Tor für den FCN im Max-Morlock-StadionDieses Spiel hätte echt mehr Zuschauer im Stadion verdient gehabt! Der 1. FC Nürnberg ist nach einem überzeugenden 3:1-Heimsieg über den MSV aus Duisburg Tabellenführer der 2. Fußballbundesliga. Den gefühlt einzigen Patzer in dem Spiel widerfuhr Torhüter Fabian Bredlow, was aber von der Truppe hervorragend ausgebügelt wurde und somit ohne Auswirkung blieb. So solls sein, der FCN als starkes Kollektiv. Nun hat man erfreulich großen Vorsprung auf den Relegationplatz! So macht das Spaß! So kanns weitergehen!

Der FCN wollte von Anfang an für klare Verhältnisse sorgen und machte Druck. Duisburg überraschend defensiv, Nürnberg mit Geduld, bis der Gegner nen Fehler macht. In der 8. Minute war es dann Klotz, der Werner im Strafraum umrannte. Behrens verwandelt den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0! Dem Max-Morlock-Stadion fiel ein Stein vom Herzen.

Jetzt musste der MSV kommen, tat das aber nicht. In der 23. Minute dann ein wunderbarer Steilpass von Palacios auf Behrens, der wieder eiskalt im 1:1 gegen Flekken: Tor, 2:0 für Nürnberg und wieder „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“ durch die Nordkurve!

Jetzt hamma das Spiel im Sack. War auch so, bis zur 41. als Stoppelkamp einen harmlosen Ball nach innen schlenzte und Bredlow nur nebenherlief, bis das Ding im Netz zappelte. Nur noch 2:1. Halbzeitpause.

Nach der Pause Duisburg plötzlich frecher und mit Chancen, der FCN versuchte zu kontern, schaffte das aber kaum. Nur die Eckbälle waren immer gefährlich beim Glubb. In der 71. dann die Entscheidung durch eine Ecke: Nach innen getreten, Flekken faustet in guter alter Schäfer-Manier den Ball weg, Löwen läuft aus 20 Metern mit Risiko auf den Ball und versenkt volley genau neben dem Pfosten! 3:1! Klasse!

Danach hatten Zrelak, Palacios und Leibold noch gute Möglichkeiten, aber ein höherer Sieg wäre auch des Guten zuviel gesesen. Aus, Spitzenreiter!

Fazit:

Sieges-Laola des FCN nach Sieg über Duisburg Diese Truppe macht richtig Spaß und unglaublich Mut! Die zweite schwerere Verletzung eines Leistungsträgers (Ishak in St. Pauli nach Kerk gegen Union) und die Mannschaft steckt das professionell weg. Und da selbst Möhwald heute nicht dabei war, zeigt dass auch unsere zweite Reihe stark besetzt ist.

Adam Zrelak wurde beim Stande von 3:1 eingewechselt und hatte gleich eine dicke Möglichkeit, schade, hätte ich ihm gegönnt. Aber ansonsten war mit Werner und Palacios gut was los in der Offensive!

Ein Wort noch zu Bredlow: Gut dass dieser Lapsus heute nicht ins Gewicht fiel, Kirschbaum hatte mit seinem Fehler gegen Ingolstadt da schon mehr Pech. Aber Fabian hat uns in Pauli mit bärenstarken Paraden den Punkt gerettet, da darf er mal nen Fehler zum „richtigen“ Zeitpunkt machen. In dem Team kämpft einer für den anderen! Klasse!

RelVoSprung +7 Punkte

Das ist der richtige Traum! Wir haben nach dem 1:1 der Westvorstadt in Düsseldorf und dem 2:2 von Aue in Kiel sage und schreibe 7 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz! Das ist eine Ansage! Zumal auch die Mannschaften unter dem 3. Platz nicht mit Macht von hinten anschieben! Es sieht derzeit beim FCN so gut aus, dass einem als „Glubb-Pessimist“ langsam die Argumente ausgehen. Aber wie immer sage ich: Die Saison ist noch lang! 🙂

Fans:

Ultras des FCN im Max-Morlock-Stadion Unsere Ultras machten heute wieder schön Stimmung, wechselten ihre Vorsänger schön durch und haben am Schluss gut mit der Mannschaft gefeiert – die Jungs wollen nunmal hüpfen, wenn sie gewonnen haben! 🙂

Aber was traurig war, war dass wieder „nur“ 25.000 Zuschauer den Weg ins Stadion fanden. Das ist verwunderlich, denn das Team spielt tollen und erfolgreichen Fussball – außerdem kam heute der 4. der Tabelle zu einem echten Spitzenspiel ins Stadion. Da sollten doch mindestens 30.000 Zuschauer „drin“ sein. Na vielleicht wenns wieder wärmer wird! 😉

Nun muss der FCN nach Bochum und dann kommt schon das Frankenderby. Und nicht zu vergessen am 24.02. das Spiel der U23 gegen den TSV 1860!

Diese Zeit des FCN sollte man genießen und das geht am besten IM Stadion!


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Bomber Manolo on Februar 13th, 2018

Der FCN beim FC St. Pauli Nach dem Spielverlauf kann man mit dem Punkt bei den Hansestädtern vom FC St. Pauli zufrieden sein, wenn man die Ergebnisse der Konkurrenz betrachtet, kann man sogar sehr zufrieden sein. Denn der Glubb hat sich gegenüber Düsseldorf und Kiel um je einen Punkt verbessert. Selbstverständlich ist es immer besser zu gewinnen, aber das klappt halt nicht immer. Schwerwiegender könnte sich da schon die Innenbandverletzung von Torjäger Ishak erweisen, der leider 8 Wochen ausfallen wird. Aber die Saison ist ja noch lang.

Mein Bericht wegen dem Rosenmontag sehr spät, aber immer noch in der 24-Stunden Karenzzeit. 😉 Das Spiel des 1.FC Nürnberg hatte Licht- und Schattenseiten. Ishak war mit einem Kopfball an den Innenpfosten sehr nah dran, dass der Glubb in Führung hätte gehen können. Aber andererseits musste Tim Leibold kurz vor der Pause auf der Linie retten. Das gleiche Bild in der 2. Hälfte, ohne weiter ins Detail zu gehen. Der Turm in der Schlacht, der letztendlich dafür gesorgt hat, dass dieses Spiel nicht sogar noch verloren ging war Fabian Bredlow! Der 22jährige Torhüter hielt mit bärenstarken Paraden nicht nur seinen Kasten sauber, sondern letztendlich auch den wichtigen Auswärtspunkt fest.

Fazit:

Der FCN in St. Pauli Ich glaube ich bin nicht der einzige der behauptet, in der Hinrunde hätten wir dieses Spiel noch verloren! Denn auch wenn man sich manchmal die Haare raufen musste, so hat das Team insgesamt aber eine beachtliche Entwicklung genommen. Schlechte Tage einiger Spieler werden von den anderen ausgebügelt.

Doch bei all der Euphorie im Frankenland: Man kann an Ishak sehen wie schnell ein wichtiger Spieler plötzlich länger ausfallen kann! Tobias Werner hat es vergangene Woche richtig gesagt: „Es wurden schon ganz andere Vorsprünge verspielt“.

RelVoSprung +5 Punkte

Natürlich muss man auch nicht die Flinte ins Korn werfen oder, so wie die Fans in der NN, dem Team die grundsätzliche Reife für die Bundesliga absprechen! Wir haben durchaus komfortable 5 Punkte Vorsprung auf Kiel auf dem Relegationsplatz! Und auch nur noch 2 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Fortuna Düsseldorf, die ja bekanntlich am letzten Spieltag noch ins Max-Morlock-Stadion kommen. Ein Sieg dort würde dann zum Meister reichen. Denn merke: In der Saison da oben zu stehen is schön, am Ende dort oben zu stehen aber das Wichtigste überhaupt!

Fans:

Ja auch hier bin ich wieder begeistert! Ein Montagsspiel und 2.700 Glubberer fahren quer durch die Bundesrepublik! Geil!

Aber ich vernahm dass es diesmal Probleme gab, weil im Gästeblock die sog. „Südstaatenflagge“ gezeigt wurde…

Vielleicht kann mich ja einer von Euch in den Kommentaren aufklären, was da los ist?

Die „Südstaaten“ waren die Staaten die im Sezessionskrieg (Amerikanische Bürgerkriegwar der von 1861 bis 1865) wohl auch für/um den Sklavenhandel gekämpft haben und somit ist die Südstaatenflagge heute in den USA ein Zeichen für rechtes Gedankengut oder gar Rassismus. Soweit der Hintergrund.

Nun die Frage, warum „wir“ diese Flagge schwenken/zeigen? Weil wir Franken die „Südstaaten“ Deutschlands sind? Oder ist die Aussage doch politisch motiviert? Vielleicht kanns ja jemand erklären…. gerne ruhig und sachlich. 🙂

Hoffen wir nun zuhause gegen Duisburg auf einen Sieg! Schade dass Ishak im Rückspiel gegen Duisburg, wo damals sein Stern mit drei Treffern aufging, ausfällt.

An dieser Stelle gute Besserung, Mikael Ishak!

Alles für rot-schwarz


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FCN gegen AueLetztendlich war es dann doch echt überzeugend! Der 1. FC Nürnberg gewinnt sein Heimspiel gegen Erzgebirge Aue mit 4:1 und leistet damit Revanche für die 3:1-Hinspiel-Niederlage aus dem letzten Sommer. Heute gab es mal wieder ordentlich Treffer; das 4:1 war ein Fingerzeig an die Konkurrenz!

Von Spielbeginn an war der FCN zwar spielbestimmend, aber Aue passte immer auf und ließ nix zu. Der erste Torschuß des FCN abee saß: Palacios nahm eine verunglückte Flanke auf und legte in die Mitte zurück wo Möhwald drauflaufen konnte: Ein Strich unter die Latte markierte das 1:0 für den Glubb!

Das war wichtig! So wie Aue mauerte möchte man sich nicht vorstellen wie die gespielt hätten, wären sie in Führung gegangen. Aber so gings mit 1:0 in die Pause!

Nach der Halbzeitpause startete der Glubb furios: Behrens eroberte den Ball zurück, Ishak legte auf Möhwald ab, der auf Palacios, der wieder für Möhwald auflegte, damit dieser keine Mühe mehr hatte zum 2:0 einzuheben. Klasse! Der Schock für Aue!

Nun wirkte der Glubb sicherer! Wenig später ein Eckball, Valentini schlägt ihn in die Mitte wo Erras mit dem Kopf in die lange Ecke verlängerte! 3:0! Riesenjubel! Sein erster Treffer nach der großen Verletzung! Das ist Erras echt zu gönnen!

Doch im Torjubel ein Pressschlag vor dem Strafraum der Nürnberger und der Abpraller plötzlich vor einem Auer, der mit der Spitze ins Tor trat: 3:1! Wirds noch mal eng?

Der 1. FC Nürnberg aber blieb ruhig und plötzlich wurde der eingewechselte Werner freigespielt, abermals von Palacios und vollstreckte quasi mit seinem ersten Ballkontakt eiskalt zum 4:1! Die Entscheidung! Palacios mit 3 Torvorlagen heute! Willkommen in Franken!

Fazit:

Auch wenn der Auftritt heute zu Beginn schwerfällig war, untern Strich eine überzeugende Leistung! Der Glubb wartete geduldig auf seine Chancen! Zumal Aue in Düsseldorf nur sehr unglücklich 1:2 verlor.

Für Palacios freut es much sehr, weil das ein Spieler ist, der dem FCN auch wirklich gehört und nicht nur ausgeliehen ist! Und bei Möhwald gabs heute mein Lieblingsereignis: Grade als wir Möhwald als einen „Schatten seiner selbst“ abqualifiziert hatten, schoß der 2 Tore! So mag ich das, wir sollten echt mehr lästern! 😉

RelVoSprung +4 Punkte

Damit könnten wir rechnen, sollte Kiel morgen zuhause gegen Regensburg verlieren. Dann aber würden die 9 Punkte Abstand auf Platz 4 schrumpfen. Wir warten also weiter ab.

Update: Regensburg holt in Kiel ein 1:1, womit wir eine Vorsprung von 4 Punkten auf Platz 3 haben! Klasse! 🙂

Fans:

Glubb gegen AueDas war ein Ereignis heute! Die Nürnberger Ultras waren echt gut drauf heute, viele Lieder originell und nicht immer sinnlos versucht neue Lieder zu etablieren! Das hat Spaß gemacht!

Aber auch Aue mit ordentlich Auswärtsfans dabei! So gefällt mir das! Aber leider wieder nur 24.000 Fans im Max-Morlock-Stadion! Das muss dann zum Sommer hin besser werden!

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Ein ganz, ganz wichtige Sieg für den 1.FC Nürnberg! Nach dem 1:1 in Kaiserslautern und dem 2:2 am Dienstag gegen Regensburg konnte heute endlich der erste Sieg in der Rückrunde und in 2018 eingefahren werden. Noch dazu konnte damit ein Aufstiegskandidat auf Distanz gehalten werden – und ein anderer wurde von unserem Gegner vom Dienstag niedergerungen. Aber es muss auch Platz für Kritik sein: Eine eklatante Konterschwäche machte das Spiel heute unnötig spannend, das muss besser werden – nicht nur wegen meines Pulses.

Eindrucksvoll wie er FCN sofort Dampf machte und auch zu Chancen kam. In der 7. Minute hätte der gute Schiedsrichter (soviel darf ich vorweg nehmen) durchaus auf Elfemeter für den Glubb entscheiden können: Leibold bekam einen Ellbogen klar ins Gesicht. Doch ein paar Minuten später gabs Eckball für Nürnberg: Valentini trat den Ball mit Effet in die Mitte wo Ewerton seinen Bewacher abschüttelte und per Kopf versenkte! 0:1! Sein erstes Tor! Megastark!

Dann aber wie so oft stellte der Glubb diese überlegene Spielweise ein und Union kam ins Spiel und zu Chancen. Völlig klar, wenn Du gewinnst, hast Du alles richtig gemacht. Aber wir haben ja in Düsseldorf erlebt, dass ein Gegner auch mal völlig zu unrecht einen Elfmeter bekommen kann. Da hast Du nix falsch gemacht, kannst aber trotzdem den Ausgleich fangen – es sei denn Bredlow hält wieder.

Apropos Bredlow: Er konnte sich heute auszeichnen, weil Berlin immer wieder auf seinen Kasten knallte. Auch zeigte er für meinen Geschmack die Strafraumbeherrschung, die er am Dienstag vermissen ließ. Insgesamt eine gute Leistung von unserer Nummer 1!

In der zweiten Hälfte dann überwiegend das gleiche Bild: Union drückte, die Nürnberger Hintermannschaft stand sehr sicher, aber jeder Ballgewinn wurde in der Vorwärtsbewegung verstolpert. Ishak, Palacios und auch die nachrückenden Möhwald und Behrens versetzten den Berlinern nicht den KO, den sich Franken so gewünscht hätte.

So wurde es immer wieder turbulent! In der 83. Minute sah Leistner nach überharten Einsteigen gegen Behrens die gelb-rote Karte. Noch härter wurde es in der 89. Minute als Hosiner und Salli sich wortwörtlich an die Kehle gingen und beide zurecht glatt rot sahen. Ich dachte erst dass Salli ausgetickt ist, weil evtl. das N-Wort gefallen ist, aber der 4 Schiedsrichter stand daneben, als glaube ich das nicht. Dann wurden noch 4 Minuten Nachspielzeit gezittert und dann wars aus! SIEG!

Fazit:

Köllner musste wieder das Team umbauen und tat das abermals bravourös. Nach Löwens schlechtesten 10 Minuten seiner Karriere gegen Regensburg (ja er ist erst 20, aber dennoch wars schlecht), zeigte er heute eine tadellose sowie solide Leistung hinten links! Bredlow habe ich schon gelobt, Ewerton nicht nur aufgrund seines Tores wieder sehr stark. Aber auch Mühl hat sich gemausert, sinnlose Bälle nach vorne kommen zwar immer noch ab und an, aber dafür ist er hinten sicherer geworden.

Statistik: Torschüsse 11:11, gespielte Pässe 616:387, Ballbesitz 61%:39%, Zweikampfquote 59%:41%, Ecken 6:6! Man kann hier sehr schön sehen, dass Berlin durchaus ebenbürtig war. Wir haben im Stile einer Spitzenmannschaft das Tor gemacht, bloß für den Aufstiegskampf sollten wir vor allem nach vorne sicherer agieren.

Noch ein Wort zu Köllner: Vor der Pause hatte er einen heftigen Disput mit Schiedsrichter Ittrich und gleich nach er Pause gab er die Hand und entschuldigte sich. Er hats einfach drauf und versteht auch die Kleinigkeiten in diesem Sport.

RelVoSprung 2:

Der Glubb ist Tabellenführer, aber Düsseldorf und Kiel können noch vorbeiziehen – wir müssen also morgen Kaiserslautern und so weh es tut, auch der Westvorstadt die Daumen drücken. Hoffentlich erfahren wir von denen die gleiche Unterstützung wie von Regensburg, die heute gegen Ingolstadt einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg drehte! Da wirkt das 2:2 vom Dienstag doch wirklich ganz anders. Hoffentlich schlagen die noch mehr Konkurrenten von uns! 🙂

Update: Fortuna hat gewonnen, hats in Lautern besser gemacht als wir vor Weihnachten. Kiel dagegen hat wieder n’paar Federn gelassen, somit haben wir endlich Vorsprung auf Platz 3 (2 Punkte) und sogar mindestens 6 Punkte auf Platz 4! Um es mit den Worten von CU zu sagen: Es gibt weitaus schlechtere Konstellationen nach dem 20. Spieltag! Aber gleich danach die Worte unseres Trainers Köllner: „Wir sind noch nicht aufgestiegen! Egal was jemand schreibt oder behauptet!“ Eins nach dem anderen, bitte! 🙂

Fans:

Wieder 2.200 Auswärtsfans an einem Freitag in der Bundeshauptstadt! Respekt! Und wenn der Glubb immer dann das Siegtor schießt, wenn die Ultras aus Protest die Fahnen erst später einsetzen! Wie wäre es mit einer solchen Aktion am Anfang jeder Halbzeit? Dann hamma schon mal 2 Tore! 😉

Und alle Schwarzseher, die nach dem Regensburg-Spiel schon wieder aufgegeben haben, sehen nun durch diesen Auswärtsdreier wie wichtig auch so ein Unentschieden zuhause sein kann.

Nun muss gegen Aue ein Heimsieg her! Dann bekommt unser Traum langsam ein Gesicht!

(Danke für die Bilder an Maik, Patrick und Thomas!)


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Bomber Manolo on Januar 24th, 2018

FCN-FansErnüchterung im Max-Morlock-Stadion! Nachdem in der kompletten Winterpause der Aufstieg als „beschlossene Sache“ eingestuft wurde, gab es heute einen Dämpfer. Mit 2:2 bei teilweise unfassbar schlechter Leistung gegen den Aufsteiger aus Regensburg zeigte sich der FCN oft sehr ideenlos. Zudem waren einige verdiente Spieler, Leistungsträger, heute Totalausfälle. Aber einer erlöste uns, der selbst einer Erlösung bedurfte: Edgar Salli!

Das Spiel war von Beginn an schwer für unsere Jungs, Regensburg ging engagiert und hart zur Sache. Immer wieder kam der FCN nicht von hinten raus. In der 6. Minute saß der erste Torschuß der Oberpfälzer: Lais konnte den Ball nach einem Querpass ins lange Eck schlenzen. 0:1.

Fast im Gegenzug dann der Glubb mit dem Ausgleich, Behrens mit einem Abstauber zum 1:1! Das sollte doch jetzt mal Sicherheit geben um diesen „beschlossenen Aufstieg“ mit Leistung zu untermauern. Doch das Gegenteil war der Fall: Regensburg kaufte uns immer wieder den Schneid ab. Leibold mit vielen leichten Ballverlusten, aber auch der Turm in der Verteidigung, Ewerton. Einen kapitalen Ballverlust leistete er sich in der 28. Minute: Sein Gegenspieler war damit durch und konnte in die Mitte flanken wo Grüttner zum 1:2 einnicken konnte. Für meinen Geschmack sah da Bredlow schlecht aus, denn eine Flanke im 5-Meter-Raum kann man mal klären. Man stelle sich nur das Gezeter vor, wäre sowas Kirschbaum passiert…

Max-Morlock-StadionJetzt musste der Glubb wieder was machen um erneut aufzuholen. Doch das Gegenteil war wieder der Fall: Der Glubb planlos, ein Hühnerhaufen, mit Problemen überhaupt hinten rauszuspielen, das Mittelfeld komplett in der Hand des Jahn. Glücklich ging man nur mit 1:2 in die Pause – auch wenn die großen Chancen für den Jahn nicht da waren.

Köllner fand wohl die richtigen Worte und brachte auch Mühl für den verletzten Ewerton. Der FCN gab ordentlich Gas und hatte Möglichkeiten. In der 49. dann die Erlösung für Edgar Salli: Eine geniale Einzelaktion von Kevin Möhwald, der am Strafraum kreuzt und dann per Aussenrist in die Mitte legte, wo Salli endlich sein erstes Tor für Nürnberg erzielen konnte! 2:2! Die Nordkurve feierte ihn mit „Salli-Salli-Spechchören“! Er hats verdient, ich gönne es ihm und uns so sehr!

Wenig später hatte er dann DIE Chance auf ein zweites Tor, doch Pentke konnte parieren, schade. Mit der Zeit aber übernahm Regensburg wieder das Zepter, sodass mal wieder gezittert werden musste. In den letzten 10 Minuten dürfte dann Eduard Löwen als Linksaußen ran, der aber eine aussichtsreiche Überzahlsituation unfassbar kläglich zu Ende spielte, indem er den Ball zur Eckfahne bolzte. Schlusspunkt war ein Freistoß von Möhwald den Löwen im Aus stoppte. Schluss für heute.

Fazit:

Ein Dämpfer zur rechten Zeit? Es ist nie gut wenn das Umfeld einen Aufstieg eingeplant hat, das ging oft genug schief im Frankenland. Die Rückkehr in die Bundesliga wird in keinem Fall ein Selbstläufer!

Wollte man schwarz sehen, so muss man Angst bekommen, dass gerade unser Goldstück, die sichere Defensive, heute ein Schwachpunkt war und auch die Offensive keinen Dauerbeschuß des gegnerischen Tores zusammenbrachte. Das ganze noch garniert mit sehr schwachen Zweikämpfen, fertig ist sie die „Franconian Angst„!

Wollte man positiv sehen, so kann man anführen dass auch die Konkurrenz nicht 3fach punktete, dass man schließlich 2x zurück ins Spiel kam und natürlich der Klassiker: Dass die Saison noch sehr lang ist. Außerdem sind schlechte Leistungen gegen Regensburg in Aufstiegsjahren fast schon Tradition. 😉

Schon am Freitag haben Bredlow, Ewerton, Leibold und Löwen die Möglichkeit zu zeigen, dass das heute nur eine „Leistungsausrutscher“ war.

Ein Wort noch zu Schiedsrichter Gräfe: Er hat versäumt frühzeitig mit gelben Karten das teilweise sehr harte Spiel der Regensburger zu unterbinden. Aber bis auf konsequentes Nicht-ahnden von taktischen Fouls der Gäste ist ihm nicht viel vorzuwerfen – und immerhin hat er keinen Elfmeter für Regensburg gepfiffen! 😉

RelVoSprung 0 Punkte

Düsseldorf müsste morgen verlieren, dann wären wir sogar auf den 2. Platz geklettert, was aber zuhause gegen Aue nicht zu erwarten ist. Aber gut, Ingolstadts 0:0 zuhause gegen Sandhausen war auch nicht erwartet worden. Kiels Verspielen eines 2:0-Vorsprungs gegen Union zum 2:2 dagegen wäre ein Chance gewesen Holstein zu überholen, aber so dürfte uns Berlin am Freitag mit breiter Brust erwarten.

Fans:

SSV Jahn-Fans in Nürnberg Respektabler Andrang von Gästeseite her, von denen wohl an einem Wochenende auch mehr ins Stadion gekommen wären. Die alte Leier mit der Spielansetzung.

Unsere Ultras mit normaler Stimmung, leider ohne Anfeuerung um das Team lautstark nach vorne zu treiben, aber dafür mit netter Salli-Unterstützung. Dazu rot-schwarze Fahnen, geil.

Aber die Ultras Nürnberg haben 38.000 Euro bei der Weihnachtsaktion für einen guten Zweck gesammelt: Respekt UN94 I

Und in dieser Woche sprach der DFB wieder viele Strafen wegen Pyro in Stadien aus und die Ultras Nürnberg waren nicht dabei: Respekt UN94 II

Die Saison ist noch lange!

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Bomber Manolo on Januar 5th, 2018

Was hab ich ihn damals gefeiert. Ein Talent aus der fränkischen Region! Doch nun kam traditionell zum Jahreswechsel „the same procedure as every year“ der Wechsel eines Nürnberger Offensivspielers zum FC Schalke 04: Nach 2016 Allesandro Schöpf und 2017 Guido Burgstaller folgte nun in 2018 Cedric Teuchert dem Ruf… von was auch immer, nennen wir es Perspektive. An dieser Stelle, danke Cedi, machs gut auf Schalke, aber bitte nicht gegen uns! 😉

Alle Jahre wieder…

Man möchte verzweifeln und schon fast Wut auf die „großen“ Freunde von S04 entwickeln. Doch um das vorweg zu nehmen: So wird das Spiel nunmal gespielt. Denn so wie uns die Bundesligisten der zweiten Reihe die Spieler wegschnappen, so schnappen wir den Drittligisten die Spieler weg – und die den Landeslisten. Der „2. Reihe“ wiederum wird von der „1. Reihe“ (FC Bauern, Doofmund) oder gar internationalen Vereinen beklaut. Willkommen im Geschäft Fußball. Wem das nicht passt, der sollte mal wieder auf den Sportplatz beim Dorfverein gehen, die freuen sich immer über Zuschauer! 🙂

Zurück zum Cedi. Ich habe ihn (fast) immer gefeiert! Ein Talent aus Franken, aus Coburg, noch dazu mit der Spielweise die ich mag: Schnell, schnörkellos, immer mit Zug zum Tor. Erinnerungen an „meine Glubb-Zeit“ mit Eckstein & Co. wurden wach. Sein erster Profi-Treffer in Paderborn ist mir genauso im Kopf wie sein Weltklasse-Tor gegen Union oder eben jenen unwiderstehlichen Alleingang gegen den VFB Stuttgart. Völlig zurecht wurde Teuchert in 2017 von Stefan Kuntz in die U21-Nationalmannschaft berufen.

Doch gerade im ersten Halbjahr der Saison 2017/18 sah man auch den anderen Teuchert, das „schlampige Talent“. Kam er in der Vorsaison ins Spiel, wirbelte er häufig und trieb an. Diese Saison gabs auch oft hängende Schultern und hängen lassen nach Ballverlusten. Vielleicht sahen so auch seine Trainingsleistungen aus, die ihn immer wieder aus der Startelf beförderten.

Ganz klar, ich mochte Teuchert und hab mich teilweise über seine Tore besonders gefreut. Aber ich halte es da mit Uli Digmayers „Warum der Club Cedric Teuchert nicht nachtrauern muss„: Teuchert wollte weg und ließ sich auch von lohnenden Offerten des FCN nicht zu einer Verlängerung bewegen. Dass Bornemann dann zugreift, wenn es jetzt wenigstens noch Geld gibt ist für mich absolut nachvollziehbar – und Trainer Köllner sagte es auch richtig „Cedric wollte unbedingt weg, und ein unzufriedener Spieler hilft uns nicht weiter.“

Wichtig ist nun dass keine weiteren Stammspieler gehen (sofern man Teuchert als Stammspieler bezeichnen möchte), denn dann bin trotzdem weiterhin der Meinung: Da kann was tolles entstehen in Nürnberg!

PS: Heute wurde bekannt, dass Links-Verteidiger Ulisses Garcia von Werder zum Glubb kommt. Hoffentlich keine Vorsorge, weil Leibold vielleicht wechselt?!


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Bomber Manolo on Dezember 22nd, 2017

aufstieg2009_001Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und wir befinden uns mitten im Endspurt auf 2018! Nach dem trotz der Niederlage im beeindruckenden Match gegen Wolfsburgs Millionentruppe ist es an der Zeit die Hinrunde Revue passieren zu lassen. Es gab Höhen und Tiefen, aber unterm Strich wächst da etwas sehr positives in Nürnberg! Wenn möglichst alle Spieler hier bleiben und sich nicht verletzen, könnte das wahr werden, wovon wir alle schon länger träumen! Aber im Einzelnen:

Schon vor der Saison ließ die Köllner-Truppe aufhorchen, da in der Vorbereitung u.a. Inter Mailand und Borussia Mönchengladbach besiegt werden konnten. Zum 1.Spieltag erwartete der Glubb dann den 1. FC Kaiserslautern bei bestem Fussballwetter im frisch umbenannten Max-Morlock-Stadion. Nürnberg überrollte den Deutschen Meister von 1998 mit 3:0 und grüsste von der Tabellenspitze!

Also musste am 2.Spieltag dieser Platz verteidigt werden: Beim Aufsteiger SSV Jahn Regensburg siegte der FCN verdient mit 1:0 und blieb an der Spitze! Im Pokal gabs dann das erste Gegentor durch einen Elfmeter, trotzdem siegte der Glubb souverän in Duisburg mit 2:1 und damit war „Pokal nicht nur einmal im Jahr“! 😉

Am 3.Spieltag dann gleich das Spitzenspiel 1. FC Nürnberg – 1. FC Union Berlin, wo der FCN 2x einen Rückstand aufholte, aber nach einem 2:2 die Tabellenspitze räumen musste – Leider hat sich in dem Spiel Sebastian Kerk schwerer verletzt.

Doch bevor die Bäume in den Himmel wachsen, gab es rumms am 4.Spieltag die erste Niederlage! Ausgerechnet beim FC Erzgebirge Aue mit 1:3, das Spiel 1 nach Kerks Ausfall. Wenig später im Heimspiel gegen den FC St. Pauli ein 0:1. Bricht der Glubb nach dem tollen Saisonstart jetzt ein?

Nur eine Woche später gings mit einer „Notelf“ zum MSV Duisburg… doch dort ging dann beim 6:1-Auswärtsieg (höchster Auswärtssieg des FCN in der 2.Liga überhaupt) der Stern des 3-fachen Torschützen Mikael Ishak auf! Mit einem 3:1-Heimsieg gegen den VfL Bochum gings dann weiter: Der erste Sieg gegen Bochum in der 2.Liga überhaupt! Und da wir gerade einen Lauf hatten in dieser Englischen Woche, gab es ein 3:1 im Fürther Rohnhof! Der erste Sieg dort seit 38 Jahre! Derbysieger, Derbysieger, hey, hey!

Und wieder wuchsen die Bäume nicht in den Himmel: Unglückliche 1:2-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld, aber gleich das 4:3-Torspektakel in Darmstadt hinterher! Ein erstes Ausrufezeichen an die Konkurrenz! Im Heimspiel drauf gab es ein 2:1-Sieg über SG Dynamo Dresden, bei dem man nicht wirklich überzeugen konnte, aber eben ein Tor mehr als der Gegner machte. „Im Stile eine Spitzenmannschaft“ sagt man da. 😉

Nun gings im Pokal an die Bremer Brücke, wo Bundesligist Hamburger SV in der ersten Runde scheiterte. Der FCN bestand mit 3:2 gegen Osnabrück und zog in die nächste Runde ein. Doch dieses Kampfspiel hinterließ Spuren, am Wochenende drauf setzte es eine 0:1-Pleite beim 1. FC Heidenheim und eine Woche drauf ein 1:2 im Spitzenspiel zuhause gegen Ingolstadt. Ich dachte damals wir wären erstmal raus aus dem Aufstiegsrennen…

Aber so eine Saison ist lange! Im nächsten Spitzenspiel ging ein starker FCN gegen Spitzenreiter Kiel mit 2:0 in Führung, am Ende stand es aber „nur“ 2:2. Ein Nackenschlag für die geplangte Glubb-Seele, der Unmut im Umfeld wurde hörbar. Doch dann trat der „Rekord-Glubb“ wieder in Erscheinung: Bei Eintracht Braunschweig war es der 1. FC Nürnberg der nach einen zwischenzeitlichen 2:1 für die Heimelf zurückkam und 3:2 siegte! Mit Rekord: Mikael Ishak erzielte das 1000. Glubbtor in der 2. Liga!

Nun war die Glubb-Seele wieder obenauf, zumal eine Woche drauf der SV aus Sandhausen mit 1:0 geschlagen werden konnte, während sich Kiel und Düsseldorf die Punkte klauten! Und dann das letzte Hinrundenspiel: Fortuna Düsseldorf – 1. FC Nürnberg und hier gibts das absolute Ausrufezeichen! Ein 2:0-Auswärtssieg inklusive Bredlows gehaltenem Elfmeter und Platz 2! Überragend!

Leider hatte der Glubb am 18.Spieltag nicht das nötige Glück und schenkte dem Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern beim 1:1 einen Punkt. In der „Pokalkür“ gegen Wolfsburg fehlte dann leider auch das Glück und Nürnberg unterlag in der Verlängerung mit 0:2, bot aber eine echt tolle Leistung.

Fazit:

Was man bei diesem Rückblick leicht erkennen kann: Die Truppe von Michael Köllner wird immer besser, doch Doppelbelastungen wie Pokal oder nur kurze Pausen zwischen den Spielen treffen uns bisweilen recht hart. Aber die Mannschaft kommt immer wieder zurück und jagt gerne Rekorde, das kann noch Freude machen. Wichtig ist für uns, dass möglichst keine Spieler den Verein verlassen und vor allem dass unsere Leistungsträger gesund bleiben! Das Beispiel Ishak, dem auch ich das Stürmer-Gen einst abgesprochen habe, lässt uns hoffen, dass das mit dem agilen Salli noch was werden kann. Zudem wird Adam Zrelak zurückkehren und wohl auch Vorlagengeber Sebastian Kerk bald wieder eingreifen können. Dazu ist das Umfeld IM Verein (das Umfeld des FCN ist immer unprofessionell, da fordern wahrhaftig welche die Entlassung Köllners), das ruhig und professionell arbeitet. Das kann echt was werden beim 1.FC Nürnberg anno 2018! Ich bin zwar kein Optimist, aber wenn ich mir vorstelle ich wäre Düsseldorfer oder Kieler, hätte ich Bammel vor der Wucht mit der der Glubb da von Platz drei drückt!

Der Glubb-Blog Nürnberg wünscht ein erholsames Weihnachtsfest und ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr 2018!

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Jahresabschluss-Gespräch 2017 mit Sportvorstand Andreas Bornemann und Chef-Trainer Michael Köllner:


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Schade, schade, Männer! Die Chancen waren da, aber leider, leider haben wir diese nicht gemacht. Damit scheidet der 1.FC Nürnberg nach tollem Spiel gegen die Millionen-Truppe des VFL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal aus. Mit dieser Leistung muss einem nicht Bange sein vor der Rückrunde der 2. Bundesliga, so rocken wir die Liga! Doch so mancher Fan meinte dass das Ergebnis heute ungerecht wäre…. nun, das ganze Leben ist ungerecht, was man an dem Schicksal der kleinen Lina erkennen kann. Die Ultras haben heute der kleinen Kämpferin mit einer Trauer-Choreo gedacht. Respekt, Nordkurve Nürnberg.

Nordkurve Nürnberg trauert um FCN-LinaDer Kaderwert von 19 Millionen empfängt den Kaderwert 150 Millionen. Damit war die Favoritenrolle vor dem Spiel klar vergeben. Nur dass es der klamme Zweitligist war, der die Nationalspieler zunächst an die Wand spielte. Behrens verpasste schon nach 5 Minuten nur knapp. Danach drückte der FCN weiter und hatte Schußchancen, die dickste Möglichkeit der 1. Hälfte vergab aber Möhwald, als er von links von Behrens glänzend bedient wurde und den Ball über das Tor setzte. Aber auch Wob war nicht ungefährlich, doch deren dickste Möglichkeit könnte Bredlow gegen Dimata parieren. Der VFL rettet das 0:0 in die Kabine.

Nürnberg trauert um Lina Nach der Pause nun „Golfsburg“ mit mehr Druck, doch die Nürnberger Hintermannschaft stand. Irgendwann kam der FCN dann wieder zu Möglichkeiten. In der 56. dann DIE bezeichnende Szene: Leibold zieht nach innen und wuchtet aufs Tor, der extrem starke Grün kann nur abklatschen, Behrens versucht das Ei irgendwie in Richtung Tor zu bekommen, jeder Glubbfan hatte schon die Arme oben, doch Tisserand klärt kurz vor der Linie. Wenig später der wieder sehr agile, aber unglückliche Salli mit einer Schußchance, Grün hält – und dann Ishak im 1 gegen 1, wieder der Wolfsburger Torhüter Sieger. Grün war eindeutig bester Wolfsburger an diesem Abend.

Nun aber schwanden beim FCN die Kräfte. Wolfsburg hatte nun mehr Chancen. Valentini wollte eine Flanke mit der Brust auf Bredlow ablegen, doch Gomez spritze dazwischen und knallte das Ding an die Latte. Wenig später ein Querpass vors Nürnberger Tor, doch Bredlow klärt wieder gegen Gomez, der dann entnervt ausgewechselt wurde. 90 Minuten rum, Verlängerung.

Dass Köllner erst in der 82. Werner für mehr Offensive brachte und bei Sallis Verletzung sich für Gislason entschied, war für viele nicht verständlich. Als es Wolfsburg in der 96. Minute durch Uduokhai dann plötzlich gelang den Ball ins Nürnberger Tor zu stochern, brachte Köllner Kammerbauer für den erschöpften Erras und Teuchert schließlich erst in der 116. Minute (mehr dazu im Fazit). Wenig später konterte der VFL über links, eine Flanke in die Mitte wo Werner retten wollte, ihn aber in die Mitte „zurücklegte“ wo Ex-Glubberer Didavi wartete und trocken einschob. Ja klar, man lernt das in der D-Jugend, dass man nicht in die Mitte klärt, ich denke das war auch nicht so gewollt.

Dann wars vorbei, Mega-Applaus im Max-Morlock-Stadion für unsere Truppe! Völlig zurecht! Wir hatten den Millionen-Unterschied egalisiert! Und wie in Kaiserslautern fehlte nur das Quäntchen Glück!

Fazit:

Unser Trainer hat schon viele Spiele durch gewiefte Wechselspiele entschieden. Diesmal hatte er kein Glück. Aber hinterher schimpfen ist immer einfach. Dass es jetzt schon wieder „Fans“ gibt, die den Trainer in Frage stellen, kann ich absolut nicht begreifen. Klar, ich hätte auch nach dem 0:1 sofort auf brutale Offensive gesetzt, aber nicht nur Florian Zenger kann bestätigen, dass mehr Offensiv-Kräfte nicht immer auch mehr Offensive bedeuten. 🙂

Unsere Truppe hat sehr sauber gespielt und wenn sie dieses Niveau halten können, dann kann man mit Freude die Rückrunde angehen. Ist nur die Frage, ob uns alle erhalten bleiben – zumindest Möhwald und Teuchert haben nicht gerade Werbung für sich gemacht oder machen können.

Tja und Salli, er rackert viel, darum fällt er ja auch dauernd auf. Aber in der Offensive konsequent immer mit der falschen Entscheidung – doch ich habe ihn in der ersten Halbzeit gefeiert, als er im eigenen 16er einen Stürmer abgelaufen hat. Schön auch der  Applaus als er verletzt an der Nordkurve vorbeigeführt wurde. Hoffentlich kann er in der Rückrundenvorbereitung viel Selbstbewusstsein tanken!

Gislason dagegen verstehe ich nicht. Wie in Lautern gleich nach der Einwechslung mit einem unwiderstehlichen Antritt, aber danach nichts mehr – gestern sogar den Ball ins Aus „gezaubert“. Er könnte Spielpraxis brauchen.

Ein Wort muss ich aber auch noch zu Schiedsrichter Siebert verlieren, der teilweise ganz schön wirr agierte – außerdem hat er 2x in der Vorwärtsbewegung des FCN abgepfiffen.

Statistik: Torschüsse 23:20, Passquote 77%:85%, Ballbesitz 40%:60%, Zweikampfquote 55%:45%, Ecken 4:10 – ich würde noch erwähnen, dass ich das Verhältnis der 100%igen Möglichkeiten mit 6:4 für Nürnberg angeben würde

Fans:

Stadion Nürnberg trauert um die kleine Lina DIPG

Respekt, Nordkurve Nürnberg! Eine sehr stimmungsvolle Choreo zum Gedenken an die kleine Lina, die einen Tag nach dem Sieg in Düsseldorf mit nur 7 Jahren verstorben ist. „Machs gut, Lina. Der Himmel hat nun einen Engel mehr“ stand über die Breite des Zauns vor den Ultras, dazu gab es Sternlasspeier. Die Fahnenschwenker trugen „Mach’s gut kleine Lina“-Shirts mit einem blauen Engel. Herrliche Bilder wenngleich auch unglaublich traurig. Dieses starke kleine Mädchen hat ganz große Spuren hinterlassen! (Linas Weg hier im Blog der Eltern)

Wer noch einen Gruß an Lina hinterlassen möchte, der kann im Kondolenzbuch des Vereins FrankenHilft e.V. tun (hier).

Wieder ist es an der Zeit DANKE zu sagen: Danke an die Ultras Nürnberg UND die BDA für die Sammel-Aktionen und die schönen Choreos. Danke an den 1.FC Nürnberg und an Radio Gong dass die Trauer um Lina auch sonst im Stadion ihren Platz bekam – bei der Beerdigung von Lina waren sogar Verantwortliche des 1.FC Nürnberg vertreten: Meeske, Grethlein, die Fanbeauftragten Bergmann und „Fiddl“ Maul sowie die Ex-Spieler Markek Mintal und Rapha Schäfer, RESPEKT lieber FCN!

Danke an den Gnozzn und Kapitän Hanno Behrens, stellvertretend für die ganze Mannschaft, die immer wieder Spendenaktionen einfallen ließen und diese unterstützten. Und schließlich Danke alle Spender und Unterstützer bei FrankenHilft e.V.!

Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte Kommentar!

Der Glubb-Blog Nürnberg wünscht Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr – und vor allem Gesundheit!

Alles für rot-schwarz


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Keine Angst, die Bäume in Nürnberg wachsen auch in diesem Jahr nicht in den Himmel! Der 1.FC Nürnberg spielt beim Letzten der Tabelle 1.FC Kaiserslautern nur 1:1 Unentschieden und verpasst somit den (eventuell dauerhaften) Sprung an die Tabellenspitze der zweiten Liga. Ärgerlich ist, dass beim Glubb durchaus die Chancen da waren, das Spiel zu gewinnen, zumal der Treffer der roten Teufel ein Eigentor war. Somit muss der Teil der Fans, der schon sicher vom Aufstieg 2018 ausgeht, sich etwas in Geduld üben.

Trainer Köllner hat es in der PK vor dem Spiel gesagt, auf dem Betzenberg wird es nicht einfach werden. Doch der Glubb spielte in der 1. Halbzeit solide und kam mit dem ersten Standard zum 1:0-Treffer: Valentini schlug den Ball nach innen, wo sich fast drei Nürnberger behinderten. Doch Ishak hatte die beste Position und Ball und nickte ins lange Eck ein. Sein 12. Saisontor! Mega!

Mit dieser Führung ging man dann in die Pause und hatte auch danach die Begegnung im Griff. In der 55. Minute schickte Ishak den schnellen Salli bilderbuchmäßig steil, der setzte sich gut durch, scheitert dann aber an Müller im Lauterer Tor. Das wäre das 2:0 gewesen, dass hätte den Widerstand der Pfälzer gebrochen.

So kamen diese noch mal auf. Borrello Flankt vors Tor, wo Margreitter den Ball leicht für Keeper Bredlow abfälscht, der dann den Ball ungewollt ins eigene Tor lenkt. Für mich eindeutig der Fehler von Margreitter, entweder den Ball ins Aus schlagen oder ihn für Bredlow lassen. Schade, 1:1.

Nun rannte Lautern an, unterstützt von den tollen Fans im Fritz-Walter-Stadion. Jetzt war der FCN bei vielen Situationen im Glück. Am meisten dass Schiedsrichter Günsch das Foul von Ewerton nicht erkannte. Doch irgendwann kämpfte sich der Glubb frei und war wieder gefährlich. Doch Behrens scheiterte erst an Müller und später am Pfosten. Dann wars zu Ende, der Glubb überwintert auf Platz 3.

Fazit:

Diesmal war das Glück nicht auf unserer Seite und um das Glück zu erzwingen tat der FCN über weite Strecken zu wenig. Es war wie Köllner sagte, so eindeutig es schien wars nicht. Lautern kämpfte mit dem Mute der Verzweiflung. Ausgleichende Gerechtigkeit: Beim 3:0-Hinspiel-Sieg war es der Müller gegenüber der den Ball in die eigenen Maschen lenkte.

Alles in Allem aber sind wir zurück im Aufstiegsrennen, in Kontakt zu Düsseldorf und Kiel und freuen uns auf die Rückrunde. Vorher gibt es noch die Kür im Pokal gegen Wolfsburg, wo der Glubb nur überraschen kann.

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 7:16, Ballbesitz 45%:55%, Zweikampfquote 41%:59%, Ecken 4:7 – diese Zahlen zeigen, es wäre mehr drin gewesen.

RelVoSprung 0 Punkte:

Wie gesagt wir haben den Abstand eingeschmolzen und bleiben bis Ende Januar auf dem 3. Platz. Vielleicht ist das aber auch ganz gut für die Erwartunghaltung in Franken? Denn bei der Tabellenführung wäre wohl mittelfristig mit der ChampionsLeague geplant worden. 😉

Fans:

Unsere Fans waren wieder Klasse: Zahlreich und lautstark waren sie nach Kaiserslautern gekommen. Und auch sie ließen es sich nehmen sich noch einmal von der kleinen Lina zu verabschieden. In der ersten Hälfte war im TV das Spruchband „Ruhe in Frieden Lina“ über die Breite des Gästeblocks zu sehen. Mega Respekt für diese Aktionen.

Mega Respekt auch an die Heimfans vom 1.FC Kaiserslautern die ebenfalls der siebenjährigen Lina gedachten. „In tiefer Trauer – RIP LINA“ war im Block der roten Teufel zu sehen. Ein herzliches Dankeschön an alle die geholfen haben.

An dieser Stelle noch einmal der Hinweise auf das Kondolenzbuch für Lina

Am kommenden Dienstag wird dann im DFB-Pokal-Achtelfinale der Erstligist VFL Wolfsburg im Max-Morlock-Stadion zu Gast sein.

Bitte nehmen Sie Ihren Arbeitskollegen, Nachbarn oder sonst wen unter den Arm und kommen Sie am Diestag zum Pokalspiel ins Stadion. Diese Truppe hat eine überragende Hinrunde gespielt, sie hat es verdient!


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Was hat sie gekämpft, die kleine Lina. Was hat sie und die junge Familie nicht alles ertragen müssen. Schließlich aber verstarb die nur siebenjährige Lina am Nachmittag des 12.12.2017 an einem unheilbaren Gehirntumor. Wir sind alle fassungslos, völlig leer und möchten der Familie unser herzlichstes Beileid ausdrücken. Wir wünschen Euch viel Kraft und alles Gute für die Zukunft.

Ich erinnere mich noch genau, als Fahnenmeier im Dezember 2010 beim Heimspiel gegen Dortmund im Frankenstadion stehend den Anruf bekam, dass es „losgeht“: Seine Tochter kam noch in der Nacht zur Welt! Während des Spiels „abgeholt“ zu werden galt bei uns damals als „Der Klassiker“ schlechthin: Ein neuer Glubberer wäre dadurch geboren. Doch in dem Fall war es so auch. Lina war gerne beim Glubb und war frühzeitig schon als eines der „Fahnenschwenker-Kids“ neben dem Papa auf der Tartanbahn. Zuletzt am 20. August, dann leider schon im Rollstuhl.

Als im Frühjahr 2017 die Diagnose DIPG 2017 kam war die Anteilnahme riesengroß: Fahnenschwenker, Ultras, Verein, Spieler, Fanclubs und viele, viele mehr sammelten für das kleine Mädchen, damit man ihr noch möglichst viele schöne Erlebnisse schenken könnte.

Dann haben auch wir gekämpft! Wir, die wir den Verein „FrankenHilft e.V.gegründet haben, damit die Spenden in ordentliche Bahnen gelenkt werden – leider hat uns die Bürokratie viel zu lange aufgehalten. Was haben auch die Ultras gekämpft, die nach bekannt werden der Diagnose spontan eine Spendenaktion mit FCN-Bällen aus dem Boden stampften und zuletzt mit der rührenden Choreografie in Düsseldorf zum „7. und letzten Geburtstag (Linas Weg)“ von Lina bundesweit für Aufsehen sorgten. Hier ziehen wir ganz tief unseren Hut und sagen noch einmal herzlichen Dank!

Zuletzt sorgte sogar ein Spenden-Aufruf von deutschen Stars um Kostja Ullmann, Guido Maria Kretschmer, Joko Winterscheidt & Co. für ein kleines Erdbeben in der Netzwelt….

Leider war keine Zeit mehr.

Doch der Verein FrankenHilft, die Fahnenschwenker, der Hersteller von Rechtsanwalts-Software RummelAG usw. werden die Familie weiterhin unterstützen, da sie für viele kostenintensiven Behandlungen in Vorleistung treten mussten.

Der Verein „FrankenHilft e.V.“ hat ein Kondolenzbuch online gestellt. Wer der kleinen Lina auf den letzten irdischen Wegen nichts mehr sagen konnte, der kann sich dort in den Kommentaren eintragen:
Kondolenzbuch

Linas Weg finden Sie hier

Dieses kleine Mädchen hat es geschafft, dass alle gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Wir werden Dich nie vergessen, machs gut, kleiner Sonnenschein.

#LinaStrong

 


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