Leider wieder ein Geisterspiel im Max-Morlock-Stadion, weil die 7-Tages-Inzidenz auf über 50 in Nürnberg gestiegen ist. So brauchte ich also wieder ein Bild für den Blog-Bericht, und siehe da: Als ich nach dem letzten Heimspiel gegen Karlsruhe suchte, da tauche FCN – Karlsruhe 1:1! Schrecklicher Grottenkick! (Bild von 2019 übernommen) auf. Also, alles wie immer? Doch dazu später mehr, denn der 1.FC Nürnberg verspielte im 5. Saisonspiel zum 4. Mal einen Vorsprung und rutscht langsam aber sicher in der Tabelle nach unten. Heute wars enttäuschend.

Der Glubb spielte von Beginn an sicher, gab aber bald das Heft aus der Hand. Nach ein paar Schüssen über das Gästetor war es Lohkemper, der aus gut 20 Metern abzog – der Ball wurde abgefälscht und zu einer unhaltbarer Bogenlampe. 1:0! Ja! Endlich mal wieder ein Geschenk!

Danach plätscherte die Halbzeit so hin und 8-Minuten-Knipser Schäffler musste zur Pause in der Kabine bleiben. Nach der Pause geschah wieder nix besonderes. Beide Teams brachten wenig zustande. Doch in der 53. Minute hatte der KSC eine Offensiv-Aktion schon fast verspielt, als noch einmal ein Ball in die Mitte geschlagen wurde. Da stand der seit 8 Minuten im Spiel befindliche Wanitzek völlig frei und köpfte ein. 1:1. Hätte ich hier ein Smilie, dann würde er mit den Augen rollen.

Danach rannte der FCN an, aber ziemlich kopflos. Trainer Klauß versuchte noch einmal alles und wechselte 3 Spieler auf einmal: Nürnberger, Dovedan und Schleusener im Spiel, aber nur Schleusener hatte noch mal eine gute Chance, die Gersbeck aber halten konnte. Dabei war der Glubb aber nach einer Ampelkarte für den Badener Kother sogar in Überzahl. Dann hatte Schiedsrichter Osmers ein Einsehen und pfiff ab.

Fazit:

Also ich weiß schon, ich selbst rede von Geduld und Zeit für den neuen Trainer. Doch heute kann auch ich die Enttäuschung nicht verbergen. Die Tatsache der Verspielens vor Führungen empfinde ich nicht so schlimm, denn im Endeffekt ist es völlig egal, wann die Tore fallen, das Endergebnis zählt. Schimmer finde ich aber, dass die Spielweise für mich eher einen Rückschritt vollzogen hat, statt sich weiter zu verbessern. Heute war es wie in der vergangenen Saison: Hinten immer für ein Gegentor gut (Beim Gegentor waren Mühl und Valentini wieder viel zu weit vom Stürmer entfernt), vorne ideenlos. Kontermöglichkeiten schlampig zu Ende gespielt und so weiter. Vielleicht wirds besser, wenn Schäffler durchspielen kann. Dann fällt auch der verspielte Hack nicht mehr so ins Gewicht.

Empfand ich das 2:2 auf Pauli noch als Fortschritt, weil wir es nicht doch noch verloren, so empfinde ich das 1:1 heute als Rückschritt!

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 13:8, Ballbesitz 50:50%, Zweikampfquote 50:50%, Laufleistung 116:114km, Ecken 5:5. Natürlich sieht man hier, dass das Unentschieden gerecht war. Aber gerade das ist das Ärgerliche, denn der KSC ist nun wirklich kein Team das von der Tabellenspitze kommt und gerade irgendwie einen Lauf hätte. Ich fasse es nicht. Noch habe ich Geduld, aber heute wurde sie sehr strapaziert.

RelVoSprung -3

Ich fürchte, ich muss doch bald wieder in den Modus der letzten Saison wechseln und beide Relegationen beobachten.

Nun geht es zu Eintracht Brauchschweig, wieder ein Team aus dem Tabellenkeller. Der Glubb der letzten Jahre wäre Aufbaugegner… hoffentlich entwickeln wir uns weiter.

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Der FCN beim FC St. Pauli Nürnberg auf St. Pauli, normal immer eine Reise wert – vor allem für die Fans, diesmal aber nur 1.000 Zuschauer am Millerntor erlaubt, das Bild ist schon etwas älter. Auf dem Platz zwei wirkliche Vollblut-Stürmer: Guido Burgstaller seit neustem auf St. Pauli und beim Glubb das herbeigesehnte Debüt von Manuel Schäffler. Alle rechneten mit einem Torfestival. Leider vergeigte der FCN wieder zwei Führungen und kann sich über den Auswärtspunkt freuen. Aber auch der Videobeweis spielte wieder eine Rolle.

Nürnberg startete fast schon wie im Traum: Nach der ersten Aktion zappelte der Ball gleich im Pauli-Netz! Hack war freigespielt worden, hatte sich durchgesetzt und lupfte den Ball ins Tor – doch leider Abseits. Nur wenig später fing Geis einen Fehlpass ab und schickte Lohkemper perfekt auf die Reise. Dieser legte in die Mitte, wo Manuel Schäffler mit seinem ersten Torschuss sein erstes Tor für den Glubb knipste! Bäm! 1:0 in der 8. Minute!

Der geneigte Leser weiß aber schon was folgt… richtig, der FCN stellte wieder das Spielen ein. Nach einiger Zeit befreite man sich dann doch und hatte eine dicke Möglichkeit: Schäffler konnte einen Ball festmachen und legte für Hack am Elfmeterpunkt auf – leider knallte Robin das Ding in die Wolken.

Wenn Du solche Dinger nicht machst… Pauli drückte und nach einer Spielunterbrechung meldete sich der Keller in Köln: Kraus hatte Minuten vorher Kyereh am Fuss berührt. Elfmeter und Zalazar verwandelt sicher. 1:1.

Nach der Pause der Club wieder mehr Zug zum Tor: Nürnberger zieht ab und Avevor bekommt ihn an die Hand. Wir erinnern uns an unser Spiel in Regensburg, als ich hinterher meinte wir sollten trainieren wie man Hände anschießt. Der Elfer wurde gepfiffen, Geis trat an und verwandelte Zentimetergenau ins Eck! 2:1! Klasse!

Muss ich erwähnen….? Ach egal, Pauli drückte wieder. In der 70. Minute musste Schäffler völlig entkräftet raus und auch Lohkemper hatte sich aufgearbeitet. Es kamen Köpke und Schleusener – und letzterer hatte plötzlich das 3:1 am Fuss, doch leider nahm er den Ball zu schlampig mit und verdattelte die Chance. Fast im direkten Gegenzug kommt Pauli zum Flanken, der Ball landet bei Buballa, der einen Sonntagsschuss aus dem Fussgelenk lässt… 2:2, Valentini sah hier nicht gut aus, weil er nicht störte.

Zum Ende ging es noch mal hin und her, Schleusener hatte noch eine dicke Chance, bei der er einfach mal abschließen muss! Aber Torwart Mathenia hatte Gelegenheit sich auszuzeichnen. Schlusspfiff.

Fazit:

Ja Leute, es ist noch viel Sand im Getriebe. Aber der Pauli-Trainer hat es richtig erkannt: Die dickeren Chancen hatte der Glubb! Wenn man hier noch etwas konsequenter werden würde, könnte man auch mal wieder gewinnen. Aber am meisten freue ich mich heute für Schäffler! Denn für einen Stürmer ist es zwar immer wichtig zu treffen, aber das erste Tor ist das wichtigste, das nimmt den Druck. Nun drücke ich dem Manuel die Daumen, dass er gesund bleibt, dann wird er unserem Spiel sicher gut tun!

Auf der anderen Seite wundern wir uns aber über Valentini, der seit längerem hinter seiner Leistung zurückbleibt. Auch heute wieder. Wenn das so weitergeht, dann schreibt die BILD bald vom Kapitänsbinden-Fluch!

Zudem sollte der Glubb vielleicht mal einen Psychiater konsultieren: Denn seit Saisonbeginn 2019/20 hat der Glubb bereits 32 Punkte nach Führung verspielt!

Statistik: Tore 2:2, Torschüsse 20:10, Ballbesitz 58:42%, Zweikampfquote 62:38%, Laufleistung 119:116km, Ecken 7:1. Das ist selbst für ein Auswärtsspiel zu wenig, unsere Jungs müssen mal an den Zweikämpfen arbeiten. Aber auch klar, Hack war heute so verspielt, jeder Ballverlust zählt als verlorener Zweikampf.

RelVoSpung -/+2

Wir sind mit 5 Punkten genau zwischen beiden Relegationen, was wichtig ist für die Ruhe im Verein. In der Tabelle setzen sich Hamburg und Kiel etwas nach oben ab und Fürth, Karlsruhe sowie Würzburg etwas nach unten.

Nun wäre es extrem wichtig im kommenden Heimspiel gegen den Karlsruher SC einen Sieg einzufahren. Wenn man dann noch eine Entwicklung erkennen kann, sind wir doch alle glücklich!

Nun hoffen wir auf eine friedliche und konstruktive Jahreshauptversammlung beim 1.FC Nürnberg. Ich hoffe Ihr seid alle dabei!

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Bomber Manolo on Oktober 18th, 2020

Mal wieder ist Jahreshaupt-versammlung beim ruhmreichen FCN, aber dieses Mal wartet jene mit einem Novum auf: Aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal in der 120jähigen Glubb-Geschichte kann man diese Veranstaltung nicht in einer Halle oder einem Saal besuchen, sondern nur online! Wenn man sich so ansieht, wie die Zahlen der Neuinfizierten zuletzt wieder steigen, eine absolut vernünftige Entscheidung!

Die Aufmerksamkeit für diese JHV ist ziemlich hoch, was an der Online-Tatsache liegen kann, oder aber auch daran, dass es für 3 Plätze im Aufsichtsrat ganze 18 Kandidaten gibt!!

Viele Zeitungen und Online-Magazine haben genauso wie der Verein ganz neutrale Übersichten zur Verfügung gestellt, bei denen man sich vorab informieren kann, wie z.B. hier bei den Nürnberger Nachrichten.

Der Glubb-Blog hat hier den Vorteil NICHT zu dieser Neutralität verpflichtet zu sein! Die langjährigen Leser wissen, dass obwohl bei den Spielen meistens ausgeglichen und abwägend, ich hier doch immer mal einen Standpunkt vertreten kann.

Spieler, Grethlein, Könige und Ruhe

Vorne weg noch zwei Dinge: Eine “Online-JHV” birgt sowohl Chancen wie auch Gefahren! Für mich als Demokraten steht bei den Vorteilen ganz klar die Möglichkeit einer Teilnahme für viel mehr Mitglieder, da kein An- oder Abreise unter der Woche organisiert werden muss! Zudem dürfte es größeren Fan-Gruppierungen diesmal nicht möglich sein mit Buh-Rufen und Pfeifkonzerten Einfluss auf die Versammlung zu nehmen. ABER auch mir ist klar, dass bei einer Teilnehmerzahl im hohen Tausenderbereich die Wortmeldungen der Mitglieder den Rahmen leicht sprengen können, was eventuell zu einer Welle von “Versammlung verlassen”-Klicks führen könnte. Denn merke: Die Vorstellung der Kandidaten dürfte selbst Nicht-Griechen zu Aeternitas beten lassen, da selbst falls sich jeder Kandidat kurz fasst und exakt bei seinen 3 Minuten Vorstellung bleibt, es eine Stunde dauern dürfte! Ich hoffe dass die Mitglieder vernünftigerweise diesmal auf den Bericht der “Fädder-Fohna im Nachbarsgaddn” verzichten mögen!

Spieler:

Natürlich ist die Überschrift etwas provokant, denn auch ich freue mich verdiente Spieler aus alten, womöglich erfolgreicheren Zeiten beim Glubb zu sehen. Doch ist der Aufsichtsrat das richtige für ehemalige Spieler? Wir merken uns: Der AUFSICHTSrat soll die Vereinsführung beAUFSICHTIGEN und ggf. Schlüsse ziehen!

Ganz klar, ich schätze Öchler (“für Deutschland, Klinsmann raus!”), Driller (ich trage sein 2001-Aufstiegsshirt heute noch) und Pokalsieger Pagenburg sehr! Dennoch fürchte ich dass die viel geforderte “sportliche Kompetenz” hier leicht zu einem Gegenpol zur sportlichen Leitung im Verein führen kann und somit zu Unruhe!

Zudem käme hinzu, dass die Presse womöglich dann nicht mehr den Aufsichtsratssprecher um Stellungnahmen bitten würde, sondern den Ex-Spieler, was wieder Unruhe oder ausgeplauderte News zur Folge haben könnte. Zeiten, die wir gottlob hinter uns gelassen haben.

Grethlein:

Was mich zu Dr. Thomas Grethlein führt, ein wahrhaft verdienter Aufsichtsratsvorsitzender. Denn während sich einige über seinen TV-Auftritt mit Bierflasche und Zigarre, laut “Eff Zeh Änn” brüllend, echauffierten, war ich begeistert. Denn, stehen wir nicht auch mit Bier, vielleicht Kippe und Anfeuerungsrufen im Stadion? Ist es also nicht einer von UNs? Schüttelt man nicht vielerorts den Kopf über die “Häppchen speisenden Schicki-Mickis” in der Vereinsführung?

Dazu muss unbedingt mal erwähnt werden, dass in der allgemeinen Wahrnehmung offenbar nicht durchgedrungen ist, dass es nicht nur Meeske war, der den 1.FC Nürnberg wieder bei der regionalen Wirtschaft “salonfähig” gemacht und den langfristigen Deal mit der Nürnberger Versicherung auf den Weg gebracht hat. Herr Grethlein hat hier ein hervorragendes Standing, hab ich mir sagen lassen, also finde ich hat er auch seine Wiederwahl verdient.

Könige:

Wenn es irgendwo Aufmerksamkeit gibt, dann gibt es auch immer die Leute, die sich darin sonnen wollen. So ist auch der Kren-König aus Baiersdorf (“bayerischer Kren” aus Franken) wieder bei der Wahl dabei, nachdem er 2018 mit seiner Kandidatur und der eigenartigen Satzungsänderung gescheitert war. Irgendwie werde ich nicht schlau aus seinem Engagement. Mal tritt er an mit einer ganzen “Mannschaft” für den Aufsichtsrat und will Pro Club 2020 verkünden, ist dann aber als Sponsor im Stadion einer, der nach einer Choreografie das Geld vom Verein zurückfordert, weil das Schamel-Schild nicht zu sehen war! Vielleicht fragt ja mal einer nach in der Versammlung? 😉

Aber das scheint nicht der einzige König zu sein. Ich meine, mir ist klar dass es Wahlkampf ist und man auf sich aufmerksam machen möchte. Aber wenn jemand das gesamte Pressehaus Nürnberg angeht, nur weil er mit seinem Kurzsteckbrief nicht einverstanden ist (Bayraktar), dann malt man sich doch als Mitglied aus, was er erst als gewählter Aufsichtsrat machen würde, wenn er mit etwas nicht einverstanden ist.

Ruhe:

Dass wir in den letzten Jahren beim 1.FC Nürnberg einen Aufsichtsrat haben, der sich durch strukturiertes und vor allem ruhiges Arbeiten hervortut, ist ein sehr wertvolles Gut! Die Zeiten, in denen sich gefühlt jeder Aufsichtsrat vor ein Mikrofon stellte, Internas ausplauderte und teilweise deswegen Trainerkandidaten von einem Engagement in Nürnberg absahen, gehören der Vergangenheit an.

Zudem gehört der FCN zu den 5 Mannschaften in 1.und 2. Liga, der die Corona-Krise bisher unbeschadet überstanden hat, was absolut für eine Weiterarbeit des bisherigen Gremiums spricht.

Eine derartige Leistung ist aber leider in der Presse ziemlich untergegangen. Aber klar, davon berichtet kein “Edel-Fan” und man kann nicht meckern, darum fand es beim Boulevard keine Beachtung…

Fazit:

So wie ich bei politischen Wahlen fordere, dass sich Wähler informieren, so fordere ich das für FCN-Mitglieder eben auch. Da Sie, werter Leser, hier gelandet sind, sind sie schon mal auf dem richtigen Weg, meine ich.

Natürlich ist das geschilderte hier meine persönliche Einschätzung, die sich aber auf Informationen stützt, die ich nicht für mich behalten wollte.

Ich plädiere dafür, die erfolgreiche Arbeit (Gesundung des Vereins) weiter zu führen und die Ruhe im Gremium zu bewahren. Inwiefern es sinnvoll ist, dass ein Aufsichtsrat nach seiner Wahl weiterhin im Glubbforum posten möchte (Heider), sei Mal dahingestellt. (Update: Peter Heider hat gemeldet, dass er “nur im Falle seiner Nichtwahl dem Forum erhalten bleibt”, danke für den Hinweis!)

Wir benötigen gut vernetzte Personen, wie Dr. Thomas Grethlein und Menschen, die sich mit Wirtschaft auskennen und langfristig denken, wie Prof. Dr. Matthias S. Fifka!

Denn dafür wählen wir diese Leute, damit wir Fans wieder “von Spiel zu Spiel” denken können!

Auf eine friedliche und zügige Mitgliederversammlung!

Hier finden Sie die Tagesordnung


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Bomber Manolo on Oktober 5th, 2020

Unser Glubb kann net “normal”! Unser Glubb braucht immer “Drama”! Wer da gedacht hatte, der überzeugende Heimspieg gegen Sandhausen leutet die rosa Zukunft ein, der erinnert sich vielleicht an meine Worte von vor der Saison: Erstmal kleinere Brötchen backen. Der 1.FC Nürnberg war beim Montagabendspiel vor Publikum 2x in Führung gegangen, hat diese 2x wieder aus der Hand gegeben und in der Nachspielzeit die Niederlage kassiert: Nach dem 2:1 stand man sogar auf Platz 1 der Tabelle – letztendlich rauschte man bis auf Platz 11. Wieder mal was völlig “verglubbt“! Aber vielleicht ganz gut, dass wir nicht Tabellenführer wurden.

Endlich mal legte der FCN beim einem Heimspiel los wie die Feuerwehr und erwischte einen Auftakt nach Maß: Lohkemper hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und bilderbuchmäßig nach innen geflankt, wo Robin Hack mit einem sehenswerten Flugkopfball zum 1:0 traf! In der 2. Spielminute! Wahnsinn!

Aber wie so oft stellte der Glubb dann zunehmend das Spiel ein, die Lilien kamen immer häufiger vors Tor. Mathenia konnte sich ein ums andere Mal auszeichnen. Die dickste Chance hatte Ex-Westvorstädter Dursun mit einem Pfostentreffer, dessen Abpraller Mathenia recht glücklich sichern konnte. Mit einer Führung ging es in die Pause.

Nach der Pause rannte Darmstadt weiter an und kam in der 56. Minute zum Ausgleich: “Ausgerechnet” Dursun rannte einen Ball mit dem Hinterkopf in die Maschen – 1:1. Nun aber wachte der FCN wieder auf und machte Druck! Warum nicht gleich so, dachte man, als Felix Lohkemper bereits in der 61. Minute mit einem Solo und einer Bogenlampe ins lange Eck die Führung wieder herstellte! Riesen Jubel im Max-Morlock-Stadion! 2:1 und der Glubb sogar Tabellenführer!

In der Folge war dann Nürnberg sogar näher dran am 3:1, als in der 76. Minute der erst eine Minute zuvor ausgewechselte Nürnberger fehlte, den Darmstädter Mehlem als 6er nicht stören konnte und der ins lange Eck traf. 2:2, ärgerlich.

Dann die Nachspielzeit, der Glubb warf noch mal alles nach vorne, aber viel zu ungestüm. Zrelak foulte Höhe Mittellinie, weshalb es noch mal Freistoß in der allerletzten Minute gab. Ex-Glubberer Kempe schlug den Ball nach innen, wo der nächste Ex-Westvorstädter Rapp zum 3:2 einköpfte. Was is nur mit diesem Stadion los, dass hier immer diese grünen treffen müssen. Aus.

Fazit:

Ebenso wie der Heimsieg letzte Woche verdient war, so war diese Heimniederlage heute verdient. Zwar machten Lohkemper und Mühl richtig Spaß, dafür blieben andere aber einiges schuldig – leider auch Valentini, der sogar nach dem Spiel seine Truppe als Kapitän NICHT in die Kurve führte, das gehört sich aber so!

Leider hat sich auch unser junger Trainer vercoacht: Nürnberger vom Platz zu nehmen, weil hier keiner Druck auf den Ballführenden ausgeübt hat. Dann noch ein Blick auf die…

Statistik: Tore 2:3, Torschüsse 12:18, Ballbesitz 33:67%, Zweikampfquote 50:50%, Laufleistung 118:114km, Ecken 3:7. Das spricht Bände! Eine wirklich verdiente Niederlage, ABER gegenüber den letzten beiden “Grotten-Jahren” sehe ich mit der Zweikampfquote und vor allem er Laufleistung, dass hier eine andere Truppe auf dem Rasen steht! Also MUND ABWISCHEN, WEITER GEHTS!

RelVoSprung -2

Wie oben erwähnt hätte uns ein 2:1-Sieg heute auf Platz 1 gespült, aber vielleicht gar nicht so schlecht, dass das nicht gleich geklappt hat. Denn sonst wäre das “Umfeld” bald wieder “enttäuscht”, wenn wir nicht dauerhaft von Platz 1 grüßen! Wäre zudem auch keine richtige Tabellenführung gewesen, denn der HSV hat wegen eines Corona-Falles in Aue nicht gespielt. Ansonsten gibt es zu berichten, das sich mit Kiel, Hannover und Hamburg der komplette Norden auch im Norden der Tabelle angesiedelt hat. Gleich auf 4 Sandhausen, was unseren Heimsieg auch noch etwas aufwertet. Die Saison ist noch jung! Geben wir der Truppe und dem Trainer Zeit!

Fans:

Tja so ist das eben, wenn kein Megaphon-Mann dauerhaft beschallt: Wenn die Truppe schlecht spielt, dann is halt auch mal still im Stadion. Ansonsten war ich heute von der Unterstützung wieder begeistert. Viele sangeskräftige Fans heute im Rund!

Aber leider war es auch heute wieder nicht “ausverkauft”: 6.700 Zuschauer statt der erlaubten 9.000! Ich denke der Montag ist auch nicht jedem genehm. Mal sehen, das nächste Heimspiel gegen Karlsruhe ist ein Freitag, vielleicht kommen da mal ein paar Leute mehr! Und vielleicht kommt dann die Truppe nach dem Spiel auch wieder in die Kurve…

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Bomber Manolo on September 27th, 2020

JAAA! Nach dem Punkt auswärts zum Saisonbeginn gewinnt der Glubb den Heimauftakt gegen den SV Sandhausen mit 1:0 und hat nun erstmal die ersehnte Ruhe für den Saisonstart! Der FCN erspielte sich ein deutliches Übergewicht im Spiel und hätte wirklich höher gewinnen müssen. Ansonsten war das Spiel wie auch Fan-Rückkehr ins Stadion nach dem Corona-Lockdown ein voller Erfolg! Wir freuen uns bei beiden Punkten auf eine Steigerung (natürlich nicht bei den Corona-Zahlen)!

Zu Beginn wurde uns allen Angst, denn der Gast aus Sandhausen gab den Ton an und zwang Torwart Mathenia zu zwei Glanzparaden! Dann erst konnte auch der Glubb auf das Tor der Gäste spielen und hatte Möglichkeiten: Die größten hatten Hack mit einer Doppelchance, doch Geis mi einem zu zentralen Distanzkracher. Doch Torwart Fraisl. Später dann Aufregung am Platz: Linsmayer musste nach einem Zusammenprall mit Dovedan mit einer Halskrause vom Platz getragen werden. Respekt zollte das Nürnberger Publikum mit Applaus für den Verletzten. Klasse, so macht man das!

Nach der Pause schaffte es der Glubb die Gäste über weiter Strecken in der eigenen Hälfte einzuschnüren und Chancen zu generieren. Doch plötzlich war Sandhausen mit einem Konter durch und der Ball trudelte…. zum Glück nur an den Pfosten. Dann der Glubb mit einem Konter und Überzahlsituation, doch der freigespielt Dovedan schaffte es den Ball am Tor vorbei zu wuchten! Unmöglich!

Danach noch weitere Möglichkeiten, doch Torwart Fraisl war nun warmgeschossen. Dann der 13. Eckball für Nürnberg, am zweiten Pfosten steht Mühl völlig blank und kann ins lange Eck einköpfen! JAAA! TOOOR! 1:0! Riesenjubel! Ich habe aber an mich gehalten und hab keine Leute umarmt – nicht mal abgeklatscht!

Nun aber die alten Verhaltensmuster: Der Glubb zog sich zurück, Sandhausen kam nun. Doch Robert Klauß wechselte und brachte mit Singh und Köpke Offensivkräfte, sodass Nürnberg doch noch offensiv auftrat. Dann antizipierte Singh bei einem Rückpass richtig und stand alleine vor Fraisl, doch statt einfach vorbeizulaufen und ins leere Tor zu schieben versagtem dem jungen Kerl die Nerven. Es wäre die Entscheidung gewesen. Doch nach ein wenig Zittern in der Nachspielzeit wars überstanden: Heimsieg!

Fazit:

Auch wenn es noch recht holprig war, die Truppe spielt besseren Fussball als letztes Jahr! Gut, mach der ein oder andere sagen, da gehört nicht viel dazu, aber trotzdem ist eine Entwicklung zu erkennen – 26:7 Torschüsse sind eine stolze Zahl! Teilweise ist es aber dennoch zum aus der Haut fahren, wie die Chancen versemmelt werden. Ich für meinen Teil hoffe sehr dass Manuel Schäffler bald fit wird und dann diese Chancen echt knipst – wofür man ihn geholt hat.

Die Defensive steht gut, auch wenn es oft recht ungelenk aussieht, wenn Mühl und Sörensen Bällen verteilen und teilweise ein Raunen durch das Stadion geht. Aber bei zu Null haben die Freunde da hinten alles richtig gemacht! Weiter so!

Statistik: Tore 1:0, Torschüsse 26:7, Ballbesitz 58:42%, Zweikampfquote 46:54%, Laufleistung 112:109km, Ecken 14:10. Der Sieg geht voll in Ordnung, das sieht man – und dass er zu niedrig ausgefallen ist, auch.

RelVoSprung: 0 Punkte

Ich verzichte nun wieder auf das Zählen zur Abstiegsrelegation, sie wie früher halt auch immer. D.h. dass die +4 nun nicht mehr auftauchen. Hoffen wir mal, dass wir in der 2. Liga auch nie wieder darauf zurückkommen müssen. Und ja ich weiß, ich habe dafür plädiert, in Nürnberg kleinere Brötchen zu backen, dennoch schielen wir alle doch nach oben, also werde ich damit weitermachen. Ganz vorne steht weiterhin Aue aufgrund des Kantersiegs in Würzburg zum Auftakt. Doch die haben ebenso 4 Punkte aus zwei Spielen wie eben wir, Pauli, Bochum, Osnabrück und Kiel – doch der HSV könnte morgen noch an uns allen vorbeiziehen. Warten wir es ab, die Saison ist noch lange!

Fans:

Herrlich wieder ins Stadion zu dürfen! Klar, einige hatten noch Hemmungen wegen Corona. Aber ich für mich habe einfach gesagt: Ich halte Abstände ein, ich trage Mundschutz und es ist im Freien. Jeder Supermarkbesuch ist gefährlicher. Und ich empfinde es als wichtig, dieses Angebot anzunehmen um wieder etwas Normalität in unser Leben zu lassen. Wie damals als die Biergärten wieder aufgemacht haben: Es war echt ned subber zu viert an einem Tisch mit Abstand sitzen zu müssen. Aber wir haben es gemacht, um Schritt für Schritt zurück zum Leben zu kommen. Aber auch völlig klar, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss. Bis jetzt habe ich aber vernommen, dass beim nächsten Mal mehr Fans dabei sein wollen! Auf gehts! Gehma naus zum Glubb!

Während des Spiels herrschte sogar Stimmung auf den Rängen! Klar, nicht so dauerhaft wie wenn unsere Ultras wieder da wären. Und ja, wir sind es nicht mehr gewohnt ohne Vorgabe eines Megaphons zu singen. Aber an die jungen Leser: So war das früher immer. Und manch einer konnte gut anstimmen, andere warteten welche Lieder von links und rechts ankamen und entschieden sich dann zum Mitsingen. So war es heute wieder! Hat Spaß gemacht! Ich freue mich auf das nächste Heimspiel!

Denn am Montag in einer Woche kommt mit Darmstadt 98 wieder eine sehr unangenehme Truppe in unser Max-Morlock-Stadion! Hoffentlich treffen unsere Jungs dann das Tor besser! Ich werde da sein!

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Saisonauftakt in der Oberpfalz, zum ersten Mal sind wieder Zuschauer zugelassen: Mit Abstandsregelung und Hygienekonzept konnten heute 3.011 Zuschauer im Stadion dabei sein. Für den Glubb fast ein Auftakt nach Maß, aber leider hatte das Schiedsrichter-Team zusammen mit dem Kölner “Party-Keller” was dagegen. Aber unter dem Strich geht das Ergebnis in Ordnung, denn beim Glubb war noch viel Sand im Getriebe – was aber auch verständlich ist bei den vielen Umstellungen. Ein Auswärtspunkt ist immer gut, wenn im Heimspiel danach gewonnen wird (alte Hans Meyer-Regel). Aber trotz des Ärgers über den Schiedsrichter bleiben wir ruhig!

Es dauerte etwas, bis der FCN in Regensburg ins Spiel kam, der SSV spielt das gleiche Spielsystem, ist darin aber etwas geübter. Schleusener hatte die erste größere Möglichkeit für Nürnberg, aber Meyer hielt. Das wäre natürlich eine herrliche Story gewesen, wenn “Mr. 96. Minute” die Saison eröffnet hätte.

Aber auch der Jahn mit guten Möglichkeiten, es ging hin und her. Doch kurz vor dem Pausentee fasste sich Tim Handwerker ein Herz uns zog ab: Das Ding zappelte im Netz! TOR! 1:0! Handwerker macht die Eröffnung! Doch auch wenn der Schuss verdeckt war, Meyer sah hier nicht so gut aus. Halbzeit!

Nach der Pause der Jahn mit Wut, rannte auf das Nürnberger Tor an. Der Glubb konnte sich kaum befreien, ehe sich dann der VAR meldete: Besuschkow hatte aus kürzester Distanz Valentini an die Hand geschossen. Zudem stand der neue Nürnberger Kapitän knapp vor der Strafraumgrenze. Nach ca. 4 Minuten vor dem Monitor entschied Dr. Matthias Jöllenbeck auf Elfmeter, den Besuschkow auch sicher verwandelte.

Wenn solche Elfmeter also wirklich “zurecht” gepfiffen werden, dann bitte in der kommenden Woche nur trainieren, wie man halbhoch dem Gegenüber an die Hand schießen kann. Meine Meinung. Denn es war nun wirklich keine “eindeutige Situation”, für mich sogar in zweifacher Hinsicht…

“Er hält ihn (den Arm) fahrlässig in die Gegend des Balles.” Spieltag 1 und schon das dümmste Kommentatoren-Zitat der ganzen Saison.”

(Stefan Jablonka auf Twitter)

Doch weiter mit dem Spiel: Regensburg und der Glubb mit offenem Visier. Schleusener braucht bei einer tollen Flanke zu lange und der Ball wurde weggekrätscht. Wenig später verlängert Zrelak auf den eingewechselten Köpke, doch der trifft bei seinem Seitfallzieher die Ball nicht richtig. Doch als wir uns noch ärgerten, verhinderte auf der anderen Seite unser Sörensen ein fast sicheres Kopfball-Tor. Dann kam der Abpfiff.

Fazit:

Natürlich wünscht man sich den “Auftakt nach Maß”, aber erinnern wir uns: Der Sieg in Dresden letzte Saison hat uns auch nicht vor einer “Horror-Saison” bewahrt. Und unsere Truppe besteht überwiegend aus den gleichen Leuten die letzte Saison in die Abstiegs-Relegation mussten – bei den vielen Fehlpässen von Zrelak konnte man davon einen Eindruck bekommen. Ich für meinen Teil hoffe dass bald Schäffler fit ist und unsere Offensive aufpeppen kann. Wenigstens war unsere Innenverteidigung mit Mühl und Sörensen ziemlich sicher! Es gibt viel zu tun, packen wirs an.

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 15:8, Ballbesitz 56:44%, Zweikampfquote 49:51%, Laufleistung (nicht verfügbar), Ecken 8:4. Bei allem Ärger über den Elferpfiff, hier sieht man dass das 1:1 für ein Auswärtsspiel in Ordnung geht.

Fans:

Fast schon mag man sagen dass es ungewohnt war mit Zuschauern im Stadion, aber schon wen langsam wieder etwas Normalität einkehren kann – in Anbetracht von steigenden Corona-Zahlen eine wacklige Geschichte, wie das kurzfristige Aussperren der Zuschauer des Eröffnungsspiels in München gezeigt hat.

Dennoch hat auch der 1.FC Nürnberg angekündigt das nächste Heimspiel vor Zuschauern abzuhalten: 10.000 Zuschauer sind zugelassen.

Alle wichtigen Infos im Überblick:

  • exklusiver VVK-Start für „Verzichter“: Montag, 21.09.2020, um 10:00 Uhr
  • VVK Start Dauerkarten-Inhaber: Montag, 21.09.2020, um 13:00 Uhr
  • „First Come, First Served“
  • zwei Tageskarten für Dauerkarten-Inhaber
  • buchbar nach vorheriger Anmeldung über unseren Onlineshop
  • nur Einzelplätze buchbar
  • ausschließlich Buchung von print@home-Tickets
  • keine Ticket-Hinterlegung
  • kein Ticket-Versand

Mehr hier auf fcn.de

Ich für meinen Teil würde mich freuen wieder meine Mannschaft im Stadion unterstützen zu dürfen. Und hoffentlich einen Sieg zu sehen!

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Es geht wieder los! Der 1.FC Nürnberg startet in eine neue Zweitligasaison, wieder in eine ungewisse – letztes Jahr schrieb ich hier von einer Wundertüte. Doch auch dieses Jahr ist es nicht anders: Zwar kehrte mit Dieter Hecking ein erfolgreicher Ex-Clubtrainer zurück an den Valznerweiher, aber (leider?) auf einer anderen Position, nämlich als Sportdirektor (Bild mit freundlicher Genehmigung vom Supporters-Club Nürnberg). Ganz klar, für mich der beste der vor ein paar Wochen zur Wahl gestandenen Kandidaten, nur damit das klar ist. Aber als Trainer hätte ich ein kleines Bisschen ihn lieber gesehen.

Wie dem auch sei, er scheint bisher seine Sache gut zu machen, seine Verpflichtungen und “Nicht-Verkäufe” (“Hack bleibt“) klingen bisher gut, aber wirklich beurteilen kann man es – wie immer – erst am Ende der Saison oder vielleicht sogar noch später.

Auf der Trainerbank “wieder” ein Neuling, diesmal sogar ein ganz frischer: Robert Klauß! Zwar kommt der von RB Leipzig, hat dort mit Rangnick und Nagelsmann gearbeitet und war sogar mal bei Schlag den Raab, aber als Cheftrainer einer Bundesliga-Mannschaft ist er eben ein Neuling.

Erwartungshaltung

Womit wir bei den Erwartungen in diesem unseren heißgeliebten Traditionsverein wären. Bekommt dieser Trainer genug Zeit? Denn wie schon Canadi kommt auch dieser mit einem neuen Spielsystem – was auch notwendig ist. Aber ein Problem dieser Spielweise ist das Einbeziehen des Torwarts, was unter Bedrängnis dazu führte, dass Früchtl gegen Augsburg und zuletzt Mathenia gegen Leipzig ein Gegentor verschuldeten. Also auch hier braucht ein neuer Trainer Zeit.

Die allgemeine Stimmung und die teilweise offen zur Schau gestellte Ernüchterung einiger nach dem wenn auch wehrlosen, aber doch erwarteten Ausscheiden gegen CL-Halbfinalist RB Leipzig, lässt nicht unbedingt auf viel Kredit schließen.

Vielleicht sollten wir alle uns noch mal kurz die 90. Minute des Relegationsrückspiels in Ingolstadt vor Augen führen: Wir waren weg, jeder von uns war am Boden zerstört, manch fränkischer Fatalismus beschwörte sogar eine Auflösung des Vereins? Hätte uns da einer eine kommende Zweitligasaison auf Platz 14 versprochen, wir hätten sie in Anbetracht von mehreren Jahren in der 3. Liga mit Handkuss genommen! Richtig?

Also rufe ich hiermit wieder auf, dem neuen Trainer-Team die Zeit zu geben, die sie für die Entwicklung benötigen!

Denn gerade das Ende der letzten Saison, das uns sehr glücklich (wenn auch nicht unverdient) in der Liga gehalten hat, sollte uns doch den Boden der Tatsachen gezeigt haben:

Ja, wir sind ein Traditionsverein und ja, wir sind 9 Mal Deutscher Meister geworden und darauf auch verdammt stolz! Aber das ist leider schon sehr lange her und jetzt ist behutsames Aufbauen angesagt. Es gibt auch Deutsche Meister die ganz in der Versenkung verschwunden sind, da wollen wir nicht hin. Lasst uns kleinere Brötchen backen!

Es gab auch positives

Positiv dagegen empfand ich, wie viele der vom Kicker heraufbeschwörten Torhüterdiskussion entgegentraten und eben keine Unruhe von aussen reintragen lassen wollen. Gut, böse Zungen würden sagen, für Unruhe sorgen wir schon selbst, aber trotzdem! 😉

Ja und natürlich die FCN-Saisonspenden! Trotz “Corona-Flaute” wurden es doch ganze 23 Fans die Vermutungen und Wünsche mit Spenden für einen guten Zweck verbunden haben. Das ist aller Ehren wert! Und man kann auch jetzt noch einsteigen (hier)!

Auf eine gute und erfolgreiche Saison

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Eine Woche vor dem Ligastart ist DFB-Pokal angesagt und da der FCN die letzte Saison nahezu komplett in den Sand gesetzt hat, musste man in der ersten Runde mal nicht gegen einen Underdog ran, sondern war selbst einer: Denn mit dem CL-Halbfinalisten RB Leipzig trat ein ziemliches Schwergewicht des deutschen Fussballs im Max-Morlock-Stadion an. Somit also die Hoffnungen auf ein Weiterkommen – in Nürnberg fast schon traditionell ein Problem – nahezu schon verschwindend gering. Aber die Hoffnung ein Stolperstein für den Favoriten zu sein ist eben immer da. Am Ende steht eine erwartete 0:3-Niederlage und eine unerwartet schwache Vorstellung des FCN zu buche. Darüber wird zu reden sein, dann heißt es aber: Mund abwischen und zum Saisonauftakt in Regensburg besser machen.

Man weiß nicht ob sich der 1.FC Nürnberg viel für das Spiel gegen Leipzig vorgenommen hat, denn nach 3 Minuten war es mehr oder weniger gelaufen: Mathenia spielte einen Befeiungsschlag dem Gegner in die Beine, der das natürlich gekonnt und überlegt zur Führung nutzte. Zwar rettete Mathenia direkt danach noch, aber der Fehler ging natürlich von ihm aus. Der Kicker eröffnet hier gleich wieder eine Torwartdiskussion, die ich mit Absicht hier nicht verlinke. Denn Trainer Klauß’ Spielsystem sieht immer wieder die Anspielbarkeit des Torwarts vor, damit dieser im Idealfall die anrückenden Gegner überspielen könnte. Das muss erst in den Köpfen ankommen und kann natürlich zu Problemen führen. Nürnbergs Nr. 2 Früchtl hat das im Testpiel gegen Augsburg auch versemmelt. Kann passieren, sollte halt nicht oft vorkommen.

Denn statt über den Torwart zu diskutieren würde mich interessieren, warum der “neue” FCN genauso wehrlos und ängstlich agierte wie in den beiden Saisons davor (Zur Erinnerung das blamable Ausscheiden beim HSV)? Klar, Leipzig ist ein anderes Kaliber als das was gewöhnlich in der 2. Liga antritt, trotzdem musste man bis zur 39. Minute warten bis der 1. Torschuss verzeichnet werden konnte. Zumindest war das Schleusener, der Held der Vorsaison.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Robert Klauß, doch auch Geis präsentierte sich in der Form der Vorsaison. CU brachte hier einen schönen Vergleich mit Bernd Schuster: “Geis wirkte wie schon in der vergangenen Saison wie ein Bernd Schuster im 21. Jahrhundert: Genial veranlagt, aber Tempo, physischer Einsatz, Handlungsschnelligkeit erfordern ein ganz anderes agieren.

Aber auch der Rest der Truppe steigerte sich nur gering, sodass bald das 2:0 für RB fallen sollte. Hwang löste sich nach Forsbergs Zuspiel von Sörensen und legte zurück auf Poulsen, der fast vom Elfmeterpunkt überlegt flach ins linke Eck abschloss. In der Schlußphase hatte dann Schleusener mit einem Kopfball die größte Chance des FCN. In der 90. Minute dann auch noch das 3:0. Leider sah Mathenia auch diesmal unglücklich aus. Zwar parierte er den Schuß von Forsberg, ließ aber den Ball in die Mitte prallen, wo Hwang einnetzen konnte.

Fazit:

Das ist schon eine gewisse Ernüchterung. Nicht dass man gegen “die Dosen” ausgeschieden ist, sondern dass es wieder so wehrlos geschehen ist. Bleibt zu hoffen dass es besser wird, ebenso wie zu hoffen ist, dass Schäffler seine Kniebeschwerden bald überstanden hat und antreiben kann.

Und wenn wir schon beim Hoffen sind, dann auch dass Mathenia seinen Kritikern keine Gründe mehr gibt eine Diskussion anzuzetteln. Denn schon klar, Sorgen müssen wir uns keine machen, denn Früchtl ist auch ein guter Torwart. Doch lieber wäre mir ein Stammtorwart, der wahrscheinlich länger hier sein wird als 1 Jahr Leihe.

So, nun Mund abputzen und Daumen drücken für das erste Saisonspiel in Regensburg! Es ist jetzt durch das Ausscheiden viel Geld für die Saisonspenden durch die Lappen gegangen, das muss jetzt in der Liga alles wieder aufgeholt werden! 🙂

Alles für rot-schwarz


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Es herrscht immer noch die Mega-Gänsehaut, wenn man sich die Aufnahmen vom 11. Juli 2020 anschaut! Fabian Schleuseners Treffer in der 96. Minute des zweiten Relegationsspiels rettete den Glubb vor der “Vollkatastrophe“, Abstieg in die 3. Liga. Zum Nacherleben hab ich den Film von Stefan Jablonka hier am Ende noch mal verlinkt. Doch nun heißt: Weiter gehts, bitte in der kommenden Saison besser machen und bitte nicht mehr gegen den Abstieg spielen müssen.

Da die Saison nun bald startet ist wieder Zeit an die Saisonspende zu denken: Der Glubb-Blog ruft hiermit schon zum 4. Mal dazu auf (17/18 – 6 Spenden, 18/19 – 10 Spenden, 19/20 – 22 Spenden) diesen positiven Trend am Leben erhalten! Darum gilt wieder: Fans verknüpfen die gesteckten oder erhofften Ziele ihres Vereins und/oder eines oder mehrer Spielers mit Geldbeträgen, die sie an gemeinnützige Einrichtungen am Ende der Saison spenden.

Abgerechnet wird erst am Ende der jeweiligen Saison, also erst wenn alle Ergebnisse sowie Auf- und Abstiege fix sind. Es soll kein Zwang sein, aber es ist echt interessant, was aus Erwartungen nach einem Jahr geworden sind und man tut dadurch GUTES!

Wie immer mache ich wieder den Anfang und Spende natürlich an FrankenHilft, die nun gemeinnützig sind und Spendenquittungen ausstellen können damit das steuerlich geltend machen werden kann.

Wer hier in die Liste aufgenommen werden möchte, bitte den Hashtag #FCNsaisonspende benutzen und einfach eine Direktnachricht auf Twitter oder auf Facebook, bzw. hier unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen:

Twitter/Faceb.NameSaisonspendeOrganisation
@glubb_blog_deBomber
Manolo
- Für jedes FCN-Tor 1,- Euro
- Für den Aufstieg 100,-Euro
- Pokalsieg: Ich setze 5 Euro bei Tipico auf Pokalsieg FCN und Spende davon die Hälfte
FrankenHilft e.V.
@Benji_ZocktBenji- Tor 1 €
- Sieg 2 €
- Unentschieden 50 ct
- Derbysieg 5 €
- Aufstieg 15 €
- Relegation 10 €
- 5 € pro Runde im DFB-Pokal
Tierheim-Nürnberg
@ChrisFCN1900Champions
League-
Sieger-
Besieger
- Tore: 2€
- Gegentor: 1€
- Siege: 10€
- Aufstieg als Meister: 100€
- Aufstieg als 2: 50€
- Aufstieg über Relegation: 25€
- Tore Köpke: 5€
- Tore Misidjan: 5€
- 1 Derbysieg: 25€
- 2 Derbysiege: 50€
FrankenHilft e.V.
@ZickZack76ZickZack- 5 Euro pro Monat Glubb Existenz an "Nürnberg gewinnt"
- 5 Euro pro vollen Monat mit Trainer Klauß (ab incl 08/2020) an FrankenHilft e.V.
- 1 Euro pro Scorerpunkt von Köpke an FrankenHilft e.V.
- 15 Euro für Nichtabstieg an FrankenHilft e.V.
Nürnberg gewinnt
und
FrankenHilft e.V.
@ApolloFCNApolloFCN- 0,25 Euro pro Punkt
- 3,33 Euro pro Derbysieg
- 50 Euro einmalig für Einsatz Wendlinger im Tor
- 10 Euro pro Eigentor Mühl
- 20,21 Euro Aufstieg
Neufundländer in Not e.V.
@TobFisTobFis- Pro Sieg: 1 Euro
- Unentschieden: 0,50 Euro
- Aufstieg: 50 Euro
- DFB-Pokalsieg: 100 Euro
FrankenHilft e.V.
@GlubbiGlubbi- Pro geschossenes Tor: 1 Euro
- Für jedes Schleuse-Tor: 96 Cent
- Für den Pokalsieg: 100 Euro
- Für den direkten Aufstieg: 50 Euro
- Platz 1 - 10: 10 Euro
FrankenHilft e.V.
@shultzieMarcus
Schultz
- je Sieg: 2 Euro
- je Tor: 1 Euro
- je Scorerpunkt Valentini: 2 Euro
- bei Aufstieg: 50 Euro
FrankenHilft e.V.
@molotov0815Kimjong-
undabdafür
- Aufstieg: 15 Euro
- Meister: 25 Euro
- Torschützenkönig: 10 Euro
- Je Pokalrunde: 5 Euro
- Je Tor: 0,5 Euro
- Tor Behrens: 2 Euro
- Einsatz Früchtl: 1 Euro
- Je Derbysieg: 5 Euro
- Je Scorerpunkt von Misidjan 1 Euro.
(Kommt noch)
@UdoSchnappingerUwe Schmitz
hat ne
Luftpumpe
- Pro Punkt: 1,- Euro
- Pro Tor: 1,- Euro
- 2. Pokalrunde: 10,- Euro
- Direkter Klassenerhalt: 5,- Euro
- Aufstieg: 10,- Euro
- Pro Frankenderby-Sieg: 5,- Euro
Rebound
und
FrankenHilft e.V.
@TOJOSCHITojoschi- Pro Sieg: 2 Euro
- Kein Trainerwechsel: 20 Euro
- Aufstieg: 100 Euro
- Pro Köpke Tor: 5 Euro
- Pro gehaltenem 11er von Mathenia: 10 Euro
- Seehofer Rücktritt: 100 Euro
sea-watch
@FCNBIDTFCN bis in
den Tod
- Jedes Glubb Tor: 1,- Euro
- Gehaltener Elfmeter: 5,- Euro
- Verwandelter Elfmeter: 5,- Euro
- Köpke Tor: 2,- Euro
- Valentini als Torwart: 20,- Euro
- Trainerwechsel: 5,- Euro
- Aufstieg: 10,- Euro
- Abstieg: 10,- Euro
- Relegation 3./16.: 10,- Euro
Elterninitiative Krebskranker Kinder Erlangen e.V.
@LieslMgLMG- Pokal-Sieg gg RB Leipzig 15 Euro
- pro Sieg 2 Euro
- pro Zu-Null-Spiel 2 Euro
- pro Valentini-Tor oder -Vorlage 2 Euro
- vorzeitig NichtsmitdemAbstiegzutunhaben 50 Euro
- je Derbysieg 10 Euro
- Seehofer Rücktritt: 100 Euro
Zu gleichen Teilen an sea-watch, nothilfe und FrankenHilft e.V.
@KollMichaelmichael
koll
- Sieg 2 Euro
- Unentschieden 1 Euro
- Aufstieg 10 Euro
- erfolgreiche Relegation 5 Euro
- jede Pokalrunde 5 Euro
PRO ASYL
@_fxhc_TAFKAF- pro Punkt 1 Euro
- pro Tor 1 Euro
- pro Einsatz von Sarpreet Singh 2 Euro
- pro Tor von Manuel Schäffler 2 Euro
- für den Aufstieg 50 Euro
MISSION LIFELINE e.V. undSea-Shepherd
@Bernd_77Bernd77- pro Pflichtspielsieg: 3 Euro
- 5 Euro drauf für jeden Sieg nach Rückstand
- Aufstieg: 30 Euro
- für Platz unter ersten 6: 10Euro
FrankenHilft e.V.
@theclubicclubic- Aufstieg: 50 Euro
- Pro Punkt: 1 Euro
- Heimsieg: 2 Euro
- Endplatz < 10: 20 Euro
- Scorerpunkt Misidjan: 2 Euro
- Einsatz Nürnberger: 2 Euro
(kommt noch)
@piaternostereimerhut
flattermaus
- 1 Euro pro Tor
- 3 Euro für jedes Tor von Fabian Schleusener extra drauf
- 19,00 € bei Sieg gegen das Kleeblatt
Ärzte ohne Grenzen undSea-Watch
@yickiproofyickiproof- Top 10: 10€
- Top 5: 20€
- Erreichen der Relegation 30€
- Aufstieg 50€
- Positive Tordifferenz je Tor: 1€
- Pro Heimsieg 2€
- Scorer Schleusener 2€
-Tor Sörensen 3€
-Derbysieg 10€
FrankenHilft e.V. undGreenpeace
@SimonwhvSimon@whv- 1€ pro gelbe Karte
- 1€ pro Zunull
- 1€ pro Sieg
- 1€ pro Tor
- 10 € pro Derbysieg
(kommt noch)
SebastianSebastian- 1,- Euro pro Glubb-Tor
- 100,- Euro bei Aufstieg
FrankenHilft e.V.

Die Angaben sind völlig freiwillig, die Auswahl der Organisation jedem selbst überlassen. Vielen Dank! 🙂

Anmerkung: Der Glubb-Blog behält sich wieder das Recht vor, dass Saisonwetten auch abgelehnt werden dürfen.

Hier zum Nacherleben noch mal das Video von Stefan Jablonka:


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JAAAAAA! Unfassbar!! Der Glubb holt sich die zweite Bundesliga zurück! In der 96. Minute! Ein WUNDER! Der 1.FC Nürnberg stochert im ALLERLETZTEN Augenblick nach einem 2:0-Sieg im Hinspiel und einem zwischenzeitlichen 0:3 in der Nachspielzeit in Gestalt von Fabian Schleusener den Ball ins Tor zum Klassenerhalt! Der Jubel war grenzenlos! Doch jetzt muss der Besen rausgeholt werden am Valze! So ein Höllenjahr darf es nie mehr geben!

Die Anspannung war förmlich zu greifen! Glubb-Trikots im Stadtbild und Durchhalteparolen am Handy, jeder Glubberer war schon beim Anpfiff völlig fertig. Dann gings los, der FCN bestimmend, Ingolstadt harmlos und viel zu zurückhaltend für meinen Geschmack. Der Glubb konnte sich in Gestalt von Sörensen und Mühl hinten den Ball hin und her spielen – der FCI schaute nur zu. “Wegen mir machen wir das 90 Minuten” dachte sich so mancher. Doch dann hatte der FCN auch Möglichkeiten, leider aber gingen die Kopfballchancen am Tor vorbei. Erst nach 30 Minuten kamen die Audi-Städter mal vors Tor und hatten nach einem Freistoß eine gute Schusschance – Mathenia wäre wohl nicht rangekommen. Beruhigt ging es in die Kabine.

Nach der Pause der FCI wütender, aber auch nicht wirklich gefährlich. Dann der Glubb im Strafraum und ein Querschläger landet am Arm eines roten! Elfmeter? Nein, natürlich nicht, vielleicht auch zu begründen. Aber gleich im Gegenzug ein Freistoß für Ingolstadt und Marthenia faustet den Ball gegen Erras und Mühl, von dem der Ball ins Tor trudelt. Sörensen versucht noch zu retten und schießt Kutschke an: Der Ex-Glubberer kann also gar nix für seinen Treffer! Aber das 1:0 in der 53. Minute war die Wende!

Aber jetzt der Glubb flatterig, wie wir das kennen – nicht nur aus dieser Saison! Wenig später wieder Freistoß für den FCI, lang getreten und Schröck kann aus 11 Metern völlig frei einköpfen. 2:0! Das Hinspiel in der 62. Minute egalisiert! Unfassbar!

In der 66. Minute wieder Freistoß von Gaus und Krauße verlängert perfekt ins lange Eck! 3:0! Etz isses vorbei! Der Glubb in der 3. Liga!

Nürnberg fand danach nach vorne kaum statt, der FCI ließ die Franken aber nun kommen. Kurz vor dem Ende hätte Michael Frey zum Helden werden können, als er 11 Meter vor dem Tor an selbigen vorbei schoß. So einen reinzumachen sollte man als Stürmer eigentlich draufhaben!?

Die Zeit rannte, die roten Spieler lagen nun wie man das vom Fussball aus südlichen Ländern kennt vermehrt am Boden. Nicklichkeiten, es ging um alles. Doch Schiedsrichter Dingert gab das Zeitspiel oben drauf. Letzte Offensivaktion, Mathenia Höhe Mittellinie mit einer langen Flanke, Schleusener versucht den Ball mit dem Kopf abzulegen, Erras schlägt ihn rücklings wieder in den Strafraum wo Schleusener mit einem Zwischensprung den Ball an Torwart Knaller vorbeibugsiert…. scheinbar endlos rollt er auf die Linie zu, einer kann noch retten, doch erst hinter der Linie! MEGAJUBEL! Eine Spielertraube bildet sich an der Eckfahne! Nahezu jeder Nürnberger im Innenraum kam dazu! Was für ein Finish!?

Doch es musste noch 2x gezittert werden: Erst ob der Schiri das Tor gibt und dann ein Angriff der Roten – dann wars aus! KLASSENERHALT!! Die ganze Saison haben WIR die Dinger am Ende noch vergeigt – heute haben wir davon was zurückbekommen!

Fazit:

Ich musste Zeit vergehen lassen, bis ich den Bericht schreibe. Zu hart war das alles! Lautes Fluchen nach dem Tor! Zu groß die Last die abgefallen ist – und ich wollte auch mal eine Wortspiel-Überschrift bringen!

Wiesi brachte es auf dem Punkt:

In der 96. Minute den Sargdeckel noch mal zu öffnen, rauszusteigen und die zweite Liga zu sichern – hat mich sehr bewegt“?

Michael #Wiesinger im Aktuellen Sportstudio zu seinen Tränen nach dem Spiel

Das war ein unfassbares Ende! Ein Wunder für den Glubb! Und ich stelle fest, dass ich hier noch nie über ein Wunder berichten durfte. Weil wir ganz einfach seit dem Pokalwunder im Oktober 1995 kein wirkliches Wunder mehr geschafft haben! Auch heute wars kein lupenreines Wunder, aber zumindest ein “Lastminute-Wunder”!

Aber dieses Wechselbad hat heute gezeigt, was das Problem ist: Die Mannschaft ist zu anfällig und macht zuviele Fehler. Vielleicht könnten Sie durch so ein Erlebnis zu einer Einheit werden, aber trotzallem ist ein Umbruch absolut von Nöten! Dich nicht nur bei der Truppe, beim gesamten Verein. Und da hat Palikuca sehr schlechte Karten, nicht nur bei Kicker-Redakteur Christian Biechele: Ein Weiter-So verbietet sich – und dies in vieler Hinsicht! “(Palikucas) Bilanz ist so desaströs ausgefallen, dass es für ein Weiter mit Ihm kaum Argumente gibt”.

Aber die Relegations-Helden Nürnberger und auch Schleusener würde ich nächste Saison gerne wieder sehen…

Fans:

Für die freut es mich am meisten. Denn die hätten gelitten, wenn der Glubb für Jahre in der 3. Liga “versteckt” gewesen wäre und sich “andere” Vereine in der Zwischenzeit hier in der 2. Liga breit gemacht hätten.

Herrliche Bilder dann auch von jubelnden Franken beim PublicViewing! Herrlich die Jubelschreie in der Nachbarschaft zu hören, nur beim Autokorso am Plärrer war ich der einzige der mit Fahnen aus dem Auto seine Runde gedreht hat. 🙂 In den Stulfauth-Stuben war auch nicht so viel los (siehe Bild).

Besonders muss ich an dieser Stelle unsere Ultras loben, die eben keine “Raststättenbesuche” oder “Eier-Angriffe” auf die Truppe mit den unterirdischen Leistungen gefahren hat, sondern eher mit aufbauenden Aktionen Aufmerksamkeit erzeugt hat (siehe Plakat “Gemeinsam. Kämpfen. Siegen”! So muss das laufen! Danke Euch!

Es war heute verdammt aufregend und wir haben glücklich diese “Höllensaison” zu Ende gebracht und die Vollkatastrophe abgewendet! Jetzt MUSS die Aufarbeitung aber beginnen und es muss sich JEDER hinterfragen (lassen)! Packen wir es an!

Eff Zeh Enn!

Alles für rot-schwarz


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