüsse 5:12, Ballbesitz 47:53%, Zweikampfquote 55:45%, Ecken 1:9, xGoals 0,55:1,28! Die Statistik ist ein Desaster! Einzig die Zweikämpfe stimmen mich positiv – und natürlich die wichtigste Statistik: Die erzielten Tore! Der Rest macht einem Angst. Das muss in Dresden besser werden!

RelVoSprung -11/+2

Endlich ein größerer Sprung von der Abstiegsregion weg! Platz 12 für den Glubb! Dafür ziert jetzt die Westvorstadt Platz 16 nach einer 2:1-Niederlage in Paderborn – dem neuen Tabellenführer. Auf 17 nun der nächste Gegner Dresden, der 2:0 bei der Hertha verlor und am Ende weiterhin Magdeburg nach einer 2:0-Niederlage im Kellerduell in Bochum.

Hinter dem neuen Spitzenreiter SCP nun die Schalker auf Platz 2 nach einer 2:1-Niederlage in Karlsruhe. Elversberg auf drei nach einem 2:2 gegen Hannover.

Fans:

“Als ich noch ein ganz kleiner Bub war…”

Die 33.000 Zuschauer haben mich echt positiv überrascht! Denn von den Gästen waren nicht so viele Fans mitgekommen, wie ich erwartet hatte. Vielleicht haben auch die relativ milden Temperaturen dazu beigetragen, dass sich einige kurzfristig zu einem Besuch entschieden haben.

Mitten in der zweiten Hälfte herrschte plötzlich Stille im Stadion – sogar von die Braunschweiger stellten den Support ein. Aber nicht wegen des Spiels, sondern wegen eines medizinischen Notfalls in der Nordkurve. Hoffentlich geht es allen beteiligten gut. Eine sehr respektvolle Aktion.

Mein Bild hier heute zeigt die Verkörperung der Ultras-Hymne in der 60. Minute “Als ich noch ein ganz kleiner Bub war, da nahm mich mein Vater mit zum Glubb”. So wurde auch ich zum FCN gebracht. Herzerweichend, dass es immer noch so gelebt wird!

Jetzt bitte mit breiter Brust in Dresden spielen, konsequent Chancen verwerten und vor allem GEWINNEN! Bitte, lieber Glubb!

Alles für rot-schwarz

 


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